
Mit über 100 aktiven Teilnehmern und vielen Helfern, Trainern und Zuschauern war der untere Teil der Großsporthalle gut gefüllt und erzeugte eine stimmungsvolle Atmosphäre. Am morgen kämpften die Jüngsten bis zu den Altersklassen der W12 und M12 um Bestleistungen, entweder im Dreikampf, der 30m, Zonenweitsprung und Medizinballstoßen enthielt oder dem Vierkampf, bei dem die Sprintdistanz auf 50m verlängert wurde und der Hochsprung mit dazu kam. Nach einem gemeinsamen Gruppenbild aller aktuellen Athleten, Trainer und Betreuer gingen nachmittags die Altersklassen der U16 bis zu den Aktiven an den Start. Hier konnten die Athleten gemeinsam mit ihren Trainern entscheiden, in welchen Disziplinen gestartet werden soll. Mit der auf 50m verkürzten Sprintstecke, dem Kugelstoßen, Hoch- und Weitsprung gab es einiges an Auswahl, was der ein oder andere auch nutzte, um sich auch mal in anderen Disziplinen zu beweisen.
Neben vielen persönlichen Bestleistungen und Verbesserungen zu den Vorjahresleistungen war vor allem die Leistung von Leon Hofmann ein besonderes Highlight. Zwar startet der Nachwuchsathlet in der kommenden Hallensaison in der Jugend U20, seine Leistungen im Jahr 2023 fallen jedoch noch unter die Kategorie der Jugend U18. Mit 6,87 Metern knackte er damit den fast 35 Jahre alten Hallenrekord, aufgestellt mit 6,74 Metern von Jürgen Stadelbauer (LG Filstal) am 21. Januar 1989. Aber auch im 50m-Sprint war Hofmann nicht zu bremsen, hier holte er sich nicht nur die Bestmarke in der U18, mit 6,23 Sekunden ebenfalls von Jürgen Stadelbauer aufgestellt, und der U20, 6,15 Sekunden von Jürgen Slabon (LG Filstal) sonder er zog mit seinen 6,06 Sekunden auch dem Rekord der Männer gleich, den sein Vereinskamerad Moritz Kindel im Jahr 2017 aufstellte.

Insgesamt waren die Trainer aller Teilvereine sehr zufrieden mit den Ergebnissen ihrer Schützlinge, obwohl es aufgrund der alternden Lautsprecheranlage im unteren Teil der Halle ab und an zu Verwirrungen für die Athleten gab, weil die Ausgabe der Ergebnisse nur sehr verzerrt wiedergegeben werden konnte. Neben dem gut organisierten Wettkampf und Catering gab es während der Veranstaltung auch Historisches zu betrachten, da vor der Essensausgabe ein Großteil aller bisherigen Wettkampfkleidungen der LG Staufen von den Gründungsjahren bis heute ausgestellt wurde. Im Anschluss an den Wettkampf wurden die Prämien für die diesjährigen Spitzenleistungen ausbezahlt und bei einem gemütlichen Abendessen ließ man den Tag ausklingen, untermalt mit den Highlights der gesamten Saison.
