Klein war die Mehrkampf-Truppe der LG Staufen bei den Regionalmeisterschaften im Hallenmehrkampf in der heimischen Großsporthalle in Schwäbisch Gmünd. Dennoch wurden dabei zwei Medaillen errungen, Clara Boxriker wurde Vizemeisterin im Vierkampf und gemeinsam mit Mirja Wahl und Hannah Schmeiser sicherte sie sich in der Mannschaftswertung die Bronzemedaille. Aber auch viele persönliche Bestleistung wurden im Rahmen des Vierkampfes erreicht und ließen die Teilnehmerinnen vor Freude jubeln.

Ohne einen einzigen männlichen Athleten trat die LG Staufen als austragender Verein bei den Meisterschaften an. Die Nachwuchsathletinnen machten dafür ihre Sache umso besser, allen voran Clara Boxriker in der W15. Mit einem großen Satz im Weitsprung über die 5-Meter-Marke war sie beste Springerin des Tages, auch sonst gehörte sie bei allen Disziplinen im Vierkampf immer zu den besten Athletinnen. Am Ende fehlten ihr knappe 100 Punkte für den Titelgewinn. Dahinter platzierte sich ihre Vereinskameradin Mirja Wahl auf dem siebten Rang, sie sammelte im Hochsprung die meisten Punkte und lieferte ebenfalls einen soliden Mehrkampf ab. Hannah Schmeiser und Sarah Singer belegten die Plätze elf und zwölf, während Singer ebenfalls im Hochsprung die meisten Punkte sammelten war Schmeiser vor allem beim 50m-Sprint schnell unterwegs. Pech hatte Lisa Wagenblast im Hochsprung, ohne gültigen Versuch fehlten ihr wichtige Punkte für die Gesamtwertung, in der sie sich ansonsten deutlich besser platziert hätte.

In der W14 gab es ebenfalls zwei Athletinnen, die sich der Konkurrenz im Vierkampf stellten. Am besten schnitt Ellen Özgüner auf dem zehnten Rang ab, als fünftbeste Weitspringern und schnell im Sprint sammelte sie dort die meisten Punkte für ihren Mehrkampf. Noch besser lief es für Laura Huber im Weitsprung, 4,50 Meter bedeuteten die drittbeste Weite an diesem Tag, am Ende wurde sie im Gesamtklassement Elfte.

Schon immer ist die LG Staufen auch in der Mannschaftswertung erfolgreiche unterwegs, da es nicht nur zum Teamgeist, sonder auch zum Erfolg beiträgt, sich gemeinsam gegen die Konkurrenz zu stellen. So sicherte sich die LG Staufen I mit Clara Boxriker, Mirja Wahl und Hannah Schmeiser in der Mannschaftswertung der weiblichen Jugend U16 die Bronzemedaille. Aber auch das Ergebnis der LG Staufen II mit Sarah Singer, Ellen Özgüner und Laura Huber auf dem siebten Rang kann sich sehen lassen.

Gruppenbild der erfolgreichen LG-Athletinnen

v.l.n.r.: Clara Boxriker, Sarah Singer, Hannah Schmeiser, Mirja Wahl und Lisa Wagenblast

Ergebnisse:
Weibliche Jugend U16:
Vierkampf-Mannschaftswertung: 3. LG Staufen I (Boxriker, Wahl, Schmeiser) 5.237 Punkte, 7. LG Staufen II (Singer, Özgüner, Huber) 4.658 Punkte

W14:
Vierkampf: 10. Özgüner 1.553 Punkte (7,46sek – 1,20m – 4,22m – 6,43m), 11. Huber 1.549 Punkte (7,45sek – 1,16m – 4,50m – 6,19m)

W15:
Vierkampf: 2. Boxriker 1.953 Punkte (7,41sek – 1,44m – 5,07m – 9,67m), 7. Wahl 1.677 Punkte (7,58sek – 1,44m – 4,20m – 6,18m), 11. Schmeiser 1.607 Punkte (7,60sek – 1,36m – 3,91m – 6,52m), 12. Singer 1.556 Punkte (7,84sek – 1,40m – 3,65m – 6,26m), 14. Wagenblast 1.330m Punkte (7,83sek – o.g.V. – 4,36m – 9,14m)

Erstmals seit vielen Jahren reiste wieder eine kleine, aber feine Truppe der LG Staufen zu den Deutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven, die in diesem Jahr in Leipzig ausgetragen wurden. Das rot-weiße Aufgebot präsentierte sich gegen die deutsche Spitze mit starken Leistungen. Vor allem die Nachwuchsathletin Nelly Sohn glänzte als jüngste Teilnehmerin im Weitsprung der Frauen mit dem Finaleinzug.

Die 5 LG-Athleten mit Trainer Lutz Dombrowski

Das kleine LG-Team bei der DHM: Michael Kucher, Leana Scholz, Nelly Sohn, Noeli Klassen, Leona Grimm und Trainer Lutz Dombrowski

Mit einigen Medaillen auf baden-württembergischer und süddeutscher Ebene zeigten die Rot-Weißen in diesem Jahr bereits ihr Leistungsvermögen. Nun ging es für fünf Athletinnen und Athleten zu den Deutschen Hallenmeisterschaften nach Leipzig. Neben Langsprinter Michael Kucher qualifizierte sich ebenso Weitspringerin Nelly Sohn für die Titelkämpfe unter dem Hallendach, obwohl sie noch der Jugend U20 angehört. Und auch die Frauenstaffel der LG Staufen sicherte sich die Norm für die Hallen-DM.

Den Start machte Michael Kucher über die 400m-Strecke. Sieben Jahre nach seiner letzten Teilnahme an einer Hallen-DM bewies der baden-württembergische Meister in diesem Jahr bereits mehrfach seine wiedererlangte Stärke über diese Distanz. Leider wurde ihm in Leipzig die undankbare Bahn 1 zugelost, weshalb im Vorfeld bereits keine Bestleistung zu erwarten war. Dennoch kämpfte er sich in seinem Lauf nach der ersten Runde auf den fünften Platz, erst auf der Zielgeraden musste er dem engen Kurvenradius auf der Innenbahn Tribut zollen. Mit einer guten Zeit von 49,06 Sekunden landete Kucher im Gesamtklassement auf Rang 16 und bestätigte erneut die DM-Norm. Damit rundete er seine starke Hallensaison ab und lässt auf eine erfolgreiche Freiluftsaison hoffen

Am zweiten Tag der Deutschen Hallenmeisterschaften wurde für Nachwuchsathletin Nelly Sohn ein kleiner Traum wahr, als sie zu ihrer ersten DM bei den Aktiven antreten durfte, unter anderem gegen Olympiasiegerin Malaika Mihambo. Sohn sammelte in diesem Jahr bereits einige Medaillen und Titel in den verschiedensten Altersklassen, neben dem Weitsprung auch in den Sprintdisziplinen und mit der 4x200m-Staffel. Mit leichter Nervosität, aber großer Vorfreude ging sie in den Wettkampf und zeigte bereits mit dem ersten Sprung, weshalb mit ihr in der Zukunft zu rechnen ist.

6,11 Meter zeigte die Anzeigetafel, Trainer Lutz Dombrowski und der mitgereiste LG-Anhang jubelte zurecht über den Einstieg. „Es war für mich sehr spannend mit den „Großen“ zu springen, da kann man einiges lernen und mitnehmen“, freute sich Sohn nach dem Wettkampf. Im zweiten Durchgang knackte sie erneut die 6-Meter-Marke, wieder zeigte die Anzeige 6,11 Meter an und auch der dritte Versuch war weiterhin auf einem hohen Niveau. Damit sicherte sie sich auf Rang acht liegen die Finalteilnahme. Auch die drei Sprünge im Endkampf waren weit, am Ende blieb es jedoch bei den 6,11 Metern aus dem ersten Durchgang. Rang acht in Deutschland bei den Aktiven sind jedoch ein mehr als respektables Ergebnis. Sohn: „Als Jüngste in so einem Teilnehmerfeld zu starten war eine tolle Erfahrung!“ Für sie liegt der Fokus nun auf den Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 in Dortmund, bei denen sie als Führende der Deutschen Jahresbestenliste in dieser Altersklasse anreisen wird.

Zuvor ging es für Sohn noch mit der 4x200m-Staffel auf die Rundbahn. Gemeinsam mit Neuzugang Leana Scholz, Mehrkämpferin Leona Grimm und Nachwuchssprinterin Noeli Klassen, die ebenfalls noch der U20 angehört, startete das Quartett im letzten Zeitlauf wie Kucher leider ebenfalls auf der zugelosten Bahn 1. Mit der besten Reaktionszeit ging es für Scholz aus dem Block, dennoch musste sie sich gegen die starke Konkurrenz hinten einreihen. Nach einem sehr guten Wechsel auf Grimm, die etwas Boden auf die vorderen Läuferinnen gut machen konnte, verlor die rot-weiße Staffel leider beim zweiten Wechsel viel Zeit, da Grimm gezwungenermaßen den Weg bei der Übergabe ganz nach außen machten und Sohn von dort wieder zurück in die Innenbahn wechseln musste. Mit dem Rückwind vom starken Weitsprung spurtete sie jedoch mit großen Schritten nah an die Führenden heran, nach der Übergabe auf Jugendathletin Klassen hielt diese den Abstand und überquerte nach einem tollen Endspurt in 1:41,50 Minuten die Ziellinie. Zunächst waren die Sprinterinnen etwas enttäuscht über die Zeit, die etwas langsamer war als die bisherige Saisonbestleistung. Nach kurzer Zeit realisierte das Quartett jedoch das Geschaffte und freute sich zurecht über den zwölften Rang unter den besten Staffeln Deutschland. Auch Trainer Lutz Dombrowski war durchweg zufrieden mit den Leistungen aller angetreten Athleten.

Ergebnisse:
Männer:
400m: 16. Kucher 49,06 Sekunden

Frauen:
Weitsprung: 8. Sohn 6,11 Meter
4x200m-Staffel: 12. LG Staufen (Scholz, Grimm, Sohn, Klassen) 1:41,50 Minuten

Teil I und II der württembergischen Meisterschaften waren für die Jugend U16 der LG Staufen der vorläufige Höhepunkt in der diesjährigen Hallensaison. Während der erste Teil in der Ulmer Messerhalle ausgetragen wurde, stellte sich der Nachwuchs am Folgetag der Konkurrenz im Sindelfinger Glaspalast. Clara Boxriker sicherte sich dabei über die 800m-Distanz den Meistertitel.

In Ulm war Jakob Westenburger der einzige männliche Vertreter der LG Staufen. Über die 60m-Distanz stellte er mit 7,93 Sekunden trotz schlechtem Start eine neue persönliche Bestzeit auf. Leider verpasste er das Finale über diese Strecke. Im Weitsprung hingegen schaffte er es trotz Anlaufschwierigkeiten in den Endkampf, dort wurde er mit 5,26 Metern Achter und stellte damit gleichzeitig eine neue Saisonbestleistung auf.

Clara Boxriker beim 800-m-Lauf

Clara Boxriker souverän zum 800-m-Titel

Auch die W15 der Rot-Weißen war in Ulm vertreten, schnellste Sprinterin über die 60m Hürden war Emilia Fink. Sie stellte in 9,83 Sekunden eine neue persönlich Bestzeit auf, verpasste aber leider wie ihre Vereinskameradin Clara Boxriker knapp das Finale. Gleiches gilt für den Weitsprung, hier schaffte es das Duo nicht, seine Möglichkeiten in dieser Disziplin abzurufen. Auch im Hochsprung war es aufgrund der anspruchsvollen Steigerungen von fünf Zentimetern zwischen den Höhen, schwierig für die beiden in den Wettkampf zu finden. Trotz gleicher Höhe von 1,45 Metern wurde Fink aufgrund der wenigen Fehlversuche Sechste, Boxriker landete auf Rang zehn.

Umso erfolgreicher lief es für Clara Boxriker ab Folgetag beim zweiten Teil der württembergische Meisterschaften. Als Läuferin mit dem besten Meldewert kontrollierte sie das Rennen von Anfang an und lieferte einen taktisch guten Lauf ab. Zwar kam sie nicht an ihre Bestzeit heran, dafür sicherte sie sich mit knappem Vorsprung den Titel und damit die Goldmedaille. Komplettiert wurde das Feld der W15 von Lisa Wagenblast, die in Ulm zum Kugelstoßen antrat. Leider haderte sie noch etwas mit der Drehstoßtechnik, am Ende landete sie auf Platz 13.

Zwei weitere Starterinnen verzeichnete die LG Staufen in der W14. Während Lisann Dangelmaier in Ulm nur knapp ihre Bestleistungen über 60m Hürden und im Hochsprung verfehlte, stellte Clara Meyer-Berge über 800m in Sindelfingen eine neue persönliche Bestleistung auf. Von Beginn an setzte sie sich im ersten Zeitlauf an die Spitze und kam mit 2:33,12 Minuten als Erste ins Ziel. Leider wurde im zweiten Zeitlauf ein noch schnelleres Tempo veranschlagt, weshalb sie am Ende auf dem siebten Rang landete.

Ergebnisse:
Männliche Jugend U16:
M15:
60m: Westenburger 7,93sek
Weitsprung: 8. Westenburger 5,26m

Weibliche Jugend U16:
W15:
60m Hürden: Fink 9,83sek – Boxriker 9,95sek
800m: 1. Boxriker 2:26,23min
Hochsprung: 6. Fink 1,45m – 10. Boxriker 1,45m
Weitsprung: 13. Boxriker 4,78m – 15. Fink 4,42m
Kugelstoßen: 13. Wagenblast 8,74m

W14:
60m Hürden: Dangelmaier 10,62sek
800m: 7. Meyer-Berge 2:33,12min
Hochsprung: 12. Dangelmaier 1,40m

In der heimischen Großsporthalle in Schwäbisch Gmünd war die LG Staufen wie gewohnt Ausrichter der Regionalmeisterschaften der Jugend U14. Neben vielen Vereinen aus Ostwürttemberg stellten auch die Rot-Weißen viele Nachwuchsathleten und konnten dabei einige Podestplätze und Endkampfplatzierungen sammeln.

Gruppenbild Leichtathletikteam U14

Die U14-Trainingsgruppe der LG Staufen

In der M13 waren mit Julias Barth und Paul Hachenburger lediglich zwei Athleten der LG Staufen am Start. Dabei sicherte sich Barth insgesamt dreimal die Bronzemedaille, ihm gelang dies im Hoch- und Weitsprung sowie über die 50m Hürden. Aber auch Hachenburger sicherte sich einen Platz auf dem Podest, im Kugelstoßen wurde er ebenfalls Dritter.

Doppelt so viele Teilnehmer stellte die ausrichtende LG in der M12. Hier sicherte sich Henri Schwamm im Finale über 50m die Bronzemedaille. Erfolgreich war er auch im Hochsprung, hier wurde er Vizemeister, dahinter landete Jonathan Jergentz auf dem siebten Rang vor seinem Vereinskameraden Lukas Brandmeier. Im Kugelstoßen schafften es die Nachwuchsathleten alle unter die besten Zehn, Schwamm schnitt dabei erneut als Bester ab und wurde Fünfter. Dahinter platzierte sich Jens Haslanger auf dem achten Rang, dicht gefolgt von Brandmeier und Jergentz.

Traditionell sind in den weiblichen Altersklassen deutlich mehr Teilnehmerinnen unterwegs, so auch in der W13. Hier glänzte vor allem Letizia Ranieri, sie holte sich den Titel über die 50m Hürden. Auch ohne die Hürden schaffte sie es über die 50m ins Finale, hier war jedoch Charlotte Stegmaier die schnellste Sprinterin der LG Staufen und wurde Fünfte. Ihre Trainingskameradin Karlotta Schwarz schob sich direkt dahinter auf Rang sechs. Mit Lea Geibl schaffte es zudem eine vierte Athletin im rot-weißen Dress ins Finale über 50m. Adeline Miller, Emily Weidling und Sonja Pfeifer verpassten das Finale leider knapp.

Miller überzeugte dafür im Hochsprung als Vizemeisterin, sie überquerte die Latte bei 1,40 Meter, gefolgt von Sarah Lindhorst auf Rang vier, die mit 1,32 Metern das Podest nur knapp verfehlte. Höhengleich wurde Weidling Fünfte, dahinter platzierten sich ebenfalls bei 1,20 Meter höhengleich Kiana Rupp und Minea Svalina auf dem geteilten achten Rang vor Karlotta Schwarz auf Platz zehn. Eine weitere Vizemeisterschaft für die LG Staufen gab es im Kugelstoßen zu bejubeln, Sonja Pfeifer sicherte sich mit 7,22 Metern die Silbermedaille.

Bei den jüngsten Mädchen der W12 startete insgesamt sieben Nachwuchsathletinnen. Am besten schnitt hier Pauline Lenz ab, sie wurde Fünfte im Hochsprung. Einzige Starterin der LG über 50m Hürden war Carina Grau, sie wurde dort Zwölfte. Im Kugelstoßen war es erneut Lenz, die am besten abschnitt. Mit dem elften Platz und 4,66 Metern landete sie nur wenige Zentimeter vor ihren Teamkameradinnen Julie Marie Seliger und Katharina Weber sowie Tiana Svalina auf den Plätzen 12 bis 14. Das Feld wird ergänzt durch Netta Hoerschkes und Maresa Börnert, die ebenfalls unter den besten 20 landeten.

Ergebnisse:
Männliche Jugend U14:
M13:
50m: 4. Barth 7,87sek – 6. Hachenburger 8,03sek
50m Hürden: 3. Barth 9,55sek
Hochsprung: 3. Barth 1,36m – 4. Hachenburger 1,28m
Weitsprung: 3. Barth 4,37m – 8. Hachenburger 3,59m
Kugelstoßen: 3. Hachenburger 5,80m

M12:
50m: 3. Schwamm 7,93sek – Jergentz 8,56sek – Haslanger 8,85sek – Brandmeier 9,57sek
50m Hürden: 11. Haslanger 11,32sek
Hochsprung: 2. Schwamm 1,24m – 7. Jergentz 1,16m – 10. Brandmeier 1,04m
Weitsprung: 11. Schwamm 3,49m – 13. Jergentz 3,40m – 17. Haslanger 3,10m – 18. Brandmeier 2,95m
Kugelstoßen: 5. Schwamm 6,68m – 8. Haslanger 5,44m – 9. Brandmeier 5,12m – 10. Jergentz 4,64m

Weibliche Jugend U14:
W13:
50m: 5. Stegmaier 7,79sek – 6. Schwarz 8,02sek – 8. Ranieri 8,09sek – 10. Geibl 8,23sek – Miller 8,16sek – Weidling 8,44sek – Pfeifer 8,70sek
50m Hürden: 1. Ranieri 9,05sek
Hochsprung: 2. Miller 1,40m – 4. Lindhorst 1,32m – 5. Weidling 1,32m – 8. Rupp 1,20m – 8. M. Svalina 1,20m – 10. Schwarz 1,20m
Weitsprung: 4. Ranieri 4,35m – 5. Stegmaier 4,18m – 8. Geibl 4,07m – 10. Lindhorst 3,95m – 11. Schwarz 3,92m – 13. Miller 3,80 – 16. Rupp 3,74m – 17. Weidling 3,73m – 20. Pfeifer 3,36m
Kugelstoßen: 2. Pfeifer 7,22m – 4. Ranieri 6,74m – 10. Geibl 5,97m – 11. Miller 5,96m – 12. Lindhorst 5,40m – 15. Stegmaier 4,88m – 16. M. Svalina 4,73m – 17. Rupp 4,40m

W12:
50m: Weber 8,45sek – Grau 8,51sek – Börnert 8,76sek – Hoerschkes 8,87sek – Seliger 9,32sek
50m Hürden: 12. Grau 11,19sek
Hochsprung: 5. Lenz 1,24m – 12. Grau 1,16m – 18. Seliger 1,04m
Weitsprung: 13. Grau 3,59m – 16. Lenz 3,48m – 18. Seliger 3,41m – 25. Weber 3,28m – 26. Börnert 3,24m – 27. T. Svalina 3,11m – 30. Hoerschkes 2,78m
Kugelstoßen: 11. Lenz 4,66m – 12. Seliger 4,64m – 13. Weber 4,61m – 14. T. Svalina 4,43m – 16. Hoerschkes 4,18m – 19. Börnert 4,42m

Mit einem kleinen, aber hochwertigen Aufgebot ging es für die LG Staufen in die Werner-von-Linde-Halle nach München. Dabei zeigten die Rot-Weißen einen starken Auftritt gegen die Konkurrenz aus Süddeutschland, allen voran Nelly Sohn. Sie glänzte als U20-Athletin bei den Aktiven nicht nur mit der Vizemeisterschaft im Weitsprung, sondern auch mit einer starken Weite. Auch der wiedererstarke Michael Kucher sicherte sich Edelmetall, über 400m erkämpfte er sich die Bronzemedaille.

In der eigentlichen Trainingshalle der LG Stadtwerke München wurden erstmals die Süddeutschen Meisterschaften ausgetragen. Der vom bayrischen Leichtathletikverband ausgerichtete Wettkampf war sehr gut organisiert und sorgte damit für einen reibungslosen Ablauf der Disziplinen.

Am ersten Tag der Meisterschaften war nur Langsprinter Michael Kucher am Start. Der Spurt über die 60m-Distanz stellte für ihn lediglich den Auftakt für den nachfolgenden 400-Vorlauf dar. Dort musste der baden-württembergische Meister über diese Strecke direkt gegen hochkarätige Konkurrenz ran. Nach einem verhaltenen Start kam er immer besser in Schwung, trotz deutlichem Rückstand kämpfte er sich aber auf der Zielgeraden noch heran und konnte kurz vor der Ziellinie noch die Führung übernehmen. Gleichzeitig mit dem Laufsieg freute er sich auch über eine neue Saisonbestleistung von 48,70 Sekunden. Mit der erneuten Erfüllung der B-Norm für die Deutschen Meisterschaften qualifizierte er sich auch souverän als Zweitschnellster für den Finallauf am Folgetag.

Nelly Sohn springt in die Luft

Nelly beim Weitsprungjubel

Der zweite Tag der Süddeutschen Meisterschaften sollte erneut sehr erfolgreich für die LG Staufen verlaufen. Zunächst musste sich Michael Kucher dem 400m-Finale stellen. Dort merkte man ihm etwas die Müdigkeit aus dem Vortag an, dennoch sicherte er sich im Endlauf mit knappem Vorsprung und erneuter Bestätigung der DM-Norm die Bronzemedaille.

Währenddessen startete für die Nachwuchsathletin Nelly Sohn und Mehrkämpferin Leona Grimm der Weitsprung bei den Frauen. Grimm gelang dabei gleich im ersten Versuch eine neue persönliche Bestleistung, mit starken 5,92 Metern landete sie in der Grube und freute sich entsprechend über die Weite. Nach einem durchgelaufenen Versuch und einem Sprung ohne Brett schaffte es sie als Achte in den Endkampf. Dort glänzte sie mit zwei weiteren starken Sprüngen und bestätigte nochmals ihre Leistung und aktuell sehr gute Form. Am Ende landete sie in einem sehr engen Finale auf dem achten Rang.

Noch besser lief es für Nelly Sohn, die sich als U20-Athletin den Aktiven stellte. Nach einem ungültigen ersten Versuch wurde es nach ihrem zweiten Sprung laut in der Halle: 6,27 Meter zeigte die Anzeigetafel an, unter lautem Jubel der Zuschauer freute sich Sohn gemeinsam mit Trainer Lutz Dombrowski über den weiten Satz. Damit schockte sie auch die Konkurrenz und übernahm mit deutlichem Vorsprung die Führung. Gleichzeitig bedeutete diese Weite einen neuen Hallenrekord in der U20.

Mit entsprechendem Selbstvertrauen ging es in den dritten Versuch, der leider leicht übertreten wurde. Im Endkampf lag sie weiterhin auf dem ersten Rang, im fünften Durchgang wurde sie jedoch noch um fünf Zentimeter übertroffen. Beim letzten Sprung versuchte sie nochmals zu kontern, am Ende blieb es jedoch bei 6,27 Metern und der damit verbundenen Vizemeisterschaft. Damit festigte sie mit Erfüllung der A-Norm auch ihre Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften In Leipzig. Darüber hinaus rangiert sie in der noch jungen Saison in der aktuellen Weltrangliste der weiblichen Jugend U20 auf dem fünften Platz im Weitsprung.

Den Abschluss machte Leona Grimm über die 60m Hürden. Die Mehrkämpferin erwischte dabei keinen guten Start, dennoch zeigte sie einen schnellen und sauberen Lauf, bei dem sie nah an ihre Bestleistung herankam. Mit 8,86 Sekunden verpasste sie dabei leider den Endlauf, leistungstechnisch bleibt sie hier jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Ergebnisse:
Männer:
60m: Kucher 7,33sek
400m: 3. Kucher 49,08sek

Frauen:
60m Hürden: Grimm 8,86sek
Weitsprung: 2. Sohn 6,27m – 8. Grimm 5,92

Tolle Zeiten und Weiten bei Sprint und Sprung sorgten für einige Bestleistungen und zufriedene Gesichter beim Abschlussmeeting in Sindelfingen. Samuel Hofmann konnte bei seiner 200m-Premiere mit einer Zeit von 23,13 s besonders beeindrucken. Darüber hinaus verbesserte er seine persönliche Bestleistung im 60 m-Sprint genauso wie Jakob Wagner, Luca Wowra und Lara Meyer. Auch beim Weitsprung zeigten Jakob Wagner und Lara Meyer vielversprechende Leistungen.

200-m-Läufer in der Kurve

Samuel Hofmann und Ben Frei bei ihrem 200-m-Sprint

Mit Ausnahme der Deutschen Meisterschaften bildet das Internationale Jugendhallenmeeting in Sindelfingen für viele der Athletinnen und Athleten den Abschluss der Hallensaison. Hier konnte man noch einmal seine Form überprüfen und neue Bestleistungen aufstellen, um Rückenwind und Motivation für die kommende Freiluftsaison zu tanken. Ein kleines Team aus 8 Athletinnen und Athleten der Altersklassen U18, U20 und Aktive vertrat dabei die LG Staufen und nutzte dabei seine Chance im Glaspalast Sindelfingen.

Einen besonderen Höhepunkt bildeten wieder einmal die Sprintwettbewerbe. Gleich im Vorlauf über 60 Meter konnte Samuel Hofmann mit 7,21 s seine Bestzeit verbessern und gewann anschließend das Finale der männlichen U20. Ben Frei blieb in diesem Finale nur zwei Hundertstelsekunden unter seiner Bestzeit und landete mit 7,54 s auf Rang 2. Ebenfalls eine Bestzeit erzielte Luca Wowra bei den Aktiven über die gleiche Distanz. Zunächst mit 7,65 s im Vorlauf und dann noch einmal mit 7,60 s im Finale unterbot er gleich zweimal seine Bestzeit und landete am Ende auf Rang 5.

Bei den Frauen trat Liane Tiede an und, obwohl sie durch Schmerzen etwas beeinträchtigt war, blieb sie nur eine Hundertstelsekunde unter ihrer Bestzeit. Leider musste sie dann aufgrund ihrer Beeinträchtigung auf das Finale verzichten. Sehr gut lief es für Jakob Wagner in der männlichen Jugend U18. Im Vorlauf verbesserte er seine bisherige Bestzeit um zwei Zehntelsekunden auf 7,78 s und belegte dann im Finale Platz 5. Ebenfalls erfreulich lief es für Lara Meyer, die sowohl im Vor- als auch im Endlauf mit exakt 8,54 s eine persönliche Bestzeit erreichte.

Mit einem Paukenschlag endete der 200m-Lauf für Samuel Hofmann. Bei seinem U20-Debüt über diese Distanz stoppte die Zeit bei hervorragenden 23,13 s. Nur etwas müde Beine auf den letzten 50 Metern verhinderten eine Zeit unter 23 Sekunden. Ben Frei konnte mit 23,77 s ebenfalls eine gute Zeit im Bereich seiner persönlichen Bestleistung erlaufen, während Luca Wowra bei seiner 200 m-Premiere der Aktiven 24,61 s lief. Beim 800 m-Lauf der männlichen Jugend U20 bestätigte Tim Niku seine Leistung, die er beim Landesfinale eine Woche zuvor erzielt hatte, und belegte mit 2:06,21 Minuten den 5. Platz.

Bei den Sprungdisziplinen gab es insbesondere für Jakob Wagner erfreuliche Leistungen. Zunächst bestätigte er beim Hochsprung mit 1,80 m und dem ersten Platz seine ansteigende Form und blieb nur 2 cm unter seiner Bestmarke. Anschließend konnte er im Weitsprung der männlichen Jugend U18 gleich zweimal seine bisherige Bestleistung verbessern und hatte mit 5,74 Metern die Konkurrenz im Griff. Devin Otto beendete diese Disziplin mit 5,30 m und Rang 4, wobei er sich leicht verletzte und für die weiteren Disziplinen leider ausfiel. Für Samuel Hofmann gestaltete sich der Weitsprung diesmal eher schwierig. Probleme beim Anlauf verhinderten eine bessere Weite als 6,21 m, mit der er zwar die Konkurrenz in der Altersklasse U20 gewann, aber leider nicht an seine Leistungen vom Landesfinale anknüpfen konnte. Sehr erfreulich war jedoch das Auftreten der U18-Athletin Lara Meyer, die in der Altersklasse U20 zweimal wieder über die 5-Metermarke springen konnte und letztendlich mit 5,14 m den dritten Rang belegte.

Die Ergebnisse im Überblick:
60m männliche Jugend U18: 5. Jakob Wagner (7,84 s/Vorlauf: 7,78 s)
Weitsprung männliche Jugend U18: 1. Jakob Wagner (5,74 m); 4. Devin Otto (5,30 m)
Hochsprung männliche Jugend U18: 1. Jakob Wagner (1,80 m)
60m weibliche Jugend U18: 5. Lara Meyer (8,54 s / Vorlauf: 8,54 s)
60m männliche Jugend U20: 1. Samuel Hofmann (7,24 s/Vorlauf: 7,21 s); 2. Ben Frei (7,54 s/Vorlauf: 7,57 s)
200m männliche Jugend U20: 1. Samuel Hofmann (23,13 s); 3. Ben Frei (23,77 s)
800m männliche Jugend U20: 5. Tim Niku (2:06,21 min)
Weitsprung männliche Jugend U20: 1. Samuel Hofmann (6,21 m)
Weitsprung weibliche Jugend U20: 3. Lara Meyer (5,14 m)
60m Männer: 5. Luca Wowra (7,60 s / Vorlauf: 7,65 s)
200m Männer: 6. Luca Wowra (24,61 s)
60m Frauen: Liane Tiede (8,35 s)