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Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch und TV Steinheim.

Neben den aktiven Sportlern der LG Staufen starteten auch die die Athletinnen und Athleten der Jugend U20 bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Walldorf. Dabei glänzte vor allem Eric Maihöfer, der nicht nur die Silbermedaille im Kugelstoßen holte sondern sich auch mit 50,42 Metern im Diskuswurf den Titel sicherte. Zudem überzeugte das Quartett Julian Abele, Marco Kuhn, Lukas Bader und Luca Wowra mit der Staffel die die Vizemeisterschaft.

Einzige Vertreterin der LG Staufen in dieser Altersklasse war Leonie Schubert. Sie zeigte im 100m-Vorlauf eine gute Leistung und qualifizierte sich dabei für das Finale. Im Endlauf konnte sie sich dabei auf dem zehnten Rang platzieren.

Marco Kuhn konnte sich über die gleiche Distanz ebenfalls für das Finale qualifizieren. Dabei wurde er am Ende Zwölfter. Lukas Bader und Julian Abele stellten sich ebenfalls der Konkurrenz über die 100m-Strecke, verpassten aber trotz guten Zeiten den Endlauf nur um wenige Hundertstel. Abele startete zudem über die doppelte Distanz und wurde hier 14., nur knapp über seiner Bestzeit.

Kuhn überzeugte auch über 100m Hürden, hier qualifizierte er sich ebenfalls für das Finale. Dort konnte er seine Vorlaufzeit nochmals verbessern und platzierte sich hier auf einem sehr guten fünften Rang.

Einen sehr überzeugenden Auftritt zeigte Eric Maihöfer in gleich zwei Disziplinen. Nachdem er sich im Kugelstoßen mit 17,20 Metern die Silbermedaille sicherte, glänzte er im Diskuswurf. Dabei stellte er mit starken 50,42 Metern nicht nur eine neue persönliche Bestleistung auf, sondern er sicherte sich auch souverän den Meistertitel. Zusätzlich erfüllte er mit dieser Weite die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm mehr als deutlich.

Den Abschluss machte die 4x100m-Staffel, in der Besetzung Julian Abele, Marco Kuhn, Lukas Bader und Luca Wowra legte das Quartett ein mehr als zufriedenstellendes Rennen auf die Bahn und sicherte sich damit souverän die Vizemeisterschaft. mik

MJU20:
100m: 12. Kuhn 11,49sek (Vorlauf 11,46sek) – Bader 11,63sek – Abele 11,68sek
200m: 14. Abele 23,51sek
110m Hürden: 5. Kuhn 15,81sek (Vorlauf 16,04sek)
4x100m: 2. LG Staufen (Abele, Kuhn, Bader, Wowra) 44,14sek
Kugelstoßen: 2. Maihöfer 17,20m
Diskuswurf: 1. Maihöfer 50,42m

WJU20:
100m: 10. Schubert 12,82sek (Vorlauf 12,81sek)

Starker Auftritt von Riek und Kucher

Leichtathletik, Baden-Württembergisch Meisterschaften: Michael Kucher glänzt mit Bestzeit und Gold über 400m. Lisa Ostertag im Dreisprung und Leonie Riek über 400m Hürden holen jeweils Bronze

Mit beeindruckenden Leistungen überzeugten die Athleten der LG Staufen bei den baden-württembergischen Meisterschaften im Dietmar-Hopp-Sportpark in Walldorf. Allen voran Michael Kucher, der über 400m mit einer neuen Bestzeit den Titel holte und sich zudem über die halbe Distanz die Bronzemedaille sicherte. Ebenfalls Bronze und mit einer sehr starken Zeit ging über 400m Hürden an Leonie Riek und auch Lisa Ostertag durfte sich im Dreisprung über die Bronzemedaille freuen.

Moritz Kindel stellte sich der Konkurrenz über die 100m-Distanz und qualifizierte sich hier für das Finale, obwohl sein Lauf mit 1,4 Metern pro Sekunden den stärksten Gegenwind hatte. Trotz des erneut starken Gegenwinds von mehr als einem Meter pro Sekunde konnte er seine Zeit nochmal verbessern und landete in der Gesamtwertung auf Rang elf.

Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 47,49 Sekunden überquerte Michael Kucher die Ziellinie über die 400m-Distanz und krönte damit seinen Landesmeistertitel. Dabei musste er sich gegen eine ungewohnt starke Konkurrenz durchsetzen und verpasste dabei den Vereinsrekord nur um eine Zehntelsekunde. Zudem erkämpfte er sich über die 200m-Strecke die Bronzemedaille.

Bei den Frauen konnten sich Linda Henninger und Maren Seidl für den Endlauf über die 100m-Distanz qualifizieren. Beide überzeugten sowohl im Vorlauf als auch im Finale mit tollen Zeiten, konnten jedoch nicht in die Medaillenvergabe eingreifen. Seidl stellte sich zudem gemeinsam mit ihren Vereinskameradinnen Leonie Riek und Anna Schmidt über die 200m-Distanz. Schmidt zeigte ein couragiertes Rennen über die 400m-Strecke und lag auf der Schlussgerade noch auf Medaillenkurs. Leider konnte sie die Platzierung nicht bis ins Ziel retten und landete am Ende auf dem undankbaren vierten Rang.

Über die gleiche Strecke, allerdings mit Hürden im Weg, zeigte Leonie Riek einen starken Lauf. Ihr merkte man deutlich an, dass sie wieder zuhause trainieren kann. Sie verbesserte ihre Jahresbestleistung deutlich auf 60,47 Sekunden und sicherte sich hinter einer starken Konkurrenz die Bronzemedaille.

Einen weiteren Podestplatz für die LG Staufen holte Lisa Ostertag im Dreisprung. Nach den starken Wettkämpfen in den vergangenen Wochen belohnte sie sich bei den Landesmeisterschaften mit der Bronzemedaille, auch wenn sie mit ihren 11,63 Metern nicht ganz zufrieden war.

Im Weitsprung vertrat Linda Henninger die Rot-Weißen, mit 5,38 Metern fehlten ihr nur 15 Zentimeter für die Finalteilnahme.

Den Abschluss machte die 4x100m-Staffel der Frauen. Neben Henninger, Seidl und Schmidt komplettierte die Leonie Schubert das Quartett, die noch der Jugend U18 angehört. Dabei landete die Staffel am Ende auf dem undankbaren vierten Rang. mik

Ergebnisse:
Männer:
100m: 11. Kindel 11,24sek (Vorlauf 11,30sek)
200m: 3. Kucher 22,01sek – 14. Kindel 23,16sek
400m: 1. Kucher 47,49sek

Frauen:
100m: 8. Henninger 12,62sek (Vorlauf 12,58sek) – 9. Seidl 12,68sek (Vorlauf 12,65sek)
200m: 11. Riek 25,82sek – 12. Seidl 25,91sek – 16. Schmidt 26,40sek
400m: 4. Schmidt 62,02sek
400m Hürden: 3. Riek 60,47sek
4x100m: 4. LG Staufen (Henninger, Seidl, Schmidt, Schubert) 48,81sek
Weitsprung: 12. Henninger 5,38m
Dreisprung: 3. Ostertag 11,63m

Die besten Nachwuchsathleten der LG Staufen durften sich in Schmiden mit der Konkurrenz aus ganz Württemberg messen. Dabei sicherte sich Leon Hofmann im Vierkampf die Silbermedaille in der Altersklasse M13, gemeinsam mit seinen Teamkameraden Samuel Hofmann und Jakob Wagner landete er zudem auf dem Bronzerang in der Mannschaftswertung.

Über die 75m-Distanz gehörte Leon Hofmann zu den schnellsten drei Sprintern, im Weitsprung zeigte er sogar die beste Tagesleistung. Zudem stellte er im Hochsprung mit 1,56 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf. Insgesamt erzielte er 1920 Punkte, damit sicherte er sich in der M13 die Silbermedaille.

Sein Bruder Samuel Hofmann gehörte ebenfalls zu den besten Weitspringern und stellte dort mit 5,03 Metern eine neue Bestweite auf, im Ballwurf kam er zudem nah an seine persönliche Bestleistung heran. Mit 1771 Punkten sicherte er sich zudem eine neue Bestleistung im Vierkampf und landete am Ende auf Rang sechs.

Komplettiert wird das Team durch Jakob Wagner, der trotz Oberschenkelproblemen einen guten Vierkampf ablieferte und sich für die Mannschaft einsetzte. Gemeinsam landete das Trio auf dem dritten Rang und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Einzige Starterin in der W13 war Lotte Knödler, sie zeigte durchweg einen guten Mehrkampf. Dabei stellte sie in drei von vier Disziplinen eine neue persönliche Bestleistung auf, im 75m-Lauf, im Weitsprung und auch im Hochsprung konnte sie sich deutlich verbessern und landete am Ende auf Rang 34.

In der W12 schnitt Celina Stein am besten ab, die meisten Zähler sammelte sie im Weitsprung und über die 75m-Distanz. Mit 1.621 Punkte landete sie auf Rang 17. Dahinter platzierte sich Leni Franz auf Rang 26, auch sie holte die meisten Punkte im Weitsprung und im 75m-Lauf. Das Feld wird komplettiert durch Lara Mayer, die im Ballwurf eine neue Bestleistung erzielte und auf Rang 36 landete.

Das Trio Knödler, Stein und Franz landete zudem in der Mannschaftswertung auf dem 16. Rang. mik

Ergebnisse:
M13:
4-Kampf: 2. L. Hofmann 1.920 Punkte (10,08sek – 5,32m – 1,56m – 44,50m), 6. S. Hofmann 1.771 P. (10,40sek – 5,03m – 1,40m – 44,00m), 22. Wagner 1.392 P. (11,68sek – 4,21m – 1,20m – 34,00m)
MJU14:
4-Kampf: 3. LG Staufen (L. Hofmann, S. Hofmann, Wagner) 5083 P.

W13:
4-Kampf: 34. Knödler 1.678 P. (11,40sek – 4,46m – 1,32m – 31,50m)
W12:
4-Kampf: 17. Stein 1.621 P. (11,02sek – 4,10m – 1,36m – 23,50m), 26. Franz 1.587 P. (10,86sek – 4,02m – 1,32m – 22,00m), 36. Mayer 1.511 P. (11,75sek – 4,08m – 1,20m – 30,00m)
WJU14: 16. LG Staufen (Knödler, Stein, Franz) 4.886 P.

Eric Maihöfer gehört im Moment zu den besten Kugelstoßern der männlichen Jugend U20 in Deutschland. Daher erhoffte er sich auch die Teilnahme an den Europameisterschaften seiner Altersklasse in Schweden und reiste zur internationalen Junioren-Gala nach Mannheim. Am Ende reichte es mit 17,45 Metern nur zu Platz drei hinter Timo Northoff (TV Wattenscheid) und Nico Maier (SR Yburg Steinbach), die beide die geforderte Norm von 18,50 Metern erfüllten. „Wegen einer ISG-Blockade fehlen Eric noch einige Technik-Stöße im Training“, konstatierte Vater Edgar Maihöfer nach dem Wettkampf.

Nach zwei Fehlversuchen startete er mit 16,58 Metern in den Wettkampf und steigerte sich im nächsten Versuch um einen knappen Meter. Näher kam er jedoch an seine bestehende Bestleistung von 18,17 Meter nicht heran und verpasst damit die EM. In dieser Woche tritt er bereits beim Wurfmeeting in Schapbach an, um weitere Stöße zu nutzen. mik

Ergebnisse:
MJU20:
Kugelstoßen: 3. Maihöfer 17,45m (X – X – 16,58m – 17,45m – X – X)

Neben den Aktiven waren auch einige Nachwuchsathleten der LG Staufen ins saarländische St. Wendel gereist, um sich unter den besten Athletinnen und Athleten in Süddeutschland zu beweisen. Allen voran überzeugte Milaine Ammon im Kugelstoßen, die sich mit einer neuen Bestweite von 15,14 Metern den Titel sicherte. Zudem zeigten Josefine Schäkel und Lukas Bader über die Hürdenstrecken starke Leistungen.

Auch der Nachwuchs hatte in den Sprintstrecken Probleme mit dem Wind. Leonie Schubert überquerte die Ziellinie im Vorlauf in 12,77 Sekunde, was sicher nicht ihren Möglichkeiten entspricht. Dennoch blieb sie damit nur knapp über ihrer Bestleistung, verpasste jedoch den Zwischenlauf. Josefine Schäkel qualifizierte sich über 100m Hürden souverän und ohne Probleme für den Zwischenlauf. Im Finale sicherte sie sich sogar mit 14,19 Sekunden eine neue Bestzeit und landete in einem hochwertigen Teilnehmerfeld auf einem guten fünften Rang und erfüllte erneut die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Gemeinsam mit Schubert startete sie am Folgetag über 200m. Beiden merkte man die Hitze am Wochenende an und blieben dabei über ihren Bestleistungen, was unter diesen Umständen jedoch zu verschmerzen war.

Den krönenden Abschluss zeigte Milaine Ammon im Kugelstoßen. Schon beim Einstoßen zeigte sie sich sehr konzentriert und ging hochmotiviert in den ersten Versuch. Bereits im zweiten Versuch kam sie mit 14,61 Metern nah an ihre Bestleistung heran und knackte erneut die DM-Norm. Lautstark vom ganzen Team unterstützt knackte sie im fünften Versuch die 15-Meter-Marke ehe sie für den letzten Versuch in den Ring stieg. Mit 15,14 Metern legte sie dabei nochmals ein paar Zentimeter drauf und verbesserte damit nicht nur ihre bisherige Bestleistung um einen knappen halben Meter, sondern sicherte sich auch ihren ersten süddeutschen Meistertitel und damit die Goldmedaille.

Bei den männlichen Vertretern der Jugend U18 startete Luca Wowra im Hochsprung. Mit 1,75 Meter wurde er 16., dabei scheiterte er an der Höhe von 1,80 Meter nur knapp. Dies wäre für ihn gleichbedeutend mit einer neuen Bestleistung gewesen.

Lukas Bader qualifizierte sich ebenfalls wie seine Teamkameradin Schäkel ohne Probleme für das Finale über 110m Hürden. Obwohl er den ersten Teil des Rennens ein wenig verschlief, kämpfte er sich am Ende auf einen guten fünften Rang. Zudem stellte er sich am Folgetag über die 200m-Strecke der Konkurrenz. Nachdem er bereits über die Hürden die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften erfüllte, wollte er es in dieser Disziplin ebenfalls schaffen. Dabei bleib er nur knapp über seiner Bestleistung und verpasste auch die Norm erneut nur knapp.

Ergebnisse:
MJU18:
200m: Bader 23,20sek
110m Hürden: 5. Bader 14,97sek (Vorlauf 14,87sek)
Hochsprung: 16. Wowra 1,75m

WJU18:
100m: Schubert 12,77sek
200m: Schäkel 26,52sek – Schubert 26,93sek
100m Hürden: 5. Schäkel 14,19sek (Vorlauf 14,29sek)
Kugelstoßen: 1. Ammon 15,14m