In einem couragierten Rennen unterbot die süddeutsche Vizemeisterin mit 4:34,86 Minuten gleich im ersten Lauf dieser Saison sicher die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig, die auf 4:37,00 Minuten festgesetzt ist. Nach diesem Erfolg beschloss die Bettringerin am folgenden Tag auch auf der 800-m-Strecke anzutreten. Ziemlich baff war Trainer Lutz Dombrowski, dass sie auch hier mit 2:13,79 Minuten als Vierte ganz dicht an ihre Bestzeit herankam und die DM-Norm nur um 70 und die Bronzemedaille um zwei Hundertstel verfehlte.
Trotz immenser Trainingsausfälle im Dezember verbesserte Rebecca Konold im Vorlauf über 60 m Hürden ihre Bestzeit um eine Hundertstelsekunde auf 9,27 Sekunden und qualifizierte sich für den B-Endlauf, wo sie sich als Fünfte sogar auf 9,24 Sekunden steigern konnte. Erfreulich auch die 1,60 Meter im Hochsprung, die zu Rang 6 reichten. Enttäuscht war dagegen Lena Bryxi (SSV Ulm), die sich wesentlich mehr vorgenommen hatte als 1,66 m und Platz 4.
Bei den Männern stellte Tim Peltzer im Stabhochsprung mit 4,10 Metern seinen Hausrekord ein und wurde Achter. Dass die Latte dann gleich auf 4,30 Meter gelegt wurde, war zu viel des Guten für ihn. Gar nicht in den Wettkampf hinein fand Weitspringer Robin Breymaier. Trotz mehrfacher Anlaufkorrektur traf der Hallenregionalmeister einfach nicht den Balken und musste sich letztendlich mit 6,46 m und Rang 18 zufrieden geben.

