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Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch und TV Steinheim.

Das Südweststadion in Ludwigshafen am Rhein war in diesem Jahr der Austragungsort der Süddeutschen Meisterschaften. Dabei stellte sich eine kleine aber feine Gruppe der LG Staufen der Konkurrenz und sorgte dabei für ordentliche Erfolge, obwohl vorab einige Ausfälle durch Krankheit und Verletzungen zu verkraften waren. Ganz oben thronte am Ende Patrick Hess im Speerwurf, auch die 4x100m-Staffel der Rot-Weißen sicherte sich bei den Männern eine Medaille.

Leona Grimm war die einzige weibliche Vertreterin der LG Staufen in der Frauenkonkurrenz. Die baden-württembergische Vizemeisterin im Siebenkampf startete über 200m und lieferte dort trotz starkem Gegenwind eine ordentliche Zeit ab. Am Ende landete sie auf Platz 13. Auch über die 100m Hürden war die Mehrkämpferin am Start, fand dabei aber nie richtig in ihren Laufrhythmus hinein. Leider verpasste sie deshalb knapp den Finallauf.

Bei den Männern stellte sich Michael Kucher der Konkurrenz über 400m, wieder einmal hatte er Pech mit der Bahnverteilung und musste auf Bahn 1 ins Rennen gehen. Dennoch zeigte er einen starken Lauf, landete aber durch den großen Energieverlust auf dem undankbaren vierten Rang. Seine Leistungskurve zeigt aber weiterhin nach oben und steigert sich von Lauf zu Lauf.

Besser lief es für Speerwerfer Patrick Hess. Der routinierte Athlet der LG Staufen schockte dabei gleich im ersten Versuch die Konkurrenz und stellte mit 70,47 Metern direkt eine neue Saisonbestleistung auf. Mit dieser Weite sicherte er sich auch den süddeutschen Meistertitel, da die anderen Speerwerfer darauf keine Antwort mehr hatten. Dabei war Hess nicht mit allen Durchgängen zufrieden, freute sich am Ende aber dennoch über seine Leistung und den verdienten Titel.

Zeitgleich ging es für das Staffelquartett Tobias Schroth, Michael Kucher, Julian Abele, der nach langer Verletzungspause den erst Start seit Monaten realisierte, und Jeremias Ring auf die Rundbahn. Lautstark unterstützt wurden die Rot-Weißen von Philipp Kelterer, der nach seiner Außenbandverletzung im Knie leider die restliche Saison aussetzen muss, aber dennoch nach Ludwigshafen reiste, um sein Team zu unterstützen. Ebenfalls großen Teamgeist zeigte Hochspringer Ring, der eigentlich im Hochsprung nicht mehr als 20m Anlauf zu bewältigen hat und sich dennoch der Staffel zur Verfügung stellte – mit Erfolg. Obwohl nicht alle Wechsel wie gewünscht funktionierten, sicherte sich die LG Staufen die Bronzemedaille. Auch Trainer Lutz Dombrowski zeigte sich sehr zufrieden über die erbrachten Leistungen. mik

Ergebnisse:
Männer:
400m: 4. Kucher 49,07sek
4x100m: 3. LG Staufen (Schroth, Kucher, Abele, Ring) 44,55sek
Speerwurf: 1. Hess 70,47m

Frauen:
200m: 13. Grimm 26,12sek
100m Hürden: Grimm 15,50sek

Neben den Aktiven wurden auch die Süddeutschen Meisterschaften der Jugend U18 im Südweststadion in Ludwigshafen ausgetragen. Leider musste auch hier vorab einige Starts aufgrund von Krankheit und Verletzungen abgesagt werden, dennoch zeigten die mitgereisten Athleten gute Leistungen. Nelly Sohn sicherte sich dabei im Weitsprung die Bronzemedaille.

Über 100m war Leon Hofmann nach seiner Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften mit großem Selbstvertrauen ins Südweststadion gereist. Den Vorlauf, bei dem er sich klar für das Finale qualifizierte, konnte er leider aufgrund von Oberschenkelbeschwerden nicht ganz durchziehen. Um die Staffel der männlichen Jugend nicht zu gefährden, verzichtete er auf den Endlauf. Aber auch im Weitsprung, bei dem er sich durchaus Medaillenchancen ausrechnen konnte, steckte er mannschaftsdienlich zurück.

Auch Luis Debler versuchte seine Erfahrungen bei den Deutschen Meisterschaften in den Wettkampf mitzunehmen. Nach der ersten schnellen Runde merkte man ihm jedoch noch die krankheitsbedingt fehlenden Trainingseinheiten an und er konnte das Tempo an der Spitze leider nicht ganz mitgehen. Auf den letzten 300 Metern setzte dann ein kurzer Platzregen ein, dabei kämpfte sich Debler nochmals mit einem beherzten Schlussspurt an die Führenden heran. Im Gesamtklassement belegte der Nachwuchsläufer damit einen guten neunten Rang.

In der Staffelkonkurrenz starteten neben Leon Hofmann auch Sein Zwillingsbruder Samuel, Ben Frei und David Memminger. Zwar lief das Quartett nicht in Bestzeit, zeigte aber insgesamt einen guten Lauf. Mit dem fünften Rang in Süddeutschland können die Nachwuchssprinter mehr als zufrieden sein, auch mit dem angeschlagenen Leon Hofmann, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte.

Weitspringer Nelly Sohn

Nelly Sohn beim Weitsprung

Lina Gjini startete über die 100m Hürden in den Wettkampf. Dabei zeigte sie von Beginn an einen starken Lauf und gehörte bis zur siebten Hürde noch zur Spitze. Bei der nachfolgenden Hürdenüberquerung blieb sie jedoch mit den Nachziehbein hängen und kam so völlig aus dem Rhythmus. Am Ende verpasste sie dadurch den Einzug ins Finale, obwohl sie nur knapp über ihrer Bestleistung blieb.

Nelly Sohn hingegen sicherte sich direkt im ersten Durchgang des Weitsprungs die Teilnahme am Endkampf. Mit Unterstützung ihrer mitgereisten Teamkameradin Yara Leitmeyer steigerte sie sich im vierten Versuch auf tolle 5,45 Meter. Auch die weitern Sprünge zog sie weit in die Grube, trotz ständig wechselnder Windverhältnisse zeigte die Nachwuchsathletin einen starken Wettkampf und belohnte sich am Ende mit der Bronzemedaille. Neben dem Titel sicherte sie sich auch eine neue persönliche Freiluftbestleistung in dieser Disziplin und verwies damit die Konkurrenz auf die Plätze.

Ergebnisse:
Weibliche Jugend U18:
Weitsprung: 3. Sohn 5,45m
100m Hürden: Gjini 15,88m

Männliche Jugend U18:
100m: Hofmann 11,44sek
1500m: 9. Debler 4:18,56min
4x100m: 5. LG Staufen (S. Hofmann, L. Hofmann, Frei, Memminger) 46,20sek

Drei Nachwuchsathleten der LG Staufen stellten sich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion der nationalen Konkurrenz. Mit Luis Debler über 1500m sowie Leon Hofmann über 100m starteten dabei in der männlichen Jugend gleich zwei Athleten im rot-weißen Trikot, Milaine Ammon holte sich zudem im Kugelstoßen der weiblichen Jugend U20 die Bronzemedaille.

Wieder einmal war der SSV Ulm Ausrichter der Deutschen Meisterschaften der Jugend U20 und U18. Dabei stellte sich ein Trio der LG Staufen der nationalen Konkurrenz im Ulmer Donaustadion.

Als erster Nachwuchsathlet ging Luis Debler über die 1500m-Distanz an den Start, obwohl die Vorbereitung in den vorangegangenen Wochen nicht optimal verlief. In seinem zweiten Jahr in der männlichen Jugend U18 bedeutete der Lauf in Ulm gleichzeitig die erste Teilnahme bei einer Deutschen Meisterschaft. Leider fehlte ihm die Erfahrung bei Wettkämpfen dieser Art, dabei wurde er vorab von Trainer Lutz Dombrowski darauf eingestimmt, beherzt in das Rennen zu gehen. Die Taktik löste sich jedoch nach wenigen Metern in Luft auf, da sich Debler einkesseln ließ und mehr darauf bedacht war, nicht auf fremde Füße zu treten, anstatt aktiv den Lauf zu gestalten. Erst in der vorletzten Runde löste sich die Masse auf, doch dort war es bereits zu spät und er konnte die verlorene Zeit leider nicht mehr aufholen. Am Ende musste er ordentlich Lehrgeld bezahlen, was ihm jedoch für zukünftige Meisterschaften Erfahrungswerte brachte.

Spät am Abend ging es für Kugelstoßerin Milaine Ammon in der weiblichen Jugend U20 zur Sache. Nach zehntägigem grippalen Infekt wurde sie gerade noch rechtzeitig für die Meisterschaften fit. Allerdings war die Gmünderin noch zu geschwächt, um ihr eigentliches Leistungsniveau der letzten Wochen abrufen zu können. Dennoch erkämpfte sie sich die Bronzemedaille und sicherte der LG Staufen damit den nächsten Erfolg auf nationaler Ebene. Gleichzeitig bedeutete diese Leistung für sie die Teilnahme am U20-Länderkampf im Münchner Olympiastadion, bei dem sie der Konkurrenz wieder zeigen wird, worin ihre Stärken in diesem Jahr lagen.

Staufen-Sprinter Leon Hofmann

Staufen-Sprinter Leon Hofmann

Den Abschluss machte Leon Hofmann über 100m in der männlichen Jugend U18. Bereits die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften in seinem ersten Jahr in dieser Altersklasse bedeutete schon einen großen Erfolg. Durch die Atmosphäre des Wettkampfes ließ sich der erst sechzehnjährige Nachwuchssprinter sogar noch beflügeln und zauberte noch im Vorlauf mit 11,12 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf die Bahn. Damit sicherte er sich direkt die Teilnahme für den Zwischenlauf, bei dem er noch einen draufsetzen konnte. Unglaubliche 11,02 Sekunden standen neben dem Rückenwind von 2,2 Sekunden beim Zieleinlauf auf der Anzeigetafel. Nur fünf Hundertstelsekunden fehlten ihm dabei zum Einzug ins Finale. „Auf diese Leistung kann der Junge zurecht stolz sein“, kommentierte Trainer Lutz Dombrowski das Ergebnis seines Schützlings.

Damit lieferte die kleine aber feine Truppe der LG Staufen insgesamt ein gutes Ergebnis auf nationaler Ebene ab. Mit Rückenwind aus den Deutschen Jugendmeisterschaften können die Nachwuchsathleten damit in die letzten Wettkämpfe der Saison gehen.

Ergebnisse:
Männliche Jugend U20:
100m:
1500m: 25. Debler 4:23,31min

Weibliche Jugend U20:
Kugelstoßen: 3. Ammon 13,63m (13,24 – X – 13,53m – 13,63m – X – X)

In allen Altersklassen war die LG Staufen bei den Kreismeisterschaften in Hüttlingen mehr als erfolgreich. So nutzten auch die Nachwuchsathleten der Jugend U18 und U16 die tollen Bedingungen. Naomi Baumann durfte sich dabei über drei Meistertitel freuen, zudem gab es in mehreren Disziplinen Doppel- und Dreifachsiege und sogar einen Fünfachsieg der Rot-Weißen zu bejubeln.

Gleich zwei Bestleistungen stellte Samuel Hofmann in der männlichen Jugend U18 auf: Obwohl er während des Wettkampftages immer wieder mit Übelkeit zu kämpfen hatte, war er über 100m der schnellste LG-Athlet und sicherte sich hier in 11,68 Sekunden eine neue Bestzeit. Dahinter wurde Ben Frei Vierter, er verpasste dabei nur knapp das Treppchen. Über die doppelte Distanz stand er dann ganz oben auf dem Podest, in 24,86 Sekunden sicherte er sich über 200m den Kreismeistertitel. Gleich drei Athleten stellten sich der Konkurrenz über die 800m-Distanz. Luis debler ließ dabei von Beginn an keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen und sicherte sich einen Start-Ziel-Sieg. Dabei verpasste er nur knapp seine Bestzeit. Tim Niku wurde hinter seinem Vereinskameraden Zweiter, nach vielen Auf und Abs im Training muss er erst wieder in seinen Rhythmus finden. Das Feld wird durch Lukas Bader komplettiert, der sich mit einer guten Leistung den dritten Rang sicherte. Im Weitsprung stellte Samuel Hofmann mit 6,15 Metern die nächste persönliche Bestleistung auf, erneut wurde er Vizemeister und musst sich nur um wenige Zentimeter seinem Zwillingsbruder Leon geschlagen geben, der neben dem Sieg in der U20 über 100m auch den Titel im Weitsprung der U18 holte.

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Lara Mayer und Naomi Baumann – Beschriftung

Das Finale der weiblichen Jugend U18 war mit rot-weißen Trikots übersäht. Am Ende war mit Noeli Klassen auch eine Athletin der LG Staufen an der Spitze des Feldes, sie verpasste bei ihrem Titel ihre persönliche Bestleistung nur um eine Hundertstelsekunde. Aber auch dahinter ließen sich die Sprinterinnen nicht lumpen, die LG stellte auch die Plätze zwei bis fünf. Yara Leitmeyer wurde dabei Vizemeisterin vor Nelly Sohn auf Rang drei. Mehrkämpferin Lina Gjini wurde Vierte vor Felicitas Stegmaier auf Rang fünf.

Ähnlich gestaltete sich auch das Treppchen über 200m, erneut holte Klassen den Titel vor ihrer Vereinskameradin Leitmeyer. Gemeinsam mit Gjini und Sohn wurde auch der Staffellauf absolviert, trotz Verwirrungen bei den Wechseln wurde das Quartett ohne Mühe Kreismeister. Liv Schulte und Theresa Schnaufer stellten sich der Konkurrenz über 800m. Schulte lieferte dabei ein schnelles Rennen ab und belohnte sich neben dem Kreismeistertitel auch mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Schnaufer konnte das Tempo nicht ganz mitgehen, wurde aber dennoch Vizemeisterin hinter ihrer Trainingspartnerin. Lina Gjini sicherte der LG Staufen zwei weitere Titel, sowohl im Hochsprung als auch im Speerwurf führte kein Weg an ihr vorbei. Im Weitsprung hingegen siegte Felicitas Stegmaier, mit 4,70 Metern stellte sie zudem eine neue persönliche Bestleistung auf. Gleiches gelang ihr zuvor auch schon über die 100m-Strecke.

Jakob Wagner war der einzige Vertreter der M15 in Hüttlingen. Vor allem im Hochsprung glänzte er, hier überquerte Wagner die Latte bei 1,63 Metern. Dies bedeutete nicht nur den Titel, sondern auch gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung. Er startete auch erstmals über 300m, hier wurde er direkt Vizemeister in einer guten Zeit. Über die 100m-Distanz sicherte er sich zudem einen weiteren Podestplatz.

In der W15 stellte sich Lara Mayer den gleichen Disziplinen wir ihr Vereinskamerad, auch sie war die einzige Starterin der LG Staufen. Nach der Vizemeisterschaft über 100m sicherte sie sich über die dreifache Distanz mit einer neuen Bestleistung den Titel über diese Strecke. Zudem verbesserte sie sich im Weitsprung auf 5,04 Meter und knackte dabei erstmals die 5-Meter-Marke. Hier holte sie sich ohne Probleme den Titel.

Die jüngste Teilnehmerin aus diesem Feld war Naomi Baumann, auch sie stellte sich dem gleichen Programm. Dabei holte sie sich in allen drei Disziplinen den Kreismeistertitel. Ohne Probleme siegte sie dabei im 100m-Sprint. Über 300m lieferte sie zudem gemeinsam mit Mayer ihren ersten Lauf ab. Gekrönt wird ihre Leistung mit der Bestleistung im Weitsprung, hier holte sie ihren Titel mit 4,91 Metern.

Männliche Jugend U18:
100m: 2. S. Hofmann 11,68sek – 4. Frei 12,23sek
200m: 1. Frei 24,86sek
800m: 1. Debler 2:04,70min – 2. Niku 2:15,11min – 3. Bader 2:29,37min
Weitsprung: 1. L. Hofmann 6,32m – 2. S. Hofmann 6,15m

Weibliche Jugend U18:
100m: 1. Klassen 12,79sek – 2. Leitmeyer 13,09sek – 3. Sohn 13,31sek – 4. Gjini 13,51sek – 5. Stegmaier 13,97sek
200m: 1. Klassen 26,45sek – 2. Leitmeyer 26,96sek
800m: 1. Schulte 2:28,56min – 2. Schnaufer 2:42,09min
4x100m: 1. LG Staufen (Leitmeyer, Klassen, Gjini, Sohn) 50,29sek
Hochsprung: 1. Gjini 1,50m
Weitsprung: 1. Stegmaier 4,70m
Speerwurf: 1. Gjini 28,25m

M15:
100m: 3. Wagner 13,15sek
300m: 2. Wagner 43,80sek
Hochsprung: 1. Wagner 1,63m

W15:
100m: 2. Mayer 13,80sek
300m: 1. Mayer 45,27sek
Weitsprung: 1. Mayer 5,04sek

W14:
100m: 1. Baumann 13,17sek
300m: 1. Baumann 44,57sek
Weitsprung: 1. Baumann 4,91m

Bei tollen Bedingungen stellten sich die Sportler der LG Staufen in Hüttlingen den Leichtathleten aus dem Ostalbkreis. Dabei holten sich die Rot-Weißen nahezu alle möglichen Titel und schnitt von den angetretenen Vereinen am besten ab. Zudem sicherte sich das Staffelquartett der Männer über 4x100m die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften.

Leona Grimm war bei den Frauen die einzige Vertreterin der LG Staufen. Die baden-württembergische Vizemeisterin im Siebenkampf trat auch in diesem Wettkampf bei mehreren Disziplinen an. Nach einem schnellen Einstieg über 100m und dem damit verbundenen Titel über diese Distanz, wurde sie mit guten Leistungen im Hoch- und Weitsprung Vizemeisterin. Im abschließenden Speerwurf sicherte sie sich jedoch mit großem Vorsprung den nächsten Titel.

Bei den Männern siegte Philipp Kelterer über die 100m-Strecke, nur eine Hundertstelsekunde vor seinem Trainingskollegen Michael Kucher. Hürdenläufer Tobias Schroth komplettierte das Treppchen mit Rang drei. Anschließend ging es für Kucher über die Stadionrunde an den Start, dort holte er sich erwartungsgemäß den Sieg und durfte sich auch über eine deutliche Verbesserung seiner Saisonbestleistung über 400m freuen. Aber auch über die halbe Distanz führte kein Weg an Kucher und seinem nächsten Titel vorbei, dafür verbesserte sein Vereinskamerad Schroth seine persönliche Bestleistung über 200m auf 22,83 Sekunden und wurde Vizemeister. Gemeinsam mit den Nachwuchssprintern Lukas Wagner und Leon Hofmann gab es für Kucher und Schroth noch den Einsatz in der 4x100m-Staffel zu absolvieren. Das Ziel, die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften zu erfüllen, wurde trotz den nicht ganz perfekten Wechseln mehr als erfüllt. Ein kleiner Wermutstropfen ließ sich am Ende jedoch nicht vermeiden: 100m-Sieger Kelterer musste nach einem verunglückten Versuch im Weitsprung ins Krankenhaus gebracht werden und fällt wahrscheinlich für den Staffellauf bei den Meisterschaften aus.

Ein gemischtes Startfeld vertrat die rot-weißen Farben in der weiblichen Jugend U20. Dabei sicherte sich Liane Tiede im Hochsprung den Meistertitel und wurde im Speerwurf Vizemeisterin. Hier musste sie sich nur ihrer Vereinskameradin Melina Hagedorn geschlagen geben, die mit 33,55 Metern einen deutlichen Sieg einfuhr und den Titel holte. Einen weiteren Titel holte Milaine Ammon, die etwas angeschlagen in den Wettkampf ging und die Kreismeisterschaften als Vorbereitung für die Deutschen Jugendmeisterschaften am kommenden Wochenende nutzte. Obwohl sie mit ihrer Weite nicht zufrieden war, holte sie sich mit großem Vorsprung den Titel.

Leon Hofmann startete über die 100m-Strecke in der männlichen Jugend U20, obwohl er eigentlich der U18 angehört. Zwar wurde er im gemischten Lauf mit den Männern nur Dritter hinter seinen Vereinskollegen, dafür sicherte er sich jedoch den Titel in seiner Altersklasse. Dahinter wurde Lukas Wagner Vizemeister. Beide freuten sich wie bereits erwähnt auch über die Normerfüllung mit der Staffel. Das Feld der LG Staufen wird durch Jeremias Ring im Hochsprung und Leon Schubert im Kugelstoßen ergänzt. Zwar konnten beide nicht ihre Bestform abrufen, dennoch reichte es für die Nachwuchsathleten jeweils locker zum Kreismeistertitel.

Ergebnisse:
Männer:
100m: 1. Kelterer 11,30sek – 2. Kucher 11,31sek – 3. Schroth 11,45sek
200m: 1. Kucher 22,42sek – 2. Schroth 22,83sek
400m: 1. Kucher 48,78sek
4x100m: 1. LG Staufen (Schroth, Kucher, Wagner, L. Hofmann) 42,69sek

Frauen:
100m: 1. Grimm 13,13sek
Hochsprung: 2. Grimm 1,53m
Weitsprung: 2. Grimm 5,30m
Speerwurf: 1. Grimm 35,69m

Weibliche Jugend U20:
Hochsprung: 1. Tiede 1,50m
Kugelstoßen: 1. Ammon 13,61m
Speerwurf: 1. Hagedorn 33,55m – 2. Tiede 22,96m

Männliche Jugend U20:
100m: 1. L. Hofmann 11,37sek – 2. Wagner 11,85sek
200m: 1. Wagner 23,83sek
Hochsprung: 1. Ring 1,83m
Kugelstoßen: 1. Schubert 12,85m