Die Mädchen der weiblichen Jugend U16 waren für die zweite Medaille für den gastgebenden, die LG Staufen, verantwortlich. Insgesamt waren in allen Altersklasse mehr als 350 Athleten am Start, ebenso viele Gäste besuchten die Veranstaltung, die durch den Einsatz der vielen freiwilligen Kampfrichter sehr gut im Zeitplan blieb. Die weibliche Jugend U16 sicherte sich am Ende die Bronzemedaille.

Nach den regionalen Vorausscheidungen lag die Mädchenmannschaft der LG Staufen nur auf dem siebten Rang. Durch eine starke Mannschaftsleistung kämpfte sich die Mädchen jedoch bis auf den dritten Platz vor. Dies wurde auch durch die tolle Betreuung der verantwortlichen Schülertrainer im Stützpunkt Schwäbisch Gmünd um Kerstin Brunner, Valerij Wolf und Lutz Dombrowski gewährleistet.

Über die 100m-Distanz verbesserte Leonie Schubert als schnellste Athletin der Rot-Weißen ihre persönliche Bestzeit auf 13,59 Sekunden. Allerdings reichte es hier nicht ganz zu einer vorderen Platzierung, ebenso wie für Janna Speckle, die sich über die doppelte Stadionrunde, der 800m-Distanz, auf 2:37,62 Minuten steigerte. Dennoch wurden hier wertvolle Punkte für das Gesamtergebnis gesammelt.

Über die 80m Hürden zeigte Josefine Schäkel einen starken Lauf. Zwar bleib sie nur knapp über ihrer persönlichen Bestleistung, dafür sprintete sie mit der drittschnellsten Zeit des Tages in 12,58 Sekunden über die Ziellinie. Im Hochsprung stellte sie zudem ihre persönliche Bestleistung von 1,48 Metern ein.

Romina Adam

Romina Adam

Im Kugelstoßen war es dann erneut Leonie Schubert, die sich als beste LG-Athletin mit 9,82 Metern eine neue persönliche Bestleistung sicherte. Auch im Speerwurf gab es Bestleistungen zu verzeichnen: Romina Adam zeigte mit 34,20 Metern den zweitbesten Wurf dieser Altersklasse. Aber auch Emma Brandstetter stand ihr mit ihren 32,62 Metern, was ebenfalls einen neuen Bestwert bedeutete, in nichts nach und gehörte ebenfalls zu den Besten.

Die abschließende 4x400m-Staffel brachte dem Team der LG Staufen weitere Punkte ein, die am Ende für die Sicherung des Bronzerangs reichten. Das Staffelquartett um Annika Schrader, Mia Dosch, Frederika Baier und Josefine Schäkel zeigte in 52,60 Sekunden die viertbeste Zeit.

Für die LG Staufen starteten in der weiblichen Jugend U16:
Leonie Schubert, Mia Dosch, Mia Berger, Annika Schrader, Janna Speckle, Eva Koblischke, Josefine Schäkel, Frederika Baier, Kristina Wolf, Emma Brandstetter, Romina Adam

Gesamtergebnisse WJU16:
1. LAV Stadtwerke Tübingen 8.572 Punkte; 2. Stg Gomaringen-Schwäbisch Hall 8.311 P.; 3. LG Staufen 8.062 P.; 4. LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg 7.954 P.; 5. Stg Schorndorf-Sinnenden 7.922 P.; 6. LG Filstal 7.884 P.; 7. SSV Ulm 1846 7.883 P.; 8. VfL Sindelfingen 7.803 P.

Sehr stark zeigte sich die Konkurrenz der LG Staufen in der weiblichen Jugend U14. Die Mädchenmannschaft der Rot-Weißen landete dabei auf Rang fünf und verteidigten damit ihre Platzierung aus dem Vorkampf. Dennoch bewies der Umstand, dass der Gastgeber vier Mannschaften stellte, dass auch nach 45 Jahren LG Staufen die Nachwuchsarbeit der Ursprung allen Erfolges ist.

Über die 75m hatten die Sprinterinnen der LG Staufen mit Gegenwind zu kämpfen. Dennoch stellten Liane Tiede (10,72 Sekunden), Milaine Ammon (10,80 Sekunden) und Hella Rieg (10,83 Sekunden) jeweils eine neue persönliche Bestzeit aufstellen. Auch über die 800m-Distanz gab es für die Gastgeber Bestleistungen zu verzeichnen: Jana Richter mit 2:42,57 Minuten und Samira Stöffler mit 2:42,73 Minuten verbesserten ihre Bestzeiten, landeten damit jedoch im Mittelfeld.

Weitere Bestleistungen zeugten der LG-Nachwuchs über die 60m Hürden. Valeska Bundschuh überquerte die Ziellinie in 10,35 Sekunden, vier Hundertstelsekunden später kam Milaine Ammon ins Ziel, was zugleich die viert- und fünftschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen bedeutete.

Die U14-Schülerinnen

Die U14-Schülerinnen

Samira Stöffler stellte im Hochsprung mit 1,40 Metern erneut eine neue persönliche Bestleistung auf, ebenso Liane Tiede im Weitsprung mit 4,70 Metern. Im Ballwurf zeigten die Schwestern Hella und Hermine Rieg die besten Leistungen der Rot-Weißen, blieben allerdings knapp unter ihren Bestleistungen.

Im abschließenden Staffelrennen gab das Quartett Liane Tiede, Milaine Ammon, Valeska Bundschuh und Samira Stöffler noch einmal alles, mit einer Zeit von 40,30 Sekunden zeigten die Nachwuchssprinterinnen damit die drittbeste Zeit aller Mannschaften.

Trotz der vielen Bestleistungen reichte es nicht für einen Podestplatz, da die Konkurrenz an diesem Tag einfach zu stark war. Dennoch ein tolles Teamergebnis für die Athleten und auch für das Trainerteam.

Für die LG Staufen starteten in der weiblichen Jugend U14:
Liane Tiede, Milaine Ammon, Hella Rieg, Lea Debler, Jana Richter, Samara Stöffler, Dorothea Huber, Nina Barck, Valeska Bundschuh, Marie Schurr, Elisa Duschek, Melina Hagedorn, Hermine Rieg, Sarah Rupp.

Gesamtergebnisse WJU14:
1. LG Filstal 6.974 Punkte; 2. LG Filder 6.943 P.; 3. LAV Stadtwerke Tübingen 6.940 P.; 4. SSV Ulm 1846 6.935 P.; 5. LG Staufen 6.740 P.; 6. Unterländer LG 6.605 P.; 7. LG Steinlach 6.365 P.; 8. StG Gomaringen-Schwäbisch Hall 6.357 P.

Aus ganz Württemberg strömten zahlreiche Teams und Athleten zu Endkampf der diesjährigen Team-Meisterschaften. Dabei hatte es die männliche Jugend U14 der LG Staufen mit einer sehr starken Konkurrenz zu tun. Trotz des Heimvorteils im Stadion des Berufsschulzentrums wurde die Bronzemedaille knapp verpasst. Am Ende fehlten den Nachwuchssportlern nur 36 Punkte zu Rang drei.

Neben der Jugend U16 startete auch die Jugend U14, die männlichen Vertreter dieser Altersklasse verpassten hier zwar knapp einen Podestplatz, dennoch kämpften sich die Gmünder im Gegensatz zum Vorkampf um einen Platz nach Vorne. Auch der tolle Teamgeist zeigt sich bei solchen Wettkämpfen, das beste Beispiel hier war Hendrik Lappe: Der junge Sportler rammte sich beim Weitsprung die Spikes in die Hand, musste im Krankenhaus genäht werden und kehrte daraufhin sofort ins Stadion zurück, mit dem unbedingten Willen, am abschließenden Staffelrennen teilzunehmen.

Das Staufen-Team der U14

Das Staufen-Team der U14

Anderes als in der U16 treten die jüngeren Athleten über die 75m-Strecke an. Lukas Bader gehörte dabei mit 10,32 Sekunden zu den drei besten Sprintern des Tages. Auch Christian Muscolo war auf der neuen Bahn schnell unterwegs, er stellte mit 10,94 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Louis Waldraff gehörte mit seinen 2:34,61 Minuten zum vorderen Mittelfeld über die 800m-Distanz, allerdings verbesserte er seine bisherige Bestzeit um fast zehn Sekunden.

Im 60m Hürdenlauf stellte Bader dann mit 10,25 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf, was zugleich die zweitschnellste Zeit dieser Altersklasse bedeutete. Knapp dahinter stellte Hendrik Lappe mit 10,32 Sekunden seine persönliche Bestleistung ein. Auch im Hochsprung gehörte Bader zu den Besten, ebenso wie Emanuel Glenk. Beide überquerten die Latte bei 1,52 Metern, für Glenk bedeutete dies gleichzeitig eine neue Bestleistung.

Im Ballwurf erzielte Maik Blessing mit 41,50 Metern eine neue persönliche Bestleistung und steuerte hier wichtige Punkte bei. Stark waren auch die 49,50 Meter von Lukas Knoblauch. Nach der abschließenden 4x75m-Staffel war klar, dass es nicht zu einem Podestplatz reichen würde. Dennoch zeigten die Nachwuchsathleten tolle Leistungen und beweisen in allen Lagen einen vorbildlichen Teamgeist.

Für die LG Staufen starteten in der männlichen Jugend U14:
Lukas Bader, Emanuel Glenk, Christian Muscolo, Hendrik Lappe, Louis Waldraff, Noah Eckert, Philipp Zimmermann, Maik Blessing, Lukas Knoblauch, Luis Debler, Fynn Hofele

Gesamtergebnisse MJU14:
1. LG Filder 6.617 Punkte; 2. LG Filstal 6.353 P.; 3. LG Steinlach 6.346 P.; 4. LG Staufen 6.310 P.; 5. Unterländer LG 6.259 P.; 6. Stg Schönbuch-Nord 5.960 P.; 7. LG Leinfelden-Echterdingen 5.896 P.; 8. LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg

Beim Jugendvergleichkampf der U16 vertraten Emma Brandstetter, Eric Maihöfer, Stephan Blickle, Philip Kelterer und Jonas Wilhelmstätter die Farben der LG Staufen im Trikot des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes. Mit dem WLV-Team musste sich das LG-Quintett nur der starken Mannschaft aus Bayern geschlagen geben, die wie erwartet den Gesamtsieg vor Württemberg und Hessen einfuhr.

Für Eric Maihöfer war es ein sehr guter Wettkampf. Im Dreisprung steigerte er seine persönliche Bestleistung im zweiten Versuch auf 12,84m und sicherte Württemberg damit den Sieg und sechs Punkte. Dabei verpasste er den Regionalrekord in dieser Disziplin nur um 15 Zentimeter. Auch im Kugelstoßen war er nicht zu schlagen, zum zweiten Mal in diesem Jahr stieß er mit seinen starken 16,08m über die 16-Meter-Marke. Stephan Blickle rundete das Ergebnis im Kugelstoßen ab, er wurde mit 13,25m Sechster.

Jonas Wilhelmstätter startete über die Hürdendistanzen 80m und 300m. Mit dem fünften Rang in 11,67 Sekunden sicherte er dem WLV zwei Punkte. Platz fünf belegte er auch über die 300m Hürden, dort überquerte er die Ziellinie mit einer Zeit von 43,98 Sekunden. Einziger Vertreter der Rot-Weißen im Weitsprung war Philip Kelterer. Auch er wurde Fünfter, mit 5,94m verpasste er nur knapp die 6-Meter-Marke.

Das Feld wird durch Emma Brandstetter komplettiert, die sich als einzige Athletin der LG Staufen der Konkurrenz aus Hessen und Bayern stellte. Im Hammerwurf wurde sie Fünfte, ihre Weite von 36,55m erzielte sie im letzten Versuch.

Ergebnisse:
1. Bayern 111 Punkte
2. Württemberg 103 Punkte
3. Hessen 83 Punkte

Die besten Nachwuchsleichtathleten der Welt trafen sich vergangene Woche in der polnischen Stadt Bydgoszcz zu den U20-Weltmeisterschaften. Mit dabei war LG-Staufen-Siebenkämpferin Lisa Maihöfer. Nach zwei anstrengenden Mehrkampftagen durfte die Siebzehnjährige sehr zufrieden mit ihrem Wettkampf sein. Mit einer neuen Bestleistung von 5.540 Punkten landete sie am Ende auf einem starken neunten Platz.

Nach einer durchwachsenen Saison mit allerlei Verletzungsproblemen startete Lisa Maihöfer gleich mit einer Bestleistung in den Siebenkampf der weiblichen Jugend U20. Über die 100m-Hürden kam sie in ihrem Lauf nach 14,33 Sekunden als Erste über die Ziellinie. Damit war ein guter Einstieg in das zweitägige Abenteuer „Weltmeisterschaften“ geschafft.

Beim Jubel über die Siebenkampf-Bestleistung

Beim Jubel über die Siebenkampf-Bestleistung

Im Hochsprung gehört Lisa immer zu den Besten im ganzen Starterfeld. Das war auch in Bydgoszcz nicht anders. Nur eine Athletin sprang höher als die Staufen-Athletin. Bis zur Höhe von 1,80m war sie sogar fehlerfrei geblieben. An der nächsten Höhe von 1,83m scheiterte sie dreimal nur ganz knapp. Obwohl sich Lisa hier ein paar Zentimeter mehr erhofft hatte, hatte sie sich damit im Zwischenstand auf Platz drei vorgearbeitet.

Das darauffolgende Kugelstoßen zählt allerdings nicht zu ihren Stärken. Die ersten beiden Versuche waren dann auch gleich missglückt. Erst im dritten Versuch kam die Siebzehnjährige mit 11,05m noch auf eine akzeptable Weite. Mit Wut im Bauch ging sie dann in den tagesabschließenden 200m-Lauf. Sie verbesserte ihre persönliche Bestzeit auf 24,95 Sekunden und blieb dabei erstmals unter der 25-Sekunden-Marke. Damit machte sie die verlorenen Punkte vom Kugelstoßen wieder wett. Und beendete den ersten Wettkampftag auf dem siebten Rang.

Wettkampf der dritten Versuche

Der zweite Tag startete mit dem Weitsprung, dem Steckenpferd von Lisa Maihöfer. Der erste Versuch wurde allerdings für ungültig erklärt, was ein bisschen Nervosität in den Wettkampf brachte. Erst im dritten Versuch sprang Lisa – bei mehr als zwei Meter pro Sekunde Gegenwind – wenigstens noch 5,79 m. Ihre Bestleistung steht freilich bei 6,42m; durch das Verletzungspech während der Vorbereitung konnte sie ihr Potential hier nicht ausschöpfen.

Im Speerwurf musste Lisa Maihöfer dann trotz einer neuen persönlichen Bestleistung die Konkurrenz weiter davon ziehen lassen. Während die ersten beiden Versuche nur um die 30m weit gingen, konnte sie den Speer beim letzten Versuch auf gute 34,72 m hinauswerfen.

Vor dem abschließenden 800m-Rennen stand Lisa im Klassement somit auf dem elften Rang. Ihr Ehrgeiz war geweckt. In ihrem Lauf führte sie die Verfolgergruppe an und kam schließlich mit 2:22,75min. fast an ihre Bestzeit heran.

In der Gesamtaddition standen somit 5.540 Punkte auf Lisas Konto. Diese neue Bestleistung im Siebenkampf waren am Ende der Lohn für zwei harte Tage. Im Endergebnis landete sie auf einem sehr beachtlichen neunten Rang. Das macht Hoffnung für 2017, da Lisa dem jüngeren Jahrgang angehört und deshalb auch nächstes Jahr nochmal in der Altersklasse U20 startberechtigt ist.

Die zweite deutsche Starterin Mareike Rösing kam auf den 18. Platz. Die Goldmedaille holte sich die Österreicherin Sarah Lagger mit neuem Landesrekord. Silber erkämpfte sich die Kubanerin Rodriguez.

Ergebnis:
WJU20:
Siebenkampf: 9. Lisa Maihöfer 5.540 Punkte (14,33sek – 1,80m – 11,08m – 24,95sek – 5,79m – 34,72m – 2:22,75min)

Die LG-Siebenkämpferinnen

Die LG-Siebenkämpferinnen

Unter optimalen Bedingungen fanden in Weingarten die Landesmeisterschaften im Mehrkampf statt. Dort zeigten sich Leona Grimm und Lea Zimmerhackel in bester Verfassung und kamen so zu einigen neuen Bestleistungen. Zudem holte Grimm im Vier- und Siebenkampf Gold, außerdem knackte sie die DM-Norm um mehr als 500 Punkte und verpasste dabei nur knapp den Stadionrekord.

Durch ihren Trainer Lutz Dombrowski auf den Punkt vorbereitet, startete der erste Wettkampftag gut. Die rot-weißen Mehrkämpferinnen stellten bereits in der ersten Disziplin jeweils eine neue Bestleistung auf. Vor Ort wurde das Duo von Kerstin Brunner betreut. Leona Grimm war über die 100m Hürden sogar die schnellste im großen Teilnehmerfeld, Zimmerhackel lag nach dieser Disziplin auf Rang vier.

Auch im Hochsprung gehörte Grimm zu den Besten, nur eine Athletin sprang höher. Gleichzeitig bedeuteten die 1,56 Meter eine neue persönliche Bestleistung. Im anschließenden Kugelstoßen zeigte sie erneut die beste Leistung des Tages, auch Zimmerhackel war mit ihrem Ergebnis zufrieden. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages stand noch die 100m-Distanz auf dem Programm. Dort zeigte das Duo erneut die besten Leistungen in der starken Konkurrenz, belohnt wurde das jeweils mit einer neuen Bestleistung im Vierkampf. Damit legte Grimm den Grundstein für die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf. Zudem sicherte sie sich die Goldmedaille im Vierkampf, Zimmerhackel landete auf einem guten zwölften Rang.

Voller Motivation ging es in den zweiten Wettkampftag. Im Weitsprung stellte Grimm dann erneut eine neue Bestleistung auf, 5,47 Meter bedeuteten gleichzeitig die beste Weite in dieser Altersklasse. Bei Zimmerhackel fehlte hier die Höhe beim Absprung, was gleichzeitig eine größere Weite verhinderte. In der vorletzten Disziplin, dem Speerwerfen, gab es erneut Grund zur Freude für die Nachwuchsmehrkämpferinnen der LG Staufen. Starke 40,70 Meter standen nach drei Versuchen bei Grimm zu Buche, was erneut eine neue Bestleistung bedeutete. Auch Zimmerhackel durfte sich nach drei Durchgängen über einen neuen Bestwert in dieser Disziplin freuen.

Bereits nach sechs von sieben Disziplinen war die Norm für die Mehrkampfmeisterschaften fast erfüllt, dennoch gab Leona Grimm im abschließenden 800m-Lauf noch einmal alles. Am Ende ging der Gesamtsieg an die junge Mehrkämpferin, dabei verpasste sie mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung am Ende den Stadionrekord im Siebenkampf nur um wenige Punkte. Dafür knackte sie sie die Norm für die Deutschen Meisterschaften um mehr als 500 Punkte und auch der Abstand zur Zweitplatzierten bewegte sich in diesem Bereich. Auch Lea Zimmerhackel erzielte in der Gesamtabrechnung eine neue Bestleistung.

Ergebnisse:
WJU18:
Siebenkampf: 1. Grimm 5069 Punkte (14,49sek – 1,56m – 12,23m – 12,88sek – 5,47m – 40,70m – 2:34,99min), 21. Zimmerhackel 3427 Punkte (15,37sek – 1,40m – 8,01m – 12,4sek – 4,44m – 15,26m – 3:04,11min)