Dem Namen „Winterwurfmeisterschaften“ wurde der Wettkampf in Waiblingen bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen zwar nicht gerecht, dafür konnten die Athleten der LG Staufen mit umso besseren Leistungen auf baden-württembergische Ebene aufwarten. Die drei Teilnehmer der Rot-Weißen glänzten dabei entweder mit neuen persönlichen Bestleistungen oder einer Medaille, allen voran Patrick Hess, der sich im Speerwurf den Titel holte.

Einzige weibliche Vertreterin der LG Staufen war Helena Mihm, sie stellte sich der Konkurrenz im Diskuswurf der weiblichen Jugend U20. Bereits im ersten Durchgang stellte sie mit 32,71 Metern eine neue persönliche Bestleistung mit dem 1-kg-Diskus auf. Auch im weiteren Verlauf des Wettkampfes lieferte sie konstant Weiten um die 30-Meter-Marke ab und lies an ihren Ambitionen auf eine Medaille keine Zweifel aufkommen. Zwar reichte es nicht zu einer Verbesserung der Weite aus dem ersten Durchgang, am Ende wurde sie mit mehr als drei Metern Vorsprung Dritte und freute sich über die errungene Bronzemedaille.

Knapp am Podest vorbei warf Leon Schubert in der männlichen Jugend U20. Auch er trat im Diskuswurf an, nach einem ersten ungültigen Versuch beförderte er das 1,75-kg-Gerät auf 33,88 Meter hinaus. Im vierten Durchgang steigerte er sich um knapp vier Meter, ehe er im letzten Durchgang seine Tagesbestleistung erreichte: Mit 39,95 Metern stellte er eine neue persönliche Bestweite auf, verpasste das Treppchen jedoch nur um einen halben Meter, ein ganzer Meter genau sogar zur Goldmedaille. Dennoch kann er mit dem vierten Rang und der Bestleistung zufrieden sein.

Den Abschluss machte Top-Speerwerfer Patrick Hess, der sich bei den Aktiven der Konkurrenz stellte. Er tastete sich langsam in den Wettkampf hinein und steigerte seine Weiten in jedem Durchgang kontinuierlich. Vor dem letzten Versuch lag er auf dem zweiten Rang, dann packte er mit seiner ganzen Erfahrung nochmal einen starken Wurf aus und schickte den Speer auf die Reise. Bei 69,89 Metern landete der Speer im Rasen, damit übernahm er mit über einem Meter Vorsprung die Führung. Sein Konkurrent aus Reutlingen versuchte zwar zu kontern, schaffte dies jedoch nicht mehr. Damit sicherte sich Hess den Titel und die Goldmedaille bei den sommerlichen Winterwurfmeisterschaften.

Ergebnisse:
Männer:
Speerwurf: 1. Hess 69,69 Meter

Männliche Jugend U20:
Diskuswurf: 4. Schubert 39,95 Meter

Weibliche Jugend U20:
Diskuswurf: 3. Mihm 32,71 Meter

Wieder einmal war die LG Staufen der Ausrichter für die Regionalmeisterschaften der Jugend U12. Im unteren Teil der Großsporthalle in Schwäbisch Gmünd kämpften insgesamt 74 Athletinnen und Athleten um Siege, Podestplätze und Bestleistungen.

Insgesamt vier Disziplinen standen für die Nachwuchssportler auf dem Plan, neben dem 50m-Lauf und dem Hochsprung traten die jungen Athletinnen und Athleten auch im Additionsweitsprung und Additionsmedizinballstoßen an. Dabei werden alle Versuche zusammengezählt und gehen als Gesamtergebnis in die Wertung der Einzelnen ein.

Über 50m glänzten gleich drei Athletinnen der LG Staufen mit einer Zeit von 8,0 Sekunden: Hanna Dorsch, Karlotta Schwarz und Lilith Wilke teilten sich dabei den ersten Rang. Dabei stellte das Trio die Tagesbestleistung in dieser Disziplin auf, niemand war schneller.

Die beste Athletin der Rot-Weißen im Weitsprung war Karlotta Schwarz, mit ihren drei Versuchen stand für sie am Ende eine Weite von 10,20 Meter zu Buche. Im Gesamtergebnis bedeutete dies den sechsten Rang.

Beste Hochspringerin des Tages war Emely Weidling, als einzige Athletin überquerte sie die Latte bei 1,15 Metern. Nur wenige Zentimeter darunter war es erneut Schwarz, die mit einer guten Leistung glänzte. Aber auch Adeline Miller schaffte die 1,10 Meter und war damit ebenfalls die Zweitbester Springerin des Tages.

Im abschließenden Medizinballstoßen erzielte Jule Wagner die besten Weiten, insgesamt addierten sich ihre Versuche auf 19,0 Meter. Nur einen halben Meter dahinter platzierte sich Emilia App auf dem zweiten Rang. Hanna Dorsch und und Marie Hackl teilten sich mit 18,0 Metern den vierten Platz.

In den Teamwertungen landete die LG Staufen (Gmünd II) auf dem dritten Rang, die weiteren Teams (Gmünd I und Bargau) landeten auf den Plätzen fünf und sieben.

Insgesamt war es ein reges Treiben in der Großsporthalle, für viele Nachwuchssportler war es zudem der erste Wettkampf. Dabei freuten sich die Athletinnen und Athleten auch über die abschließende Siegerehrung. Zudem zeigte der Großteil tolle Leistungen, das lässt auf zukünftige Erfolge in der Leichtathletik hoffen.

Teamwertung:
1. DJK Wasseralfingen/KSC Gerlingen 14 Punkte, 2. SG Dettingen/Donau 15 Punkte, 3. LG Staufen/Gmünd II 17 Punkte, 4. LG Teck 20 Punkte, 5. LG Staufen/Gmünd I 22 Punkte, 6. LAC Essingen 24 Punkte, 7. LG Staufen/Bargau 27 Punkte, 8. TB Neuffen 40 Punkte

Mit den denkbar schlechtesten Witterungsbedingungen wurden in Bietigheim-Bissingen die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven, Junioren und der Jugend U18 ausgetragen. Wind, Dauerregen und niedrige Temperaturen verhinderten eine Durchführung des Wettkampfes in hoher Qualität. Dennoch stellte sich das erfahrene Team der LG Staufen den Bedingungen, dabei holte sich Leona Grimm in der U23 den Titel, die Frauenmannschaft sicherte sich den Vizemeistertitel in der Siebenkampfwertung.

Einzige Starterin in der U18 war Lande Tiede. Trotz mehrwöchigem Trainingsausfall stellte sie sich der großen Konkurrenz und zeigte dabei eine respektable Leistung. Mit 1,52 Metern im Hochsprung gehörte sie zu den zehn besten Athletinnen innerhalb des Siebenkampfes, dort holte sie zudem die meisten Punkte. In der Vierkampfwertung stellte sie nach dem ersten Tag ebenfalls eine neue Bestleistung auf. Vor allem in den Laufdisziplinen merkte man ihr jedoch den Trainingsausfall an, am Ende landete sie aber im Siebenkampf dennoch auf einem guten Platz 16 unter insgesamt 43 Teilnehmerinnen.

In der U23 starteten Leona Grimm und Lea Zimmerhackel in den Wettbewerb. Unglücklicherweise hatte Zimmerhackel gleich mit der ersten Hürde Probleme und musste ihren Lauf abbrechen. Somit konnte sie in dieser Disziplin keine Punkte holen, doch Aufgeben war für sie keine Option, auch für das Mannschaftsergebnis. Dem Wetter geschuldet verlangte der Hochsprung von den beiden Mehrkämpferinnen einiges ab, im anschließenden Kugelstoßen besserte sich das Wetter doch der Regen hinterließ eine regelrechte Schlammgrube, die es zu überwinden galt. Im abschließenden 200m-Lauf zeigten Grimm und Zimmerhackel einen guten Lauf, wobei sich Zimmerhackel in ihrem Lauf auf den letzten Metern den Sieg erkämpfte. Auch Grimm gewann ihr Rennen, mit 26,62 Sekunden lieferte sie sogar die beste Zeit des Tages ab. Zudem gehörte sie in den bisherigen Disziplinen jeweils zu den drei besten Athletinnen und beendete den ersten Tag auf der führenden Position.

Bei den Frauen ging Dreispringerin Lisa Ostertag ins Rennen. Auch sie zeigte am ersten Tag gute Ergebnisse, unter anderem knackte sie im Kugelstoßen die 10-Meter-Marke. Auch in den anderen Disziplinen lieferte sie gute Leistungen ab und lag nach dem ersten Tag in Medaillennähe. Gemeinsam mit Grimm und Zimmerhackel befand sie sich mit der Siebenkampfmansnchaft der LG-Staufen zudem ebenfalls auf Medaillenkurs, trotz der fehlenden Punkte lagen die Rot-Weißen nach großem Engagement und Teamgeist nach dem ersten Tag in Reichweite.

Das Ziel für den zweiten Tag war nun klar definiert: Für Grimm ging es in der U23 um die Titelverteidigung, das Mannschafts-Trio wollte sich eine Medaille holen. Bei deutlich besserem Wetter und mit einer couragierten sowie kämpferischen Leistung starteten die Mehrkämpferinnen in den zweiten Teil. Im Weitsprung gehörte Lisa Ostertag mit 5,06 Metern zu den drei besten Springerinnen, dicht gefolgt von Leona Grimm. Grimm wiederum war im Speerwurf nicht zu schlagen, mit 36,43 Metern distanzierte sie Konkurrenz deutlich und baute hier ihren Vorsprung in der Siebenkampfwertung weiter aus. Im Abschließenden 800m-Lauf gab das Team noch einmal alles und konnte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch bis auf den zweiten Platz vorkämpfen. Die Freude über die gewonnen Silbermedaille war den Athletinnen regelrecht ins Gesicht geschrieben. Leona Grimm sicherte sich zudem sehr souverän ihren nächsten Landesmeistertitel und ließ am zweiten Tag keinen Zweifel über ihre Titelverteidigung aufkommen.
Ergebnisse:
WJU18:
Siebenkampf: 16. Tiede 3.247 Punkte (19,13sek – 1,52m – 7,64m – 13,99sek – 4,45m – 22,42m – 2:47,18min)
WJU23:
Siebenkampf: 1. Grimm 4.556 Punkte (15,29sek – 1,48m – 10,53m – 26,62sek – 5,04m – 36,43m – 2:31,35min), 9. Zimmerhackel 2.595 Punkte (Aufg. – 1,40m – 7,10m – 27,64sek – 4,84m – 16,36m – 3:02,20min)
Frauen:
Siebenkampf: 5. Ostertag 3.854 Punkte (16,21sek – 1,40m – 10,01m – 27,78sek – 5,06m – 24,62m – 2:44,37min)
Mannschaftswertung Frauen:
2. LG Staufen (Grimm, Ostertag, Zimmerhackel) 11.005 Punkte

Die letzten Meisterschaften der Leichtathletik in dieser Saison wurden in Weingarten ausgetragen. Dort stellten sich Lina Gjini und Theresa Schnaufer von der LG Staufen der Konkurrenz im Siebenkampf aus ganz Württemberg.

Bei kalten Temperaturen, böigem Wind und Dauerregen mussten sich nicht nur die Athleten beweisen, auch für die Kampfrichter und Helfer waren die äußeren Bedingungen eine echte Belastungsprobe. Dennoch stellten sich Lina Gjini und Theresa Schnaufer der Herausforderung und starteten mit dem Hochsprung in den Siebenkampf.

Völlig durchnässt und unterkühlt mussten die beiden in den Wettkampf gehen, ein normaler Ablauf bei diesen unwirklichen Bedingen konnte nicht gewährleistet werden, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelte. Dabei mussten beide im Vergleich zu ihren Normalformen bereits in der ersten Disziplin einige Punkte liegen lassen. Im anschließenden 100m-Lauf und dem Weitsprung schlugen sich die beiden Athletinnen jedoch tapfer und holten dort einige Punkte für die Gesamtwertung. Beim tagesabschließenden Kugelstoßen strahlte dann erstmals die Sonne an diesem Tag, die Normalbedingungen wurden von den rot-weißen Mehrkämpferinnen direkt genutzt und so kamen noch gute Ergebnisse zustande. Gjini sicherte sich dabei sogar mit 8,94 Metern eine neue persönliche Bestleistung und rangierte so noch nach dem ersten Tag auf Rang zehn. Ihr Teamkameradin Schnaufer war in der Tagesabrechnung auf dem 20. Platz.

Bei deutlich besseren Bedingungen begann der zweite Wettkampftag mit dem Speerwurf, jedoch konnten Gjini und Schnaufer ihr Leistungsniveau nicht ganz abrufen. Dafür glänzte Gjini im anschließenden Hürdenlauf und gehörte mit 12,72 Sekunden mit Abstand zu den besten Läuferinnen an diesem Tag. Den Abschluss des Siebenkampfes machte wie immer der 800m-Lauf. Hier konnte Schnaufer mit einem tollen Rennen und in 2:41,92 Minuten einige Plätze gut machen, mit dieser Leistung zeigte sie die Sechstbeste Laufzeit und verpasste nur knapp ihre Bestleistung.

Am Ende stand für Lina Gjini Platz Zehn zu Buche, Theresa Schnaufer verbesserte sich noch auf den 18. Platz. Unter Berücksichtigung der vor allem am ersten Tag schlechten Bedingungen ein gutes Ergebnis für die beiden Nachwuchsmehrkämpferinnen.
Bei deutlich besseren Wetter ging es am zweiten Wettkampftag mit dem Speerwurf los.

Ergebnisse:
W15:
Siebenkampf:
10. Gjini 3.190 Punkte (1,32m – 13,92sek – 4,60m – 8,94m – 23,05m- 12,72sek – 2:53,93min), 18. Schnaufer 3.011 Punkte (1,36m – 14,78sek – 4,26m – 7,55m – 18,88m – 13,52sek – 2:41,92min)

Eine kleine Gruppe der LG Staufen startete bei den württembergischen Meisterschaften der Jugend U16 in Stuttgart. Die einzige Medaille holte dabei Leon Hofmann im Weitsprung, er wurde Dritter. Luis Debler über 800m und die 4x100m-Staffel der Mädchen landeten jeweils auf Rang vier und verpassten damit nur knapp weitere Medaillen.

Gleich zwei Athleten der LG Staufen stellten sich der Konkurrenz in der M15 über 800m. Mit einem engagierte Rennen wurde Luis Debler am Ende Vierter und verpasste damit das Podium nur knapp. Dafür stellte er in 2:08,73 Minuten eine neuer persönliche Bestleistung auf. Tim Niku wurde im Gesamtklassement Neunter, er verpasste eine neue Bestleistung nur knapp, zeigte aber in diesem Jahr konstant gute Leistungen.

Bei den Jüngeren der M14 stellte sich Samuel Hofmann den Sprintern über 100m. Im Vorlauf stellte er mit 12,55 Sekunden eine neue Bestzeit in dieser Disziplin auf, im folgenden Finale war er nur zwei Hundertstel langsamer und wurde am Ende Achter. Sein Bruder Leon Hofmann wurde mit 1,58m im Hochsprung Vierter, dabei sicherte er sich eine neue Bestleistung. Auch im Weitsprung stellte Leon eine neue Bestleistung auf, mit 5,58 Metern konnte er sich hier sogar die Bronzemedaille sichern. Samuel wurde hier Zwölfter.

Noeli Klassen war die einzige Starterin über 100m in der W15. Dabei verpasste sie zwar eine neue Bestzeit nur knapp, dafür qualifizierte sie sich souverän für den Endlauf. Im Finale landete sie am Ende auf dem sechsten Rang. Ebenfalls Sechste wurde Lina Gjini, sie durfte sich in 12,67 Sekunden ebenfalls über eine neue Bestzeit freuen. Einen weitern sechsten Platz erzielte sie im Hochsprung, mit der gleichen Höhe von 1,45 Metern wurde Theresa Schnaufer mit mehr Fehlversuchen Elfte.

In der W14 war Liv Schulte die einzige Teilnehmerin der LG Staufen. Über 800m wurde sie am Ende, nur knapp verfehlte sie am Ende eine Bestleistung.

Den Abschluss machte die 4x100m der weiblichen Jugend. Nelly Sohn, Lina Gjini, Noeli Klassen und Theresa Schnaufer zeigten ein tolles Rennen mit sehr guten Wechseln, am Ende wurde das Treppchen nur um 25 Hundertstelsekunden verfehlt.

Ergebnisse:
M15:
800m: 4. Debler 2:08,73min – 9. Niku 2:21,36min

M14:
100m: 8. S. Hofmann 12,57sek
Weitsprung: 3. L. Hofmann 5,58m – 12. S. Hofmann 4,69m
Hochsprung: 4. L. Hofmann 1,58m

W15:
100m: 6. Klassen 13,41sek
80m Hürden: 6. Gjini 12,67sek
Hochsprung: 6. Gjini 1,45m – 11. Schnaufer 1,45m

W14:
800m: 9. Schulte 2:35,79min

WJU16:
4x100m: 4. LG Staufen (Sohn, Gjini, Klassen, Schnaufer)

Ausrichter der diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften der Junioren U23 und Jugend U18 war wieder einmal das bei Mannheim gelegene Walldorf. Mit drei mal Gold, acht mal Silber, drei mal Bronze und sieben weiteren Finalplätzen avancierten die Rot-Weißen zu einem der erfolgreichsten Teams der Meisterschaften.

Zum Ende der „Late Saison“ muss man aber auch feststellen, dass diese Erfolge ein Produkt eines professionelles Krisenmanagements durch Cheftrainer und Stadtsportlehrer Lutz Dombrowski sind. Der Olympiasieger und Europameister profitierte hier natürlich von seinem endlosen Erfahrungsschatz aus 14 Jahren Hochleistungssport und hatte die komplette langfristige Planung der doch noch stattgefundenen Wettkampfsaison im Griff.

Athletin der „Late Saison“ ist zweifelsohne 400-Meter-Hürden-Spezialistin Leonie Riek. Zum sechsten Platz bei der DM in Braunschweig kamen bei den beiden Landesmeisterschaften noch zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und drei Bronzemedaillen hinzu. Bei den Landesmeisterschaften der Juniorinnen ließ sie über ihrer Spezialdisziplin, den 400-Metern-Hürden nichts anbrennen, blieb aber das einzige Mal in dieser Saison über der 60,1 Sekunden-Marke. Dafür konnte sie ihre persönliche Bestleistung über die 200 Meter knacken und wurde dafür, genau wie über die doppelte Distanz, mit der Silbermedaille belohnt.

Auch die Junioren zeigten im Sprintbereich starke Leistungen. Marco Kuhn, Julian Abele und Hürdenspezialist Tobias Schroth bestritten das 100- , wie auch sonntags dann das 200-Meter-Finale. Marco Kuhn konnte sich dabei am besten in Szene setzen, über 100 Meter bedeutete das die Vizemeisterschaft, ärgerlicherweise zwar zeitgleich mit dem Sieger, dennoch eine positive Überraschung. Hinzu kam der Erfolg von Tobias Schroth über die 200-Meter, er holte sich hier die Bronzemedaille. Julian Abele überzeugte mit dem vierten Platz über 100 Meter und einem fünften Platz über die doppelte Distanz. Das Trio wurde am Sonntag durch Darlinton Osunboh ergänzt, zusammen bestritten sie das Finale der 4×100-Meter-Staffel und waren bis 100 Meter vor dem Ziel auf Goldkurs. Der Wechsel von Kurvenläufer Marco Kuhn auf Osunboh verlief jedoch nicht wie geplant, so konnte letzterer den Stab nicht greifen und es war unmöglich die Staffel zu Ende zu laufen. Sehr schade, aber auch das ist Sport.

Über die 100m der weiblichen Jugend U18 starteten Dorothea Huber, die sich leider durch einen völlig verpatzten Start jede Hoffnung auf eine Finalteilnahme nahm. Marie Schurr zeigte einen guten Lauf und verfehlte das Finale nur denkbar knapp.

Auch die Kugelstoßer ließen sich, wie schon in der gesamten Saison, nicht lumpen. Bereits fest eingeplant waren die zwei Goldmedaillen von Eric Maihöfer und Milaine Ammon, welche sich auch beide in souveräner Art und Weise holten. Die Vizemeisterschaft im Diskuswurf von Eric Maihöfer war für ihn noch eine Zugabe. Komplettiert wurde der starke Auftritt der Wurfgruppe durch den fünften Platz im Diskuswurf der U18 von Leon Schubert und dem achten Platz von Julia Munz im Kugelstoßen der U18.

Mehrkampfspezialistin Leona Grimm zeigte sich zur Vorwoche deutlich verbessert und konnte mit zwei Silbermedaillen im Hoch-und Weitsprung überzeugen, die dritte Medaille wollte sie sich über 100-Meter-Hürden sichern, ein Fehlstart verhinderte dieses Vorhaben. Für sie, genauso wie für Lea Zimmerhackel wird es nächste Woche noch einmal ernst, wenn sie sich mit Teamkollegin Lisa Ostertag der Konkurrenz bei den Baden-Württembergischen Mehrkampf-Meisterschaften stellen. Zusammen bestritten die beiden erstgenannten mit Leonie Riek und Dorothea Huber auch die 4×100-Meter-Staffel der Juniorinnen, ein holpriger zweiter Wechsel verhinderte zwar eine Zeit unter der 49-Sekunden-Marke, trotzdem wurde das Team mit einer Bronzemedaille belohnt.

Im Hochsprung der Juniorinnen konnte auch Frederika Baier ihre bis jetzt schwerste Saison mit einer Bronzemedaille abschließen, zwar wurde sie nicht mit einer für sie akzeptablen Höhe belohnt, die Medaille erhielt sie am Wochenende aber für ihre Ausdauer und den Ehrgeiz, den sie trotz den Verletzungssorgen im Training an den Tag legt.
In der Altersklasse der U18 zeigte Hochspringer Jeremias Ring seinen besten Wettkampf der Saison, auch wenn es nicht für eine Medaille reichte.
Insgesamt also eine starke Leistung vom Gmünder Leichtathletik-Team, das Gesamt-Medaillenranking konnte sich am Ende der beiden Tage durchaus sehen lassen.

Ergebnisse:
U18:
männlich:
110-Meter-Hürden: 4. Lappe, Hendrik 15,91s
Hochsprung: Ring, Jeremias 1,86m
Kugel: 11. Schubert, Leon 11,62m
Diskus: 5. Schubert, Leon 39,72m
weiblich:
100m: Huber, Dorothea 13,36s, Schurr, Marie 13,22s
Kugel: 1. Ammon, Milaine 14,64m, 8. Munz, Julia 11,85m
Diskus: Mihm, Helena 25,57m

U23:
männlich:
100m: 2. Kuhn, Marco 11,35s, 3. Schroth, Tobias 11,46s, 4. Abele, Julian 11,55s
200m: 2. Kuhn, Marco: 22,84s, 4. Schroth, Tobias 23,29s, 5. Abele, Julian 23,53s
Kugel: 1. Maihöfer, Eric 17,85m
Diskus: 2. Maihöfer, Eric 45,60m
weiblich:
200m: 2. Riek, Leonie 25,42s
400m: 2. Riek, Leonie 56,48s
100-Meter-Hürden: Zimmerhackel, Lea 16,30s
400-Meter-Hürden: 1. Riek, Leonie 60,46s
4×100-Meter-Staffel: 3. LG Staufen (Zimmerhackel, Grimm, Riek, Huber) 49,07s
Hochsprung: 2. Grimm, Leona 1,55m, 3. Baier, Frederika 1,50m
Weitsprung: 2. Grimm, Leona 5,45m