Bei den Jungs der M12 war Luis Debler mit zwei Titeln der erfolgreichste Starter der LG Staufen. Er siegte im Hoch- und im Weitsprung. Fynn Hofele landete im Hochsprung direkt hinter seinem Vereinskameraden auf dem zweiten Rang mit der gleichen Höhe von 1,34m. Allerdings hatte er mehr Fehlversuche zu verzeichnen. Einen weiteren Podestplatz sicherte sich Hofele über die 60m Hürden, dort wurde er Dritter. Ebenfalls auf Rang drei landete Ben Frei über die 800m-Strecke in guten 3:01,81 Minuten.

In der Altersklasse M13 holte sich Hendrik Lappe den Sieg im Weitsprung und darf sich mit 4,73 Metern neuer Regionalmeister in dieser Disziplin nennen. Mit dem zweiten Rang über 60m Hürden und dem dritten Platz über die 75-Meter-Distanz sicherte er sich zudem zwei weiter Plätze auf dem Podest. Christian Muscolo verpasste im Weitsprung das Podest knapp, dafür war er mit 1,33 Meter bester Hochspringer der Rotz-Weißen und belegte hier Rang drei.

Zum Abschluss stand die 4x75m-Staffel auf dem Programm. Dort holte sich die Staffel der LG Staufen, bestehend aus dem Quartett Luis Debler, Fynn Hofele, Christian Muscolo und Hendrik Lappe, in 41,55 Sekunden den Sieg.

Bei den Mädchen überzeugte Lotta Jas in allen Disziplinen der W12. Über die 75m-Strecke belegte sie Rang drei, über die 60m Hürden und im Weitsprung belegte sie jeweils den zweiten Platz. Zudem sicherte sie sich mit 1,39 Metern den Regionalmeistertitel im Hochsprung.

Bei den älteren Mädchen der W13 war Liane Tiede die beste Athletin unter den vielen Teilnehmerinnen der LG. Dabei stand sie mit dem zweiten Rang über 75m und dem dritten Platz über 60m Hürden zweimal auf dem Treppchen. Zwei weiter Podestplätze gab es im Ballwurf zu bejublen, dort platzierten sich Hella Rieg und Melina Hagedorn auf den Plätzen zwei und drei.

Auch bildete die 4x75m-Staffel den Abschluss, wie bei den Jungs sicherte sich die LG den Titel, Hella Rieg, Hermine Rieg, Dorothea Huber und Liane Tiede benötigten für die Strecke 40,84 Sekunden.

Ergebnisse:
M12:
75m: 4. Hofele 12,07sek, 6. Caliska 12,10sek, 8. Frei 12,38sek, Arnold 12,53sek, Bader 13,27sek
800m: 3. Frei 3:01,81min, 5. Arnold 3:16,36min, 6. Bader 3:16,95min
60m Hürden: 3. Hofele 11,10sek, 4. Debler 11,69sek
Hoch: 1. Debler 1,34m, 2. Hofele 1,34m, 6. Frei 1,15m, 8. Bader 1,15m, 9. Arnold 1,15m, 9. Caliska 1,15m
Weit: 1. Debler 4,46m, 9. Hofele 3,98m, 11. Caliska 3,80m, 12. Frei 3,75m, 15. Arnold 3,69m, 16. Bader 3,67m
Ball: 4. Debler 37,50m, 6. Bader 37,00m, 11. Caliska 32,00m, 12. Frei 28,00m, 14. Arnold 26,50m

M13:
75m: 3. Lappe 10,87sek, 6. Muscolo 11,12sek, Wagner 12,11sek, Balint 12,18sek, Gjini 12,19sek
800m: 5. Gjini 3:05,51min, 7. Balint 3:20,27min
60m Hürden: 2. Lappe 10,82sek
Hoch: 3. Muscolo 1,33m, 4. Lappe 1,20m, 4. Gjini 1,20m, 6. Balint 1,20m, 8. Wagner 1,15m
Weit: 1. Lappe 4,73m, 4. Muscolo 4,50m, 12. Gjini 3,79m, 13. Balint 3,78m, 14. Wagner 3,60m
Ball: 6. Gjini 40,00m, 13. Balint 27,00m, 14. Wagner 25,00m

4x75m Staffel U14:
1. LG Staufen I 41,55sek (Debler, Hofele, Muscolo, Lappe)

W12:
75m: 3. Jas 11,20sek, Gjinni 11,75sek, Schnaufer 11,85sek
800m: 5. Schnaufer 2:52,23min
60m Hürden: 2. Jas 10,92sek, 8. Schnaufer 11,83sek, 8. Gjinni 11,83sek
Hoch: 1. Jas 1,39m, 4. Schnaufer 1,33m, 7. Gjinni 1,24m
Weit: 2. Jas 4,57m, 5. Schnaufer 4,11m, 13. Gjinni 3,76m

W13:
75m: 2. Tiede 10,86sek, 6. Hella Rieg 11,14sek, Hermine Rieg 11,21sek, Huber 11,24sek, Hieber 11,95sek, J. Munz 12,05sek, Apprich 12,06sek, Walter 12,20sek, H. Munz 12,49sek, Hagerdorn 12,75sek
800m: 5. Huber 2:44,68min, 12. J. Munz 3:11,28min, 13. Walter 3:12,28min, 14. H. Munz 3:25,39min
60m Hürden: 3. Tiede 10,78sek
Hoch: 4. Tiede 1,41m, 8. Hagedorn 1,32m, 12. Apprich 1,26m, 14. Hieber 1,26m, 17. Hella Rieg 1,26m, 19. Hermine Rieg 1,15m
Weit: 4. Tiede 4,70m, 7. Hella Rieg 4,44m, 8. Huber 4,32m, 11. Hermine Rieg 4,25m, 19. Apprich 3,98m, 22. Hieber 3,95m, 27. Hagedorn 3,84m, 28. J. Munz 3,82m, 35. H. Munz 3,52m, 37. Walter 3,47m
Kugel: 6. J. Munz 7,57m, 15. H. Munz 5,60m, 16. Walter 4,82m
Ball: 2. Hella Rieg 47,50m, 3. Hagedorn 45,00m, 5. Hermine Rieg 41,00m, 17. Huber 26,00m, 19. Apprich 23,50m, 21. Hieber 22,50m

4x75m Staffel U14:
1. LG Staufen I 40,84sek (Hella Rieg, Hermine Rieg, Huber, Tiede)

Noah Eckert und Lukas Bader hießen die Vertreter der Rot-Weißen bei den Regionalmeisterschaften in Ulm in der Altersklasse M14. Eckert belegte über die 100m-Distanz den sechsten Platz. Besser lief es für ihn im Hoch- und Weitsprung. Bader landete im Hochsprung auf Rang drei, dafür räumte er über 80m Hürden, im Weitsprung sowohl im Kugelstoßen und Diskuswurf ab und sicherte sich jeweils den Regionalmeistertitel.

Einziger Vertreter der M15 war Tobias Schroth. Er trat über 100m, im Weitsprung und im Kugelstoßen an. Am besten schnitt er über die 800m-Distanz ab, dort landete er mit Rang drei auf dem Podest.

Bei den Mädchen der W14 überzeugte Milaine Ammon. Zwar schrammte sie in einigen Disziplinen am Titel vorbei, dafür sicherte sie sich im Kugelstoßen und über 80m Hürden die Vizemeisterschaft. Zudem landete sie im Diskuswurf und im Hochsprung ebenfalls auf dem Treppchen. Einzige Vertreterin dieser Altersklasse im Finale der 100m war Samira Stöffler, sie belegte dort den fünften Rang. Einen Platz weiter vorne landete sie im 800m-Rennen, direkt vor ihrer Vereinskameradin Jana Richter. Eine weitere Top-Ten-Platzierung sicherte sich die LG Staufen mit Elisa Duschek im Hochsprung, dort landete sie hinter Stöffler und Ammon auf dem neunten Rang.

Das Feld wird komplettiert von Jennifer Mistrukov und Julia Wagner bei den W15. Beide traten in den Disziplinen 100m, Hochsprung, Weitsprung und Kugelstoßen an. Mistrukov schnitt über die 100m-Distanz am besten ab, im Finale landete sie auf den sechsten Rang, direkt vor Wagner. Die Ränge acht und neun belegte Mistrukov in den Disziplinen Hochsprung und Kugelstoßen, dort landete Wagner auf Rang zwölf, auf dem gleichen Rang landete sie im Weitsprung.

M14:
100m: 6. Eckert 14,71sek
80m Hürden: 1. Bader 12,60sek
Hoch: 3. Bader 1,43m, 5. Eckert 1,35m
Weit: 1. Bader 5,46m, 5. Eckert 4,37m
Kugel: 1. Bader 9,12m
Diskus: 1. Bader 24,22m, 4. Eckert 17,33m

M15:
100m: 4. Schroth 12,93sek
800m: 3. Schroth 2:38,95min
Weit: 12. Schroth 4,29m
Kugel: 9. Schroth 8,12m

W14:
100m: 5. Stöffler 13,93sek, Richter 14,90sek, Duschek 15,03sek
800m: 4. Stöffler 2:42,01min, 5. Richter 2:42,16min
80m Hürden: 2. Ammon 13,15sek, 10. Stöffler 15,30sek, 11. Duschek 15,33sek
Hoch: 3. Ammon 1,42m, 5. Stöffler 1,36m, 9. Duschek 1,20m,
Weit: 12. Stöffler 4,30m, 14. Duschek 4,26m, 21. Richter 3,53m, Ammon o.g.V.
Kugel: 2. Ammon 10,55m
Diskus: 3. Ammon 21,83m

W15:
100m: 6. Mistrukov 15,19sek, 7. Wagner 15,51sek
Hoch: 8. Mistrukov 1,20m, Wagner o.g.V.
Weit: 11. Mistrukov 4,06m, 12. Wagner 3,91m
Kugel: 9. Mistrukov 7,53m, 12. Wagner 5,28m

Bereits in der ersten Disziplin machte Mehrkämpferin Leona Grimm von der LG Staufen ihre Ti-telambitionen deutlich, über die 60m Hürden wurde sie als Zweitschnellste gestoppt. Auch Lea Zimmerhackel gehörte zum vorderen Drittel des Feldes, Kristina Wolf absolvierte diese Strecke zum ersten Mal.

Viel Jubel gab es im Hochsprung, dort verbesserte Grimm, Vorjahressiegern im Mehrkampf, ihre alte Bestmarke deutlich und lag mit 1,64 Metern auch klar vor dem Rest des Feldes, wobei sie ih-ren Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbauen konnte. Auch Wolf zeigte tolle Sprünge und lag nur wenige Zentimeter dahinter.

In der zweiten Sprungdisziplin im Fünfkampf, dem Weitsprung, gelang es Leona Grimm erneut, sich unter den besten drei Springerinnen zu platzieren, dabei erzielte sie eine Weite von 5,38 Me-tern. Für Wolf und Zimmerhackel reichte es nicht ganz zur 5-Meter-Marke.

Auch im Kugelstoßen zeigte die in Führung liegende rot-weiße Mehrkämpferin ihr Können, mit 12,75 Metern distanzierte sie die Konkurrenz weiter und hatte mehr als einen Meter Vorsprung vor der zweitbesten Stoßerin.

Im abschließenden 800m-Lauf galt es für Grimm nur den Vorsprung zu halten, um ihren Titel er-folgreich zu verteidigen. Sie zeigte jedoch ein engagiertes Rennen und kam deutlich vor ihren Ver-folgerinnen ins Ziel, zudem stand für sie am Ende eine neue Mehrkampf-Bestleistung von 3.655 Punkte zu Buche. Kristina Wolf stellte über diese Strecke in 3:05,85 Minuten eine neue Bestzeit auf. knapp dahinter kam Lea Zimmerhackel ins Ziel.

Gemeinsam holte sich das Trio in der Mannschaftswertung die Silbermedaille, alle drei Mehrkämp-ferinnen zeigten dabei tolle Einzelleistungen. Gekrönt wurde das Ganze durch die souveräne Titel-verteidigung und die Goldmedaille von Leona Grimm.

Ergebnisse:
WJU18:
1. Grimm 3.655 Punkte (9,06sek – 1,64m – 12,75m – 5,38m – 2:37,76min), 15. Zimmerhackel 2.570 (9,78sek – 1,48m – 8,72m – 4,74m – 3:09,58min), 16. Wolf 2.566 (10,75sek – 1,56m – 8,97m – 4,87m – 3:05,85min)
Mannschaftswertung:
2. LG Staufen 8.791 (Grimm – Zimmerhackel – Wolf)

Zwei Athletinnen der LG Staufen starteten in der Klasse W14, in der Endabrechnung lag Milaine Ammon knapp vor ihrer Vereinskameradin Valeska Bundschuh. Herausragend bei Ammon war in jedem Fall das Kugelstoßen, dort war sie die Zweitbeste im Feld und knackte mit 10,33 Metern als eine von drei Athletinnen die 10-Meter-Marke. Für Valeska Bundschuh stellten die 60m Hürden die erfolgreichste Punktausbeute dar, dort gehörte sie zum vorderen Drittel des Feldes. In der Endabrechnung lag Ammon auf dem neunten Rang, wenige Punkte vor Bundschuh auf dem 13. Platz.

Eine Teilnehmerin mehr ging bei den Mädchen der W15 an den Start. Josephine Schäkel zeigte über die 60m Hürden die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen, mit 9,02 Sekunden führte sie das Feld an. Am Ende landete sie in der Gesamtwertung des Mehrkampfes auf Rang neun. Janna Speckle landete auf dem 13. Platz in ihrer Altersklasse, sie zeigte einen ausgeglichenen Mehrkampf und holte ebenfalls über die Hürdendistanz die meisten Punkte. Das Trio wird durch Leonie Schubert komplettiert, die sich auf Rang 24 platzierte. Wie ihre Teamkameradinnen sicherte sie sich über die Hindernisstrecke viele Punkte für ihre Fünfkampfwertung.

Als Mannschaft platzierte sich die LG Staufen mit Josefine Schäkel, Janna Speckle und Milaine Ammon auf dem fünften Rang in einem starken Teilnehmerfeld.

Einziger Vertreter der männlichen Jugend war Lukas Bader bei den M14. Als zweitschnellster Hürdenläufer startete er in den Mehrkampf, auch im Weitsprung erzielte er mit 5,08 Metern die zweitbeste Leistung seiner Altersklasse. In den anderen Disziplinen gehörte er zum Mittelfeld, am Ende verpasste er auf dem vierten Rang liegend das Podest knapp.

Das Trainerteam war mit all seinen Schützlingen rundum zufrieden.

Ergebnisse:
W14:
9. Ammon 2.321 Punkte (10,23sek – 4,30m – 10,33m – 1,44m – 3:07,72min), 13. Bundschuh 2.249 (10,14sek – 4,51m – 8,54m – 1,36m – 3:02,38min)

W15:
9. Schäkel 2.426 Punkte (9,02sek – 4,87m – 8,16m – 1,40m – 2:57,14min), 13. Speckle 2.363 (10,27sek – 4,44m – 9,38m – 1,36m – 2:39,52min), 24. Schubert 2.229 (10,00sek – 4,52m – 9,55m – 1,36m – 3:25,49min)

Mannschaftswertung WJU16:
5. LG Staufen 7.110 (Schäkel – Speckle – Ammon)

M14:
4. Bader 2.323 Punkte (9,48sek – 5,08m – 7,87m – 1,48m – 3:41,98min)

In der Ulmer Messehalle wurde die beste Mehrkämpferin Württembergs gesucht. Bei den Frauen starteten gleich sechs Athletinnen der LG Staufen. Damit gingen erstmals zwei Teams der Rot-Weißen ins Rennen. Los ging es auf der Bahn mit dem 60-Meter-Hürdenlauf, schnellste LGlerin war Nina Sigloch, sie war die drittschnellste Hürdenläuferin und stellte in 9,16 Sekunden eine neue Bestleistung auf. Auch Anna Schmidt, Celine Ströhle, Charlotte Heilig und Patricia Sonnentag durften sich auf dieser Strecke über eine neue Bestzeit freuen.

Im anschließenden Hochsprung punktete Patricia Sonnentag als Spezialistin in dieser Disziplin mit 1,64 Metern und der drittbesten Tagesleistung, wenige Zentimeter darunter überquerte Sigloch die Latte. Höhengleich beendeten Schmidt, Heilig, Ströhle und Ostertag den Wettkampf bei 1,40 Metern.

Frauentrio auf dem Silberplatz

Mit dem 4-Kg-Gerät ging es ins Kugelstoßen, dort schnitten Ströhle und Sonnentag aus Sicht der LG Staufen am besten ab, für Letztere bedeuteten die 9,16 Meter sogar eine neue Bestmarke. Nur wenige Zentimeter weniger, aber weitengleich, landete die Kugel von Ostertag und Sigloch im Feld. Auch Schmidt stellte in dieser Disziplin eine neue Bestleistung auf.

Vor dem abschließenden 800m-Lauf ging es für das Sextett zum Weitsprung. Nina Sigloch Dreispringerin Lisa Ostertag gehörten zu den besten drei Springerinnen innerhalb des Mehrkampffeldes. Auch die übrigen vier Staufenerinnen zeigten tolle Leistungen, ehe die letzte Disziplin des Fünfkampfes auf dem Plan stand.

400-Meter-Sprinterin Anna Schmidt ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, das 800-Meter-Rennen für sich entscheiden zu wollen. Bereits nach wenigen Metern hatte sie sich einen großen Vorsprung erlaufen und führte das Feld deutlich an. Angefeuert von den Teamkameradinnen zeigten alle Athletinnen tolle Einzelergebnisse und einen starken Mannschaftsgeist.

Am Ende stand für Schmidt Rang neun und eine neue Punkte-Bestleistung im Fünfkampf zu Buche. In der Gesamtabrechnung schnitt Nina Sigloch am besten ab, sie sicherte sich die Bronzemedaille und ebenfalls eine neue Mehrkampfbestleistung. Lisa Ostertag auf dem zehnten Platz komplettierte das erste Team der LG Staufen, welches sich in der Mannschaftswertung die Vizemeisterschaft holte. Celine Ströhle stellte ebenfalls eine neue Bestleistung im Fünfkampf auf, sie landete auf Rang elf direkt vor Patricia Sonnentag auf dem zwölften Rang. Die zweite Mannschaft der Rot-Weißen wurde durch Sprinterin Charlotte Heilig ergänzt, die in der Mehrkampfwertung wie ihre Mannschaftskameradinnen eine neue Bestmarke setzte.

Ergebnisse:
3. Sigloch 3.161 Punkte (9,16sek – 1,56m – 9,07m – 5,37m – 2:50,03min), 9. Schmidt 2.904 (9,89sek – 1,40m – 8,38m – 5,15m – 2:34,76min), 10. Ostertag 2.878 (9,58sek – 1,40m – 9,07m – 5,31m – 2:50,30min), 11. Ströhle 2.864 (9,78sek – 1,40m – 9,16m – 5,14m – 2:44,26min), 12. Sonnentag 2.847 (9,95sek – 1,64m – 9,16m – 4,89m – 3:02,95min), 17. Heilig 2.554 (10,06sek – 1,40m – 8,31m – 5,01m – 3:00,53min)

Mannschaftswertung:
2. LG Staufen I 8.943 (Sigloch – Schmidt – Ostertag), 4. LG Staufen II 8.265 (Ströhle – Sonnentag – Heilig)

Erst vor einer Woche nahm Lisa Maihöfer bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Leipzig teil. Dort landete die junge Mehrkämpferin auf dem vierten Rang. Im Sindelfinger Glaspalast startete sie nun bei den nationalen Titelkämpfen ihrer eigentlichen Altersklasse, der weiblichen Jugend U20. Im Gegensatz zur vergangenen Woche hatte Sie sich als Ranglistenerste für den Weitsprung entschieden und stellte sich dort der starken Konkurrenz.

Der erste Sprung war noch knapp ungültig, bereits im zweiten Durchgang setzte sie sich jedoch mit 6,12 Metern auf Rang zwei. „Bei den ersten Sprüngen hab ich gemerkt, dass ich noch sehr verhalten angelaufen bin, da musste ich erst noch in den Wettkampf reinkommen“, sagte Maihöfer nach den Sprüngen. Durch die hochwertige Konkurrenz gestaltete sich der Wettkampf mehr als spannend, erst im fünften Durchgang übernahm die rot-weiße Athletin mit 6,26 Metern erstmals die Führung. Die Gegnerinnen hatten darauf keine Antwort mehr, im letzten Versuch steigerte sich Lisa Maihöfer sogar noch auf 6,28 Meter und gewann souverän den deutschen Meistertitel, nachdem sie im vergangenen Jahr wegen einer Erkältung „nur“ die Bronzemedaille holte. „Ich habe mich sehr über die tolle Unterstützung in der Halle insbesondere durch meine mitgereisten Fans gefreut“, strahlte sie nach dem Wettkampf. Auch ihr Heimtrainer Edgar Maihöfer und Bundestrainer Tamas Kiss, bei dem Sie einmal in der Woche ein Techniktraining absolviert, waren sehr zufrieden mit dem Wettkampf: „Lisa war sehr fokussiert und hat im Endkampf gezeigt, dass Sie im entscheidenden Moment noch zulegen kann“.

Damit sicherte sich die Athletin der LG Staufen zudem die Teilnahme am Länderkampf zwischen Deutschland, Frankreich und Italien in Halle an der Saale. Konkrete Ziele dafür hat sich auch schon: „Ich will beim Länderkampf nochmal einen guten Wettkampf absolvieren. Für mich ist er das Bonbon der Saison.“

Ebenfalls für die Titelkämpfe qualifizierte sich die 4x200m-Staffel der Mädchen. Vanessa Kuhn, Leona Grimm, Leonie Riek und Lea Zimmerhackel, sowie Bernadette Hieber als Backup freuten sich im Vorfeld bereits über die Teilnahme. Mit 37 Staffeln musste sich das Quartett gegen eine große Konkurrenz stellen. Im letzten von zehn Vorläufen überquerten die rot-weißen Staffelläuferinnen in 1:44,20 Minuten die Ziellinie. Gleichzeitig bedeutete dies eine neue Saisonbestzeit, in der Gesamtabrechnung landeten die vier Mädels auf Rang 15 nach den Vorläufen. „Der Wettkampf hat sehr viel Spaß gemacht und wir sind sehr zufrieden“, resümierte Vanessa Kuhn. „Der Lauf an sich war super und auch die Stimmung in der Mannschaft war toll. Es hat einfach alles gestimmt“, fügte Leonie Riek hinzu.

Zudem war die LG Staufen schnellste Staffel aus Baden-Württemberg, was auch Trainer Lutz Dombrowski stolz machte: „Die Mädels haben eine tolle Leistung gezeigt und haben sich blendend verkauft, damit waren sie zurecht erneut das beste Team aus dem Bundesland.“