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Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch und TV Steinheim.

Drei Tage lang wurden im Ulmer Donaustadion die Deutschen Meisterschaften der Jugend U18 und U20 ausgetragen. Mit dabei waren insgesamt elf junge Nachwuchsathleten der LG Staufen, allen voran Kugelstoßer Eric Maihöfer, der sich mit einer bärenstarken neuen Bestleistung von 20,02 Metern den Titel in der U20 sicherte und damit die Führung in der deutschen Jahresbestenliste übernimmt.

Die 100m Hürden der weiblichen Jugend U18 bildeten den Auftakt für die Rot-Weißen, dabei lieferte Josefine Schäkel unter guten Bedingungen einen guten Vorlauf ab und qualifizierte sich mit 14,18 Sekunden für das Halbfinale. Dabei verpasste sie ihre persönliche Bestzeit nur knapp. Im Zwischenlauf fand sie erst nach fünf Hürden ins Rennen und konnte den Rückstand trotz eines starken Endspurts nicht mehr aufholen. Am Ende verpasste sie das mögliche Finale knapp, dennoch reichte es für Platz zehn unter den besten Hürdenläuferinnen Deutschlands.

Lukas Bader startete als einer der jüngsten Teilnehmer in der männlichen Jugend U18 ebenfalls über die Hürdenstrecke. Nach einem tollen Rennen überquerte er die Ziellinie in 14,86 Sekunden, am Ende fehlten ihm nur sechs Hundertstel zu einer neuen Bestzeit. Allerdings kam er bei dem starken Teilnehmerfeld nicht über den Vorlauf hinaus.

Kugelstoßerin Milaine Ammon stellte sich der Konkurrenz der weiblichen Jugend U18. Nach einer bisher sehr starken Saison mit einigen Titeln und Bestleistungen merkte man ihr die Aufregung bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften deutlich an. Dabei verpasste sie mit 14,33 Metern das Finale der letzten Acht nur um drei Zentimeter. Am Ende landete sie auf dem neunten Rang, der bei weitem kein schlechtes Ergebnis darstellt.

Deutsche Jugendmeisterschaften U20/U18: Gold und württembergischer Rekord für Eric Maihöfer im Kugelstoß

Trotz Regen wuchtete Eric Maihöfer die Kugel auf 20,02m

Unter denkbar ungünstigen Bedingungen trat Eric Maihöfer zum Kugelstoßen in der männlichen Jugend U20 an. Bei strömenden Regen absolvierte er einen starken Wettkampf und steigerte seine persönliche Bestleistung bereits im ersten Versuch auf 18,30 Meter, was gleichzeitig die Führung bedeutete. Bereits im zweiten Versuch erzielte er mit starken 20,02 Metern die spätere Siegweite und schockte damit die nationale Konkurrenz. Mit dieser Weite knackte er nicht nur den württembergischen Rekord von Simon Bayer um elf Zentimeter, sondern setzt sich damit auch mit großem Abstand an die Spitze der Deutschen Jahresbestenliste. Zudem rangiert er mit dieser Leistung in der europäischen Bestenliste auf Rang vier sowie in der Weltbestenliste auf Rang sieben. Dabei gehört Maihöfer noch zum jüngeren Jahrgang dieser Altersklasse an. Damit war die Enttäuschung über die drei ungültigen Versuche beim Diskuswurf am Vortag wie weggeblasen.

Den Abschluss gestalteten die Staffel-Quartette der LG Staufen. In der weiblichen Jugend U20 stellten sich Lea Zimmerhackel, Leona Grimm, Leonie Schubert und Josefine Schäkel dem nationalen Teilnehmerfeld. Nach einem perfekten ersten Wechsel wurde bereits bei der zweiten Übergabe aufgelaufen, der dritte Wechsel misslang völlig. Somit landete die Staffel am Ende auf Rang 15, obwohl von den Möglichkeiten durchaus eine Platzierung unter den besten acht drin gewesen wäre.

Besser lief es bei den männlichen Vertretern, hier kamen Julian Abele, Marco Kuhn, Lukas Bader und Luca Wowra in einem starken Rennen mit nahezu perfekten Wechseln in 43,61 Sekunden ins Ziel und blieben dabei nur knapp über der Saisonbestzeit. Belohnt wurde dies am Ende mit dem zwölften Rang.

Ergebnisse:
MJU20:
Kugelstoßen: 1. Maihöfer 20,02 Meter (18,30m – 20,02m – 18,70m – X – X – X )
Diskuswurf: Maihöfer o.g.V.
4x100m: 12. LG Staufen (Abele – Kuhn – Bader – Wowra) 43,61sek

WJU20:
4x100m: 15. LG Staufen (Zimmerhackel – Grimm – Schubert – Schäkel) 49,18sek

MJU18:
110m Hürden: Bader 14,86sek

WJU18:
100m Hürden: Schäkel 14,34sek (Vorlauf 14,18sek)
Kugelstoßen: 9. Ammon 14,33m (13,14m – 14,33m – 14,23m)

Vier Nachwuchstathleten der LG Staufen stellten sich der Konkurrenz in Württemberg bei Mehrkampfmeisterschaften der Jugend U16 in Pliezhausen. Dabei landete Ajani Rac auf dem siebten Rang in der Gesamtwertung des Vierkampfs der M15, die Mannschaft der weiblichen Jugend wurde in der Teamwertung sowohl im Vier- als auch im Siebenkampf Zwölfte.

Einziger männlicher Vertreter der Rot-Weißen in Pliezhausen war Ajani Rac. Er startete in der M15 und zeigte insgesamt einen soliden Vierkampf. Vor allem über die 100m-Distanz und im Hochsprung zeigte er starke Leistungen, dort sicherte er sich die meisten Punkte. In der Gesamtwertung landete er so auf dem siebten Rang.

Mit Liane Tiede in der W15 sowie Lina Gjini und Annika Zavacky in der W14 konnte die LG Staufen in der weiblichen Jugend U16 eine Mannschaft stellen. Tiede zeigte insgesamt einen guten Vierkampf und landete am Ende auf Rang 22. Besser lief es im Siebenkampf, dort konnte sie sich auf dem 19. Rang platzieren.

Gjini zeigte ebenfalls eine gute Leistung, vor allem in den Sprintdisziplinen sammelte sie die meisten Punkte und wurde nach einem 20. Platz im Vierkampf im Siebenkampf 17. Das Feld wird durch Annika Zavacky komplettiert, die sich jeweils auf den Rängen 36 und 30 platzierte.

Ergebnisse:
M15:
Vierkampf: Ajani 7. Rac 2.118 P. (12,07sek – 5,24m – 9,04m – 1,72m)

W15:
Vierkampf: 22. Tiede 1.883 P. (13,52sek – 4,62m – 1,48m – 7,52m)
Siebenkampf: 19. Tiede 3.207 P. (13,52sek – 4,62m – 1,48m – 7,52m – 13,72sek . 20,23m – 2:45,81min)

W14:
Vierkampf: 20. Gjini 1.804 P. (13,51sek – 4,64m – 6,82m – 1,40m), 36. Zavacky 1.608 P. (14,09sek – 4,15m – 1,32m – 5,93m)
Siebenkampf: 17. Gjini 3.098 P. (13,51sek – 4,64m – 6,82m – 1,40m – 13,31sek – 18,29m – 2:52,85min), 30. Zavacky 2.774 P. (804 P. (13,51sek – 4,64m – 6,82m – 1,40m – 14,84sek – 14,09m – 2:52,40min)

WJU16:
Vierkampf: 12. LG Staufen (Tiede, Gjini, Zavacky) 5.295 P.
Siebenkampf: 12. LG Staufen (Tiede, Gjini, Zavacky) 9.079 P.

Im Vorkampf der Teammeisterschaften glänzten die Nachwuchs-Teams der LG Staufen im Ulmer Donaustadion. Dabei belegten die Mannschaften aller Altersklassen jeweils einen Podestplatz in der Gesamtwertung. Dabei qualifizierten sich alle Teams für die Endkämpfe in Köngen.

In der männlichen Jugend U16 überzeugte vor allem Ajani Rac, der über 100m in 11,93 Sekunden die beste Zeit des Tages ablieferte und auch mit 1,76 Metern der beste Hochspringer des Tages war. Auch Leon Schubert zeigte eine starke Leistung, mit 13,04 Meter im Kugelstoßen, aber auch seine 36,97 Meter im Diskuswurf reichten zur Tagesbestleistung. Über 800m war Nicolas Wahl mit 2:17,29 Minuten am schnellsten.

Dorothea Huber war in der weiblichen Jugend die schnellste Sprinterin, über die 100m-Distanz benötigte sie 12,96 Sekunden. Julia Munz zeigte mit 10,70 Metern im Kugelstoßen und mit 24,96 Metern im Diskuswurf jeweils die beste Leistung.

Bei den jüngsten Vertretern der LG Staufen ragte vor allem Leon Hofmann in der männlichen Jugend U14 heraus. Über die 75m-Strecke, im Hochsprung und im Weitsprung war er von der Konkurrenz nicht zu schlagen. Auch sein Bruder Samuel Hofmann zeigte über 75m eine schnelle Zeit, zudem war er über die 60m-Hürdendistanz in 10,71 Sekunden der schnellste Sprinter.

In der weiblichen Jugend zeigte das Team insgesamt gute Leistungen und erkämpfte sich mit der Mannschaft den dritten Rang.

MJU16: 1. SSV Ulm 8.671 Punkte, 2. LG Staufen 8.547 P., 3. LG Brenztal 5.715 P.
100m: Ajani 11,93sek – Lappe 12,64sek – Thoma 13,76sek
800m: Wahl 2:17,29min – Endreß 2:21,16min
80m Hürden: Balint 13,77sek – Wagner 13,81sek
4x100m: LGS I (Blum, Lappe, Balint, Ajani) 48,13sek – LGS II (Frei, Wagner, Wagenblast, Thoma) 51,60sek
Weitsprung: Lappe 5,68m – Rac 5,33m – Thoma 4,76m
Hochsprung: Rac 1,76m – Wagenblast 1,64m – Frei 1,40m – Thoma 1,36m
Kugelstoßen: Schubert 13,04m – Wagenblast 9,10m – Balint 8,87m – Wagner 7,54m
Diskuswurf: Schubert 36,97m – Balint 21,59m – Wagner 21,40m

WJU16: 1. SSV Ulm 8.039 P., 2. LG Staufen 7.884 P., 3. LG Filstal 7.836 P., 4. LG Brenztal 7.400 P.
100m: Huber 12,96sek – Tiede 13,38sek – Leitmeyer 13,55sek
800m: Schramm 2:29,73min – Huber 2:39,63min – Zavacky 2:56,79min
80m Hürden: Gjini 13,64sek – Tiede 13,86sek – Leimeyer 15,51sek – Klassen 15,91sek
4x100m: LGS I (Huber, Tiede, Gjini, Leitmeyer) 52,18sek – LGS II (Zavacky, Stegmaier, Klassen, Apprich) 55,27sek
Weitsprung: Tiede 5,03m – Gjini 1,36m – Leitmeyer 4,38m
Hochsprung: Gjini 1,44m – Hagedorn 1,36m – Zavacky 1,28m
Kugelstoßen: J. Munz 10,70m – H. Munz 8,84m – Apprich 8,15m – Walter 7,04m
Diskuswurf: J. Munz 24,96m – Hagedorn 21,17m – Apprich 20,94m – H. Munz 16,83m

MJU14: 1. LG Staufen 6.264 P., 2. SSV Ulm 5.671 P.
75m: L. Hofmann 9,91sek – S. Hofmann 10,08sek – Kleesattel 11,23sek – Fritz 11,32sek
800m: Gjini 2:47,38min – Fritz 2:47,42min – Wagner 2:51,57min – Kager 2:52,59min
60m Hürden: S. Hofmann 10,71sek – Gjini 11,44sek – Kleesattel 14,44sek
4x75m: LGS I (Gjini, Fritz, S. Hofmann, L. Hofmann) 40,99sek, LGS II (Kleesattel, Kager, Wagner, Gutjahr) 43,88sek
Weitsprung: L. Hofmann 5,49m – S. Hofmann 5,28m – Kager 4,51m – Fritz 3,89m
Hochsprung: L. Hofmann 1,52m – Kager 1,36m – Wagner 1,32m – Gutjahr 1,24m
Ballwurf: Wagner 40,00m – Gutjahr 38,50m – Gjini 36,00m

WJU14: 1. LG Filstal 6.850 P., 2. SSV Ulm 6.680 P., 3. LG Staufen 6.327 P., 4. LG Brenztal 6.304 P., 5. TS Göppingen 6.293 P., 6. TSG Eislingen 6.000 P.
75m: Stein 10,71sek – Bertz 10,72sek – Franz 10,83sek – Tchami 11,55sek
800m: Schulte 2:39,66min – Rudat 2:49,41min – Bertz 2:49,84min – Oetzel 3:02,56min
60m Hürden: Franz 10,96sek – Bertz 11,30sek – Straka 11,75sek – Mayer 12,33sek
4x75m: LGS I (Mayer, Bertz, Franz, Stein) 41,52sek
Weitsprung: Oetzel 4,30m – Mayer 4,19m – Franz 4,17m – Stein 4,10m
Hochsprung: Stein 1,36m – Knödler 1,32m – Mayer 1,28m – Riedling 1,24m
Ballwurf: Sakowski 35,00m – Knödler 34,00n – Schulte 29,00m – Tchami 27,00m

Die jüngsten der LG Staufen-Athleten, also die Kinder der Altersklasse M/W 10 und 11 durften sich in Stuttgart beim 11. Landesoffenen Schüler- und Jugendsportfest des VfB beweisen. Persönliche Bestleistungen und einige Platzierungen auf dem Treppchen waren der verdiente Lohn.

MW 10
Bei den Jungs der M10 war Oliver Stäbler der einzige Starter, Er konnte sich in seinem 50-Meter- Vorlauf für das Finale qualifizieren und wurde dort mit 8,54 Sekunden Sechster. Im Weitsprung wurde er mit 3,16 Meter im zweiten Versuch Neunter und verpasste die Endkampfqualifikation nur ganz knapp. Bei den Mädels starteten Lisa Wagenblast, Marie Guske, Alissa Stein und Clara Boxriker über die 50-Meter-Distanz, dabei konnten sich Alissa Stein und Clara Boxriker für den Endlauf qualifizieren und wurden dort Dritte beziehungsweise Sechste.
Letztere bestritt kurz darauf den ersten 800-Meter-Lauf ihres Lebens und entschied diesen in 3,07,54 Minuten klar für sich. Ein paar Sekunden später kam Vereinskollegin Lisa Wagenblast ins Ziel und wurde somit Zweite. Marie Guske wurde in diesem Lauf Sechste. Im Hochsprung belegten Alissa Stein und Clara Boxriker die Plätze Drei und Vier mit jeweils 1,04 Meter. und auch im Weitsprung waren beide in den Top-8 vertreten. Clara Boxriker gewann hier sogar Bronze mit 3,68 Meter im ersten Versuch. Den Schlagballwurf entschied Lisa Wagenblast souverän für sich und stellte mit 30 Metern sogar eine ordentliche neue persönliche Bestleistung auf. Auf dem fünften Rang landete Alissa Stein mit 23,50 Metern.

MW11
Zwei Starter schickte die LG Staufen in der Altersklasse der männlichen Jugend M11ins Rennen. Samuel Adjadi und Lennard Frei stellten sich im Sprint, im Weit- und Hochsprung und im Schlagballwurf der Konkurrenz und erreichten immer eine Platzierung in den Top-10.
Im 50-Meter-Sprint qualifizierten sich beide für das Finale und belegten dort die Plätze Zwei und Fünf mit jeweils tollen neuen persönlichen Bestzeiten.
Den Weit- und den Hochsprungwettbewerb konnte jeweils Lennard Frei für sich entscheiden. Im Hochsprung siegte er mit 1,36 Meter und im Weitsprung mit 4,27 Metern im dritten Versuch. Trainingspartner Samuel Adjadi wurde Vierter im Hochsprung und erhielt die Silbermedaille mit 4,17 Metern im Weitsprung. Im Schlagballwurf reichten 39 Meter für die Bronzemedaille bei Lennard Frei und Samuel Adjani wurde neunter mit 33 geworfenen Metern.
Die einzige Starterin der Rot-Weißen in der Jugend W11 war Mia Eisele. Sie wurde 11. über die doppelte Stadionrunde, den 800 Metern in 3,54,04 Sekunden, außerdem sprang sie knapp über 3 Meter in die Sandgrube und startete im Schlagballwurf, genauso wie im Hochsprung.

Ergebnisse:
M10: 50m: 6. Stäbler 8,54s Weit: 9. Stäbler 3,16m Ball: 14. Stäbler 13,50m
M11: 50m: 2. Adjadi 7,78s. 5. Frei 8,13s Hoch: 1. Frei 1,36m, 4. Adjadi 1,08m Weit 1. Frei 4,27m, 2. Adjadi 4,17m Ball: 3. Frei 39,00m, 9. Adjadi 33,00m
W10: 50m: 3. Stein 8,22s, 6. Boxriker 8,47s, Wagenblast 9,20s, Guske 9,39s 800m: 1. Boxriker 3,07,54min, 2. Wagenblast 3,11,87min, 6. Guske 3,36,37min Hoch: 2. Stein 1,04m, 3. Boxriker 1,04m
Weit: 3. Boxriker 3,68m, 8. Stein 3,39m, 21. Guske 2,58m
Ball: 1. Wagenblast 30,00m, 5. Stein 23,50m, 21. Guske 13,00m
W11: 800m: 11. Eisele 3,54,04min Hoch: Eisele ogV
Weit: 32. Eisele 3,07m
Ball: 27. Eisele 16,00m

Gleichzeitig mit den baden-württembergischen Meisterschaften in Walldorf fanden in Weingarten die baden-württembergischen Mehrkampfmeisterschaften statt. Mit dabei war ein Trio der LG Staufen, das sich in der Besetzung Leona Grimm, Lea Zimmerhackel und Annika Schrader die Vizemeisterschaft bei den Frauen sicherte. Zudem gab es für Grimm den Titel bei den Juniorinnen zu verzeichnen.

Obwohl die Starterinnen der LG Staufen alle noch der Jugend U20 angehören, starteten sie bei den Juniorinnen der U23. Los ging es für das Trio mit dem Hürdenlauf. Leona Grimm erzielte dabei in 15,28 Sekunden die Tagesbestleistung. Auch Lea Zimmerhackel gehörte in dieser Disziplin zu den schnellsten Sprinterinnen. Im darauffolgenden Hochsprung konnte Grimm ihre persönliche Bestleistung von 1,64 Metern einstellen. Annika Schrader verpasste ihre Bestmarke nur um sechs Zentimeter. Im Kugelstoßen mussten alle rot-Weißen Athletinnen der Konkurrenz den Vortritt lassen, dafür zeigten die Gmünder Athletinnen zum Tagesabschluss nochmals gute Leistungen über die 200m-Distanz und gehörten auch hier zu den Schnellsten.

Mit dem Weitsprung zum Beginn des zweiten Tages hatte das Trio dann Pech mit den Windverhältnissen. Während die Konkurrentinnen ihre besten Versuche mit deutlichem Rückenwind in die Grube brachten, hatten die Mehrkämpferinnen der LG Staufen stetigen Gegenwind zu verzeichnen. Dennoch konnte Grimm mit der besten Leistung des Tages ihren Vorsprung weiter ausbauen. Im Speerwurf blieben die Gmünderinnen jedoch alle unter den ihren Erwartungen. Im abschließenden 800m-Rennen gab das Trio jedoch nochmal alles, um sich am Ende einen Podestplatz in der Mannschaftswertung sichern zu können. Annika Schrader überquerte dabei als Erste die Ziellinie und stellte mit 2:32,82 Minuten zudem eine neue persönliche Bestzeit auf. Nur knapp dahinter kam Leona Grimm ins Ziel und durfte sich ebenfalls mit einer guten Zeit über den Meisterschaftstitel bei den Juniorinnen im Siebenkampf freuen. Zudem erfüllte Sie mit 4772 Punkten die Norm für die Deutschen Jugendmehrkampfmeisterschaften in Ulm. Auch Lea Zimmerhackel warf noch einmal alles in den letzten Lauf und kam so am Ende auf einen guten siebten Rang. Zwar lief insgesamt noch nicht noch nicht alles perfekt, das kann man jedoch nach mehr als einem Jahr Mehrkampfpause nicht erwarten. Gemeinsam mit Trainer Max Berger durfte sich das Team auch über die Silbermedaille in der Mannschaftswertung der Frauen freuen und sorgten damit für einen Achtungserfolg.

Ergebnisse:
WJU23:
7-Kampf: 1. Grimm 4.772 Punkte (15,28sek – 1,64m – 10,37m – 26,11sek – 5,33m – 34,46m – 2:35,22min), 7. Zimmerhackel 3.595 P. (15,95sek – 1,48m – 7,59m – 26,30sek – 4,93m – 15,32m – 2:57,33min), 12. Schrader 3.421 P. (18,26sek – 1,44m – 6,79m – 28,71sek – 4,93m – 21,04m – 2:32,82min
Mannschaftswertung: 2. LG Staufen (Grimm, Zimmerhackel, Schrader) 11.788 P.