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Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch und TV Steinheim.

Mit den denkbar schlechtesten Witterungsbedingungen wurden in Bietigheim-Bissingen die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven, Junioren und der Jugend U18 ausgetragen. Wind, Dauerregen und niedrige Temperaturen verhinderten eine Durchführung des Wettkampfes in hoher Qualität. Dennoch stellte sich das erfahrene Team der LG Staufen den Bedingungen, dabei holte sich Leona Grimm in der U23 den Titel, die Frauenmannschaft sicherte sich den Vizemeistertitel in der Siebenkampfwertung.

Einzige Starterin in der U18 war Lande Tiede. Trotz mehrwöchigem Trainingsausfall stellte sie sich der großen Konkurrenz und zeigte dabei eine respektable Leistung. Mit 1,52 Metern im Hochsprung gehörte sie zu den zehn besten Athletinnen innerhalb des Siebenkampfes, dort holte sie zudem die meisten Punkte. In der Vierkampfwertung stellte sie nach dem ersten Tag ebenfalls eine neue Bestleistung auf. Vor allem in den Laufdisziplinen merkte man ihr jedoch den Trainingsausfall an, am Ende landete sie aber im Siebenkampf dennoch auf einem guten Platz 16 unter insgesamt 43 Teilnehmerinnen.

In der U23 starteten Leona Grimm und Lea Zimmerhackel in den Wettbewerb. Unglücklicherweise hatte Zimmerhackel gleich mit der ersten Hürde Probleme und musste ihren Lauf abbrechen. Somit konnte sie in dieser Disziplin keine Punkte holen, doch Aufgeben war für sie keine Option, auch für das Mannschaftsergebnis. Dem Wetter geschuldet verlangte der Hochsprung von den beiden Mehrkämpferinnen einiges ab, im anschließenden Kugelstoßen besserte sich das Wetter doch der Regen hinterließ eine regelrechte Schlammgrube, die es zu überwinden galt. Im abschließenden 200m-Lauf zeigten Grimm und Zimmerhackel einen guten Lauf, wobei sich Zimmerhackel in ihrem Lauf auf den letzten Metern den Sieg erkämpfte. Auch Grimm gewann ihr Rennen, mit 26,62 Sekunden lieferte sie sogar die beste Zeit des Tages ab. Zudem gehörte sie in den bisherigen Disziplinen jeweils zu den drei besten Athletinnen und beendete den ersten Tag auf der führenden Position.

Bei den Frauen ging Dreispringerin Lisa Ostertag ins Rennen. Auch sie zeigte am ersten Tag gute Ergebnisse, unter anderem knackte sie im Kugelstoßen die 10-Meter-Marke. Auch in den anderen Disziplinen lieferte sie gute Leistungen ab und lag nach dem ersten Tag in Medaillennähe. Gemeinsam mit Grimm und Zimmerhackel befand sie sich mit der Siebenkampfmansnchaft der LG-Staufen zudem ebenfalls auf Medaillenkurs, trotz der fehlenden Punkte lagen die Rot-Weißen nach großem Engagement und Teamgeist nach dem ersten Tag in Reichweite.

Das Ziel für den zweiten Tag war nun klar definiert: Für Grimm ging es in der U23 um die Titelverteidigung, das Mannschafts-Trio wollte sich eine Medaille holen. Bei deutlich besserem Wetter und mit einer couragierten sowie kämpferischen Leistung starteten die Mehrkämpferinnen in den zweiten Teil. Im Weitsprung gehörte Lisa Ostertag mit 5,06 Metern zu den drei besten Springerinnen, dicht gefolgt von Leona Grimm. Grimm wiederum war im Speerwurf nicht zu schlagen, mit 36,43 Metern distanzierte sie Konkurrenz deutlich und baute hier ihren Vorsprung in der Siebenkampfwertung weiter aus. Im Abschließenden 800m-Lauf gab das Team noch einmal alles und konnte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch bis auf den zweiten Platz vorkämpfen. Die Freude über die gewonnen Silbermedaille war den Athletinnen regelrecht ins Gesicht geschrieben. Leona Grimm sicherte sich zudem sehr souverän ihren nächsten Landesmeistertitel und ließ am zweiten Tag keinen Zweifel über ihre Titelverteidigung aufkommen.
Ergebnisse:
WJU18:
Siebenkampf: 16. Tiede 3.247 Punkte (19,13sek – 1,52m – 7,64m – 13,99sek – 4,45m – 22,42m – 2:47,18min)
WJU23:
Siebenkampf: 1. Grimm 4.556 Punkte (15,29sek – 1,48m – 10,53m – 26,62sek – 5,04m – 36,43m – 2:31,35min), 9. Zimmerhackel 2.595 Punkte (Aufg. – 1,40m – 7,10m – 27,64sek – 4,84m – 16,36m – 3:02,20min)
Frauen:
Siebenkampf: 5. Ostertag 3.854 Punkte (16,21sek – 1,40m – 10,01m – 27,78sek – 5,06m – 24,62m – 2:44,37min)
Mannschaftswertung Frauen:
2. LG Staufen (Grimm, Ostertag, Zimmerhackel) 11.005 Punkte

Die letzten Meisterschaften der Leichtathletik in dieser Saison wurden in Weingarten ausgetragen. Dort stellten sich Lina Gjini und Theresa Schnaufer von der LG Staufen der Konkurrenz im Siebenkampf aus ganz Württemberg.

Bei kalten Temperaturen, böigem Wind und Dauerregen mussten sich nicht nur die Athleten beweisen, auch für die Kampfrichter und Helfer waren die äußeren Bedingungen eine echte Belastungsprobe. Dennoch stellten sich Lina Gjini und Theresa Schnaufer der Herausforderung und starteten mit dem Hochsprung in den Siebenkampf.

Völlig durchnässt und unterkühlt mussten die beiden in den Wettkampf gehen, ein normaler Ablauf bei diesen unwirklichen Bedingen konnte nicht gewährleistet werden, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelte. Dabei mussten beide im Vergleich zu ihren Normalformen bereits in der ersten Disziplin einige Punkte liegen lassen. Im anschließenden 100m-Lauf und dem Weitsprung schlugen sich die beiden Athletinnen jedoch tapfer und holten dort einige Punkte für die Gesamtwertung. Beim tagesabschließenden Kugelstoßen strahlte dann erstmals die Sonne an diesem Tag, die Normalbedingungen wurden von den rot-weißen Mehrkämpferinnen direkt genutzt und so kamen noch gute Ergebnisse zustande. Gjini sicherte sich dabei sogar mit 8,94 Metern eine neue persönliche Bestleistung und rangierte so noch nach dem ersten Tag auf Rang zehn. Ihr Teamkameradin Schnaufer war in der Tagesabrechnung auf dem 20. Platz.

Bei deutlich besseren Bedingungen begann der zweite Wettkampftag mit dem Speerwurf, jedoch konnten Gjini und Schnaufer ihr Leistungsniveau nicht ganz abrufen. Dafür glänzte Gjini im anschließenden Hürdenlauf und gehörte mit 12,72 Sekunden mit Abstand zu den besten Läuferinnen an diesem Tag. Den Abschluss des Siebenkampfes machte wie immer der 800m-Lauf. Hier konnte Schnaufer mit einem tollen Rennen und in 2:41,92 Minuten einige Plätze gut machen, mit dieser Leistung zeigte sie die Sechstbeste Laufzeit und verpasste nur knapp ihre Bestleistung.

Am Ende stand für Lina Gjini Platz Zehn zu Buche, Theresa Schnaufer verbesserte sich noch auf den 18. Platz. Unter Berücksichtigung der vor allem am ersten Tag schlechten Bedingungen ein gutes Ergebnis für die beiden Nachwuchsmehrkämpferinnen.
Bei deutlich besseren Wetter ging es am zweiten Wettkampftag mit dem Speerwurf los.

Ergebnisse:
W15:
Siebenkampf:
10. Gjini 3.190 Punkte (1,32m – 13,92sek – 4,60m – 8,94m – 23,05m- 12,72sek – 2:53,93min), 18. Schnaufer 3.011 Punkte (1,36m – 14,78sek – 4,26m – 7,55m – 18,88m – 13,52sek – 2:41,92min)

Eine kleine Gruppe der LG Staufen startete bei den württembergischen Meisterschaften der Jugend U16 in Stuttgart. Die einzige Medaille holte dabei Leon Hofmann im Weitsprung, er wurde Dritter. Luis Debler über 800m und die 4x100m-Staffel der Mädchen landeten jeweils auf Rang vier und verpassten damit nur knapp weitere Medaillen.

Gleich zwei Athleten der LG Staufen stellten sich der Konkurrenz in der M15 über 800m. Mit einem engagierte Rennen wurde Luis Debler am Ende Vierter und verpasste damit das Podium nur knapp. Dafür stellte er in 2:08,73 Minuten eine neuer persönliche Bestleistung auf. Tim Niku wurde im Gesamtklassement Neunter, er verpasste eine neue Bestleistung nur knapp, zeigte aber in diesem Jahr konstant gute Leistungen.

Bei den Jüngeren der M14 stellte sich Samuel Hofmann den Sprintern über 100m. Im Vorlauf stellte er mit 12,55 Sekunden eine neue Bestzeit in dieser Disziplin auf, im folgenden Finale war er nur zwei Hundertstel langsamer und wurde am Ende Achter. Sein Bruder Leon Hofmann wurde mit 1,58m im Hochsprung Vierter, dabei sicherte er sich eine neue Bestleistung. Auch im Weitsprung stellte Leon eine neue Bestleistung auf, mit 5,58 Metern konnte er sich hier sogar die Bronzemedaille sichern. Samuel wurde hier Zwölfter.

Noeli Klassen war die einzige Starterin über 100m in der W15. Dabei verpasste sie zwar eine neue Bestzeit nur knapp, dafür qualifizierte sie sich souverän für den Endlauf. Im Finale landete sie am Ende auf dem sechsten Rang. Ebenfalls Sechste wurde Lina Gjini, sie durfte sich in 12,67 Sekunden ebenfalls über eine neue Bestzeit freuen. Einen weitern sechsten Platz erzielte sie im Hochsprung, mit der gleichen Höhe von 1,45 Metern wurde Theresa Schnaufer mit mehr Fehlversuchen Elfte.

In der W14 war Liv Schulte die einzige Teilnehmerin der LG Staufen. Über 800m wurde sie am Ende, nur knapp verfehlte sie am Ende eine Bestleistung.

Den Abschluss machte die 4x100m der weiblichen Jugend. Nelly Sohn, Lina Gjini, Noeli Klassen und Theresa Schnaufer zeigten ein tolles Rennen mit sehr guten Wechseln, am Ende wurde das Treppchen nur um 25 Hundertstelsekunden verfehlt.

Ergebnisse:
M15:
800m: 4. Debler 2:08,73min – 9. Niku 2:21,36min

M14:
100m: 8. S. Hofmann 12,57sek
Weitsprung: 3. L. Hofmann 5,58m – 12. S. Hofmann 4,69m
Hochsprung: 4. L. Hofmann 1,58m

W15:
100m: 6. Klassen 13,41sek
80m Hürden: 6. Gjini 12,67sek
Hochsprung: 6. Gjini 1,45m – 11. Schnaufer 1,45m

W14:
800m: 9. Schulte 2:35,79min

WJU16:
4x100m: 4. LG Staufen (Sohn, Gjini, Klassen, Schnaufer)

Ausrichter der diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften der Junioren U23 und Jugend U18 war wieder einmal das bei Mannheim gelegene Walldorf. Mit drei mal Gold, acht mal Silber, drei mal Bronze und sieben weiteren Finalplätzen avancierten die Rot-Weißen zu einem der erfolgreichsten Teams der Meisterschaften.

Zum Ende der „Late Saison“ muss man aber auch feststellen, dass diese Erfolge ein Produkt eines professionelles Krisenmanagements durch Cheftrainer und Stadtsportlehrer Lutz Dombrowski sind. Der Olympiasieger und Europameister profitierte hier natürlich von seinem endlosen Erfahrungsschatz aus 14 Jahren Hochleistungssport und hatte die komplette langfristige Planung der doch noch stattgefundenen Wettkampfsaison im Griff.

Athletin der „Late Saison“ ist zweifelsohne 400-Meter-Hürden-Spezialistin Leonie Riek. Zum sechsten Platz bei der DM in Braunschweig kamen bei den beiden Landesmeisterschaften noch zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und drei Bronzemedaillen hinzu. Bei den Landesmeisterschaften der Juniorinnen ließ sie über ihrer Spezialdisziplin, den 400-Metern-Hürden nichts anbrennen, blieb aber das einzige Mal in dieser Saison über der 60,1 Sekunden-Marke. Dafür konnte sie ihre persönliche Bestleistung über die 200 Meter knacken und wurde dafür, genau wie über die doppelte Distanz, mit der Silbermedaille belohnt.

Auch die Junioren zeigten im Sprintbereich starke Leistungen. Marco Kuhn, Julian Abele und Hürdenspezialist Tobias Schroth bestritten das 100- , wie auch sonntags dann das 200-Meter-Finale. Marco Kuhn konnte sich dabei am besten in Szene setzen, über 100 Meter bedeutete das die Vizemeisterschaft, ärgerlicherweise zwar zeitgleich mit dem Sieger, dennoch eine positive Überraschung. Hinzu kam der Erfolg von Tobias Schroth über die 200-Meter, er holte sich hier die Bronzemedaille. Julian Abele überzeugte mit dem vierten Platz über 100 Meter und einem fünften Platz über die doppelte Distanz. Das Trio wurde am Sonntag durch Darlinton Osunboh ergänzt, zusammen bestritten sie das Finale der 4×100-Meter-Staffel und waren bis 100 Meter vor dem Ziel auf Goldkurs. Der Wechsel von Kurvenläufer Marco Kuhn auf Osunboh verlief jedoch nicht wie geplant, so konnte letzterer den Stab nicht greifen und es war unmöglich die Staffel zu Ende zu laufen. Sehr schade, aber auch das ist Sport.

Über die 100m der weiblichen Jugend U18 starteten Dorothea Huber, die sich leider durch einen völlig verpatzten Start jede Hoffnung auf eine Finalteilnahme nahm. Marie Schurr zeigte einen guten Lauf und verfehlte das Finale nur denkbar knapp.

Auch die Kugelstoßer ließen sich, wie schon in der gesamten Saison, nicht lumpen. Bereits fest eingeplant waren die zwei Goldmedaillen von Eric Maihöfer und Milaine Ammon, welche sich auch beide in souveräner Art und Weise holten. Die Vizemeisterschaft im Diskuswurf von Eric Maihöfer war für ihn noch eine Zugabe. Komplettiert wurde der starke Auftritt der Wurfgruppe durch den fünften Platz im Diskuswurf der U18 von Leon Schubert und dem achten Platz von Julia Munz im Kugelstoßen der U18.

Mehrkampfspezialistin Leona Grimm zeigte sich zur Vorwoche deutlich verbessert und konnte mit zwei Silbermedaillen im Hoch-und Weitsprung überzeugen, die dritte Medaille wollte sie sich über 100-Meter-Hürden sichern, ein Fehlstart verhinderte dieses Vorhaben. Für sie, genauso wie für Lea Zimmerhackel wird es nächste Woche noch einmal ernst, wenn sie sich mit Teamkollegin Lisa Ostertag der Konkurrenz bei den Baden-Württembergischen Mehrkampf-Meisterschaften stellen. Zusammen bestritten die beiden erstgenannten mit Leonie Riek und Dorothea Huber auch die 4×100-Meter-Staffel der Juniorinnen, ein holpriger zweiter Wechsel verhinderte zwar eine Zeit unter der 49-Sekunden-Marke, trotzdem wurde das Team mit einer Bronzemedaille belohnt.

Im Hochsprung der Juniorinnen konnte auch Frederika Baier ihre bis jetzt schwerste Saison mit einer Bronzemedaille abschließen, zwar wurde sie nicht mit einer für sie akzeptablen Höhe belohnt, die Medaille erhielt sie am Wochenende aber für ihre Ausdauer und den Ehrgeiz, den sie trotz den Verletzungssorgen im Training an den Tag legt.
In der Altersklasse der U18 zeigte Hochspringer Jeremias Ring seinen besten Wettkampf der Saison, auch wenn es nicht für eine Medaille reichte.
Insgesamt also eine starke Leistung vom Gmünder Leichtathletik-Team, das Gesamt-Medaillenranking konnte sich am Ende der beiden Tage durchaus sehen lassen.

Ergebnisse:
U18:
männlich:
110-Meter-Hürden: 4. Lappe, Hendrik 15,91s
Hochsprung: Ring, Jeremias 1,86m
Kugel: 11. Schubert, Leon 11,62m
Diskus: 5. Schubert, Leon 39,72m
weiblich:
100m: Huber, Dorothea 13,36s, Schurr, Marie 13,22s
Kugel: 1. Ammon, Milaine 14,64m, 8. Munz, Julia 11,85m
Diskus: Mihm, Helena 25,57m

U23:
männlich:
100m: 2. Kuhn, Marco 11,35s, 3. Schroth, Tobias 11,46s, 4. Abele, Julian 11,55s
200m: 2. Kuhn, Marco: 22,84s, 4. Schroth, Tobias 23,29s, 5. Abele, Julian 23,53s
Kugel: 1. Maihöfer, Eric 17,85m
Diskus: 2. Maihöfer, Eric 45,60m
weiblich:
200m: 2. Riek, Leonie 25,42s
400m: 2. Riek, Leonie 56,48s
100-Meter-Hürden: Zimmerhackel, Lea 16,30s
400-Meter-Hürden: 1. Riek, Leonie 60,46s
4×100-Meter-Staffel: 3. LG Staufen (Zimmerhackel, Grimm, Riek, Huber) 49,07s
Hochsprung: 2. Grimm, Leona 1,55m, 3. Baier, Frederika 1,50m
Weitsprung: 2. Grimm, Leona 5,45m

Trotz des Ausfalls einiger leistungsstarker U20-Athleten der LG Staufen, die die Vorbereitung zuhause im ‚Lockdown‘, also in der stadionfreien Zeit, nicht optimal nutzen konnten, zeigten sich die Rot-Weißen in Walldorf von einer starken Seite. Das badische Walldorf richtete aufgrund eines gut ausgetüftelten Hygienekonzepts bereits zwei sogenannte ‚Corona-Sportfeste‘ aus, nun folgten die Landesmeisterschaften und nächste Woche noch die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Jugend U23 und U18.
Die Ermüdungserscheinungen zum Ende der ‚Late Saison‘ waren wohl am ehesten den Kurzsprintern anzumerken, wahrscheinlich war hier niemand mit seinen Leistungen zufrieden. Marco Kuhn erreichte dennoch das B-Finale über 100 Meter der männlichen Jugend U20.
Über die 110-Meter-Hürde-Strecke zeigte Tobias Schroth eine souveräne Leistung und wurde mit einer Zeit knapp über seiner Bestzeit Fünfter im Finale. Eine Medaille unterstrich diese Leistungen noch, als er gegen Ende des zweiten Tages zusammen mit seinen Teamkollegen Julian Abele, Philip Kelterer und Marco Kuhn in der 4×100-Meter-Staffel der männlichen Jugend U20 die Silbermedaille ersprintete. Mit der Zeit von 43,33s wären sie bei den Männern sogar Baden-Württembergische Meister geworden.
Im Hochsprung der U20 startete in der männlichen Klasse Jeremias Ring, der mit übersprungenen 1,80 Metern Vierter wurde, er hat die Chance, sich nächste Woche in Walldorf nochmal in seiner eigentlichen Altersklasse, nämlich die der U18, zu messen. Frederika Baier vertrat die LG in der weiblichen U20, mit übersprungenen 1,55 Metern war sie selbst nicht zufrieden. Die Höhe ist dennoch beachtlich, wenn man sich die verletzungsreiche Saison der Hochspringerin vor Augen hält.
Eine Klasse für sich waren die Kugelstoßer der U20. Der Deutsche Meister Eric Maihöfer konnte in seiner Altersklasse voll überzeugen und holte sich mit deutlichem Abstand und 19,86 Metern auch den Landesmeistertitel. Im Diskus gewann er außerdem noch Bronze. Milaine Ammon, die deutsche Vizemeisterin von letzter Woche, die eigentlich noch der U18 angehört, testete sich mit der 4-Kilo-Kugel bei den U20-Mädels, zeigte aber auch hier souveräne Leistungen und konnte den Wettkampf am Ende sogar knapp für sich entscheiden. Das macht neugierig auf die kommende Saison!
Für die Meisten stehen noch die Baden-Württembergischen Titelkämpfe der Junioren U23 und die der U18 nächste Woche