Mit einer starken Vorstellung zeigte Kugelstoßer Eric Maihöfer sein Können bei der Wurf-Gala in Halle. Dabei siegte er nicht nur in seiner Altersklasse, sondern zeigte auch mit der schwereren Kugel eine Spitzenleistung, mit der er sich den Sieg sicherte. Seine Vereinskameradin Milaine Ammon sicherte sich dabei in ihrer Altersklasse den zweiten Rang.

In wenigen Wochen stellt sich Eric Maihöfer bei den Deutschen Meisterschaften der Konkurrenz aus ganz Deutschland. Als Generalprobe startete der Kugelstoßer der LG Staufen bei der Wurf-Gala in Halle. In seiner Altersklasse, der männlichen Jugend U20 sicherte er sich souverän den Sieg und zeigte mit seinen Weiten erneut, dass er zu den Favoriten auf den Meistertitel gehört. Bereits sein erster gültiger Versuch, den er mit 19,20 Metern im zweiten Durchgang erzielte, hätte zum Sieg gereicht. Nach weiteren ungültigen Versuchen beförderte er im fünften Versuch die 6kg-Kugel auf 19,56 Meter und distanzierte damit die Konkurrenz deutlich.

Auch bei den Junioren stellte er sich der Konkurrenz und musste dabei mit der schwereren 7,25kg-Kugel antreten. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, das Gerät im dritten Durchgang auf starke 18,39 Meter zu befördern und damit die Gegner zu schocken. Am Ende sicherte er sich nicht nur den Sieg, sondern holte sich auch den 38 Jahre alten Kreisrekord, den Bernhard Fischer im Dress der LG Staufen in Buchloe aufstellte. Bernhard Fischer hatte damals 17,39m gestoßen. Zudem schiebt sich Maihöfer als U20-Athlet auf den neunten Rang der diesjährigen Deutschen Bestenliste der Männer.

In der weiblichen Jugend U18 startete Milaine Ammon im rot-weißen Trikot. Im zweiten Durchgang stieß sie die Kugel auf 15,37 Meter, anschließen wollte ihr jedoch kein gültiger Versuch mehr glücken. Mit ihrer Bestleistung, die sie vor wenigen Wochen bei den Vereinsmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd aufstellte, hätte sich Ammon den Sieg geholt. So wurde sie in der Endabrechnung Zweite und kann sich nun auf die Deutschen Jugendmeisterschaften Anfang September vorbereiten.

Ergebnisse:
MJU23: 1. Maihöfer 18,39m – 2. Northoff 17,87m – 3. Knauer 17,70m
MJU20: 1. Maihöfer 19,56m – 2. Stoessel 17,05m – 3. Reim 16,85m
WJU18: 1. Gippner 16,09m – 2. Ammon 15,37m – 3. Zimmermann 14,54m

Insgesamt vier Athletinnen und Athleten starteten beim Wurf-Wettkämpfle in Winnenden im Trikot der LG Staufen. Dabei zeigten die Werfer vor allem im Diskuswurf tolle Leistungen, aber auch im Kugelstoßen waren die Weiten nahe des Bestleistungsbereichs der Rot-Weißen.

Einziger Starter der LG Staufen in der männlichen Jugend U18 war Leon Schubert. Dabei sicherte sich der Nachwuchsathlet den Sieg im Kugelstoßen. Im Diskuswurf wurde er Dritter und sicherte sich neben dem zweiten Podestplatz mit 39,72 Metern eine neue persönliche Bestweite.

Julia Munz landete ebenfalls auf dem Podium, sie wurde im Kugelstoßen Zweite vor Ihrer Trainingskameradin Helena Mihm auf Rang drei. Hanna Munz platzierte sich in der Endabrechnung auf Rang sechs.

Im Diskuswurf hatte Mihm dann die Nase vorn und wurde ihrerseits Zweite. Dabei stellte sie mit 29,60 Metern ebenfalls eine neue Bestleistung auf. Julia Munz verpasste auf Rang vier das Podest nur knapp, Hanna Munz wurde Fünfte und durfte sich am Ende ebenfalls über eine neue Bestleistung freuen.

Ergebnisse:
MJU18:
Kugelstoßen: 1. Schubert 12,50m
Diskuswurf: 3. Schubert 39,72m

WJU18:
Kugelstoßen: 2. J. Munz 11,47m – 3. Mihm 10,83m – 6. H. Munz 8,44m
Diskuswurf: 2. Mihm 29,60m – 4. J. Munz 24,77m – 5. H. Munz 21,81m

Beim landesoffenen Läuferabend in Stuttgart starteten erneut einige Athleten der LG Staufen, für viele war es bereits der dritte Wettkampf innerhalb einer Woche. Dabei gestaltete sich das vom VfB Stuttgart ausgerichtete Meeting im Stadion Festwiese am Ende mehr als schwierig, da es an der Beleuchtung fehlte. Das hielt die Rot-Weißen jedoch nicht davon ab, tolle Leistungen zu zeigen.

Zu Beginn des Läuferabends zeigte sich das Wetter von der besten Seite und auf der Zielgeraden wehte ein für Läufer perfekter Rückenwind. Im Vorfeld ging leider die eigentliche Zeitmessanlage kaputt, daher musste ein improvisierte Zieleinlauf her. Mit zunehmender Dunkelheit wurden die Zieleinläufe leider nicht mehr erfasst, zwei Fahrzeuge mussten mit den Scheinwerfern die Ziellinie beleuchten. Dies führte im Endeffekt zu einer großen Zeitverzögerung zwischen den Läufen. Dennoch meisterten die LG-Athleten diese Umstände mit Bravour.

In der männlichen Jugend U16 zeigte Tim Niku einen engagierten Lauf über 800m. Dabei verbesserte er seine persönliche Bestleistung über diese Strecke in dieser Saison bereits zum dritten Mal, mit 2:21,20 Minuten wurde er Zehnter. Über die 100m-Distanz starteten Florian Buschle und Ben Frei. Buschle landete dabei auf dem zweiten Rang, frei verpasste das Podium auf Rang vier nur knapp.

Ebenfalls knapp das Podest verpasste Noeli Klassen in der weiblichen Jugend U16. Sie wurde über 100m ebenfalls Vierte vor ihrer Vereinskameradin Lina Gjini auf Rang sechs. Über 800m startete Clara Schramm, sie verpasste ihrer bisherige Bestleistung über diese Strecke nur um wenige Zehntel und landete am Ende auf Rang zwei.

Einen weiteren Podestplatz für die LG Staufen sicherte Nils Markowetz in der männlichen Jugend U18, der über 100m in 11,28 Sekunden Zweiter wurde vor seinem Teamkollegen Darlinton Osunboh. Hendrik Lappe wurde Achter, direkt vor Hannes Balint auf Rang neun. Dahinter folgten jeweils auf Rang elf mit exakt der gleichen Zeit Jeremias Ring und Kevin Ende, Lukas Wagner ergänzt das Feld auf Platz dreizehn.

Über die doppelte Distanz zeigten die Nachwuchssprinter ebenfalls starke Leistungen, Markowetz sicherte sich mit Rang drei erneut einen Podestplatz, dahinter stellte der Sechstplatzierte Lappe in 24,74 Sekunden eine neue Bestleistung auf. Nur eine Hundertstelsekunde dahinter kam Osunboh ins Ziel, eine weitere Hundertstelsekunde später blieb die Uhr für Balint stehen, was für ihn ebenfalls eine neue Bestzeit bedeutete.

Bei den Mädchen dieser Altersklasse war Dorothea Huber die einzige Starterin über 100m. Mit einer Zeit knapp unter 13 Sekunden landete sie auf Rang fünf. Über 200m wurde sie Vierte, dahinter starteten aus den unteren Altersklassen Noeli Klassen und Lina Gjini. Klassen wurde Sechste, Gjini landete mit einer neuen persönlichen Bestleistung auf Rang zehn.

Auch in der männlichen Jugend U20 stellten sich die Sprinter der LG Staufen der Konkurrenz. Tobias Schroth war dabei über 100m schnellster LG-Sprinter und wurde Achter, direkt vor Julian Abele auf Rang neun. Hochspringer Luca Wowra landete auf Rang 13, Tri Dung Luu stellte auf Rang 15 eine neue persönliche Bestzeit auf. Luu war auch der einziger Vertreter der Rot-Weißen, der sich der Konkurrenz über die doppelte Distanz stellte. Dabei stellte er wie bereits über 100m eine neue persönliche Bestleistung auf und wurde hier Sechster.

Bei den Männern starteten Abdourahman Jallow und Michael Kucher über beide Sprintdistanzen. Kucher wurde über 100m Vierter, Jallow Neunter. Über die 200m-Distanz sicherte sich Kucher in 21,88 Sekunden den Sieg, Jallow wurde hier Sechster und durfte sich im Zieleinlauf über eine neue persönliche Bestzeit freuen.

Noch einen Podestplatz erzielte Leonie Riek über 200m, wieder einmal zeigte sie über diese Strecke einen starken Endspurt und wurde Zweite. Über 100m wurde sie zudem Dritte, ihre Vereinskameradinnen Lea Zimmerhackel und Lisa Ostertag landeten direkt dahinter auf den Rängen vier und fünf. mik

Ergebnisse:
MJU16:
100m: 2. Buschle 12,08sek – 4. Frei 13,13sek
800m: 10. Niku 2:21,20min

MJU18:
100m: 2. Markowetz 11,38sek – 5. Osunboh 11,85sek – 8. Lappe 12,28sek – 9. Balint 12,32sek – 11. Ring 12,54sek – 11. Ende 12,54sek – 13. Wagner 12,59sek
200m: 3. Markowetz 23,23sek – 6. Lappe 24,74sek – 7. Osunboh 24,75sek – 8. Balint 24,76sek – 9. Wagner 25,34sek

MJU20:
100m: 8. Schroth 11,51sek – 9. Abele 11,56sek – 13. Wowra 12,03sek – 15. Luu 12,27sek
200m: 6. Luu 24,59sek

Männer:
100m: 4. Kucher 11,22sek – 9. Jallow 11,58sek
200m: 1. Kucher 21,88sek – 6. Jallow 23,27sek

WJU16:
100m: 4. Klassen 13,50sek – 6. Gjini 13,63sek
800m: 2. Schramm 2:28,64min

WJU18:
100m: 5. Huber 12,99sek
200m: 4. Huber 26,87sek – 6. Klassen 27,54sek – 10. Gjini 29,80sek

Frauen:
100m: 3. Riek 12,80sek – 4. Zimmerhackel 13,01sek – 5. Ostertag 13,50sek
200m: 2. Riek 22,67sek

Beim zweiten Meeting innerhalb weniger Tage zeigten die Athleten der LG Staufen erneut einige Bestleistungen. Vor allem die Sprinter und Werfer überzeugten beim zweiten Corona-Sportfest in Walldorf mit tollen Leistungen.

Im Hochsprung der männlichen Jugend U18 zeigte Jeremias Ring einen starken Versuch über 1,84 Meter, bei dem er noch deutlich Luft zwischen sich und der Latte hatte. Dennoch verpasste er die nächste Höhe knapp und wurde am Ende Zweiter. Im Kugelstoßen gab es durch Leon Schubert einen rot-weißen Sieg zu verzeichnen, obwohl er mit seiner Weite nicht zufrieden war. Im Diskuswurf wurde er Vierter.

Bei den Mädchen dieser Altersklasse landete Helena Mihm auf dem zweiten Rang. Dabei stellte sie mit 28,39 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf. Julia und Hanna Munz landeten auf den Plätzen fünf und acht vor ihrer Vereinskameradin Paula Krätschmer, die sich in dieser Disziplin ebenfalls eine Bestleistung sicherte. Alle vier Werferinnen starteten zudem in der Kugelstoß-Konkurrenz.

Einen weiteren Podestplatz gab es durch Philip Kelterer zu verzeichnen, er landete in der männlichen Jugend U20 über 100m auf dem zweiten Platz. Julian Abele und Tobias Schroth verpassten zwar das Podium knapp, Schroth durfte sich jedoch in 11,50 Sekunden über eine neue Bestzeit freuen. Auch über 200m verpassten die beiden das Podest knapp, bei Schroth kam zudem noch Pech dazu, als ihm ausgangs der Kurve der Läufer der Nebenbahn behinderte.

Nicht wie erhofft lief es bei den Springern, Luca Wowra blieb im Hoch- und Weitsprung deutlich unter seiner Leistungsfähigkeit. Kelterer gelang zwar im Weitsprung eine gute Weite, im letzten Versuch verletzte er sich jedoch leider am Oberschenkel.

Michael Kucher startete nach zwei unglücklichen 400m-Läufen über die 100m-Distanz der Männer. Dabei stellte er in 11,19 Sekunden eine neue Saisonbestleistung auf und wurde Dritter. Abdourahman Jallow schaffte es zwar nicht unter die besten Zehn, dafür stellte er in 11,55 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Das gleiche Kunststück gelang ihm über die doppelte Distanz, hier wurde er in tollen 23,40 Sekunden Zehnter, Kucher sicherte sich erneut Rang drei.

Bei den Frauen war Leonie Riek nach ihrem tollen Lauf bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig erneut in Höchstform. Nachdem sie über 100m Zweite wurde und eine Bestzeit knapp verpasste, zeigte sie über die doppelte Strecke ihren Kampfgeist und sicherte sich auf den letzten Metern den Sieg. Dabei stellte sie in 25,46 Sekunden eine neue Bestleistung auf. Lea Zimmerhackel und Lisa Ostertag starteten ebenfalls über die 100m-Strecke und landeten hier auf den Rängen fünf und sieben. Beide stellten sich auch der Konkurrenz im Weitsprung, hier wurde Zimmerhackel Dritte vor Ostertag auf Rang vier. Mehrkämpferin Leona Grimm startete neben der 200m-Strecke, auf der sie das Podest knapp verpasste, auch im Hochsprung. Hier wurde sie ebenfalls Vierte. mik

Ergebnisse:
MJU18:
Hochsprung: 2. Ring 1,84m
Kugelstoßen: 1. Schubert 12,66m
Diskuswurf: 4. Schubert 37,07m

MJU20:
100m: 2. Kelterer 11,41sek – 4. Abele 11,47sek – 5. Schroth 11,50sek
200m: 4. Abele 23,18sek – 5. Schroth 23,45sek
Hochsprung: 3. Wowra 1,68m
Weitsprung: 3. Kelterer 6,43m – 5. Wowra 5,69m

Männer:
100m: 3. Kucher 11,19sek – 12. Jallow 11,55sek
200m: 3. Kucher 22,45sek – 10. Jallow 23,40sek

WJU18:
Kugelstoßen: 5. J. Munz 11,30m – 7. Mihm 10,71m – 9. H. Munz 8,58m – 12. Krätschmer 7,62m
Diskuswurf: 2. Mihm 28,39m – 5. J. Munz 24,59m – 8. H. Munz 20,74m – 9. Krätschmer 19,34m
Hochsprung: 2. Baier 1,52m

Frauen:
100m: 2. Riek 12,66sek – 5. Zimmerhackel 12,99sek – 7. Ostertag 13,67sek
200m: 1. Riek 25,46sek – 4. Grimm 26,17sek
Hochsprung: 4. Grimm 1,56m
Weitsprung: 3. Zimmerhackel 5,19m – 4. Ostertag 5,06m

Nachdem die meisten Athleten der LG Staufen mit den Vereinsmeisterschaften den Einstieg in die diesjährige Freiluftsaison feierten, ging es für die meisten Rot-Weißen zum Run&Jump Meeting nach Weissach im Tal. Dort zeigte vor allem der Nachwuchs der LG sein Können.

Von den jüngsten Athleten waren nur wenige Starter vor Ort, in der M15 landete Ben Frei über 100m auf Rang zwei. Ebenfalls Zweiter wurde Tim Niku über 800m. Hier stellte er trotz starken Gegenwinds auf der Zielgeraden in 2:22,31 Minuten erneut eine neue persönliche Bestzeit auf.

Bei den gleichaltrigen Mädchen wurde auch Noeli Klassen Zweite über 100m direkt vor ihrer Vereinskameradin Lina Gjini. Gjini stellte sich auch der Konkurrenz über 80m Hürden und holte sich hier den nächsten zweiten Rang.

In der männlichen Jugend U18 siegte Nils Markowetz mit deutlichem Abstand über 100m, dahinter wurde sein Vereinskamerad Darlinton Osunboh Dritter. Hannes Balint landete mit neuer persönlicher Bestzeit auf Rang vier vor Lukas Wagner und Jeremias Ring. Einziger Starter über 110m Hürden war Hendrik Lappe, der über diese Strecke eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.

Einen weiteren Podestplatz sicherte sich Marie Schurr über 100m der weiblichen Jugend U18. Erstmals die Stadionrunde absolvierte Liane Tiede, die in ihrem ersten 400m-Lauf ebenfalls auf Rang zwei ins Ziel kam.

Den nächsten rot-weißen Sieg über 100m holte sich Philip Kelterer in 11,39 Sekunden vor seinen Trainingskollegen Julian Abele und Marco Kuhn auf den Rängen zwei und drei. Hochspringer Luca Wowra wurde Siebter, Tri Dung Luu landete auf Rang Neun. Auch in dieser Altersklasse stellte die LG nur einen Hürdenläufer, Tobias Schroth wurde hier Vierter.

Bei den Männern gab es nur zwei Starter, beide über 400m. Michael Kucher siegte zwar, blieb aber erneut deutlich unter seinen Trainingsleistungen. Dafür zeigte Abdurahman Jallow einen engagierten 400m-Lauf und zeigte in seinem ersten Rennen über diese Distanz in 50,66 Sekunden eine sehr gute Leistung.

Mehrkämpferin Leona Grimm startete bei den Frauen über 100m, im Weitsprung und im Speerwurf. Rang eins im Sprint, Rang zwei im Wurf und Rang drei im Sprung bedeuteten am Ende drei Podestplätze für sei. Über 100m wurde das Podest mit den rot-weißen Farben komplettiert, Lea Zimmerhackel wurde Zweite vor Lisa Ostertag auf Rang drei. Ostertag startet auch im Weitsprung, hier wurde sie Sechste.

Ergebnisse:
M15:
100m: 2. Frei 13,20sek
800m: 2. Niku 2:22,31min

MJU18:
100m: 1. Markowetz 11,48sek – 3. Osunboh 11,88sek – 4. Balint 12,26sek – 5. Wagner 12,56sek – 6. Ring 12,62sek
110m Hürden: 3. Lappe 16,46sek

MJU20:
100m: 1. Kelterer 11,39sek – 2. Abele 11,46sek – 3. Kuhn 11,52sek – 7. Wowra 12,02sek – 9. Luu 12,38sek
110m Hürden: 4. Schroth 15,64sek

Männer:
400m: 1. Kucher 49,50sek – 2. Jallow 50,69sek

W15:
100m: 2. Klassen 13,37sek – 3. Gjini 13,75sek
80m Hürden: 2. Gjini 12,79sek

WJU18:
100m: 2. Schurr 13,31sek
400m: 2. Tiede 64,52sek

Frauen:
100m: 1. Grimm 12,90sek – 2. Zimmerhackel 13,00sek – 3. Ostertag 13,64sek
Weitsprung: 3. Grimm 5,47m – 6. Ostertag 5,12m
Speerwurf: 2. Grimm 36,29m

Als einzige Vertreterin der LG Staufen fuhr Leonie Riek gemeinsam mit Trainer Lutz Dombrowski zu den Deutschen Meisterschaften der Aktiven nach Braunschweig. Unter besonderen Corona-Bedingungen wurden die selbsternannten Ziele Bestleistung und Finaleinzug über 400m Hürden sogar deutlich übertroffen.

Nachdem Leonie Riek bereits bei den Vereinsmeisterschaften der LG Staufen in Schwäbisch Gmünd im Alleingang eine neue persönliche Bestleistung aufstellte, durfte sie mit viel Selbstvertrauen zu den Deutschen Meisterschaften reisen. Dabei war im Vorfeld lange nicht klar, ob eine Teilnahme überhaupt möglich war. Aufgrund der immer noch anhaltenden Corona-Bedingungen war das Starterfeld auf 16 Läuferinnen begrenzt, die anhand einer Rankingliste ermittelt wurden. Zwar hatte Riek zu diesem Zeitpunkt die geforderte Zeit bereits erfüllt, bis wenige Wochen vor den Meisterschaften lag sie jedoch noch hinter Rang 16. Durch einige Absagen rückte sie jedoch entsprechend nach vorne, zurecht wie sich zeigen sollte.

Im ersten Halbfinale startete sie auf Bahn sechs zwischen den beiden Württembergerinnen Carolina Krafzik aus Sindelfingen und Laura Wilhelm aus Waiblingen. Mit einem starken Lauf und reibungslosen Hürdenüberquerungen landete sie in ihrem Lauf auf dem dritten Rang, was eine direkte Finalteilnahme bedeutete. Lediglich über die Zeit von 60,00 Sekunden ärgerte sie sich kurz, da neben dem Finaleinzug die 60-Sekunden-Marke zu knacken ein weiteres Ziel für die Meisterschaften bedeutete. Dennoch stellte sie mit dieser Zeit erneut eine persönliche Bestleitung auf.

Am darauffolgenden Tag wurde ihr im Finale Bahn sieben zugelost, erneut startete sie neben der späteren Deutschen Meisterin Krafzik. Mit viel Selbstvertrauen ging sie an die erste Hürde und zeigte bis zum Ende ein hervorragendes Rennen, welches nicht nur mit einer neuen persönliche Bestzeit von 59,76 Sekunden endete, sondern am Ende auch Rang sechs in Deutschlang bedeutete. Ein toller Erfolg, weil Riek eigentlich noch der Junioren-Klasse angehört.

Auch Lutz Dombrowski war mit seiner Athletin mehr als zufrieden: „Das war ein bärenstarker Auftritt von Leonie.“ Mit dieser Zeit wäre sie beiden Deutschen Junioren-Meisterschaften sicherlich auch im vorderen Bereich gelandet, aufgrund der Corona-Krise wurden diese Meisterschaften in diesem Jahr jedoch ersatzlos gestrichen. Dafür konnte Riek sich wieder einmal unter den besten 400m-Hürdenläuferinnen Deutschlands beweisen.

Alle Ergebnisse unter www.Leichtathletik.de.

Ergebnisse:
1. Krafzik 55,90sek – 2. Böhm 56,64sek – 3. Hartmann 57,27sek – 4. Gläsner 58,09sek – 5. Salterberg 58,16sek – 6. Riek 59,76sek – 7. Backer 60,49sek – 8. Fiedler 60,50sek