Platz Acht für Siebenkämpferin Leona Grimm
LG Staufen | Aktuell
Deutsche Meisterschaften

Platz Acht für Siebenkämpferin Leona Grimm

Tolle Stimmung im traditionsreichen Heinz-Steyer-Stadion, anspruchsvolle Bedingungen und ein starkes Teilnehmerfeld: Die Deutschen Meisterschaften in Dresden boten erstmals auch den Mehrkämpferinnen im Rahmen der Einzelmeisterschaften eine große Bühne. Mitten drin: Leona Grimm von der LG Staufen, die sich in einem Wettkampf mit Höhen und Tiefen eindrucksvoll auf Rang acht in Deutschland kämpfte.

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Platz Acht für Siebenkämpferin Leona Grimm

Platz Acht für Siebenkämpferin Leona Grimm

Tolle Stimmung im traditionsreichen Heinz-Steyer-Stadion, anspruchsvolle Bedingungen und ein starkes Teilnehmerfeld: Die Deutschen Meisterschaften in Dresden boten erstmals auch den Mehrkämpferinnen im Rahmen der Einzelmeisterschaften eine große Bühne. Mitten drin: Leona Grimm von der LG Staufen, die sich in einem Wettkampf mit Höhen und Tiefen eindrucksvoll auf Rang acht in Deutschland kämpfte.

Schon der erste Tag begann verheißungsvoll. Über die 100 Meter Hürden sprintete Grimm in glänzenden 13,69 Sekunden ins Ziel – persönliche Bestzeit und zugleich die zweitschnellste Zeit aller Starterinnen. Ein Auftakt nach Maß, der ihr sichtlich Auftrieb gab.
Doch danach folgte zunächst ein kleiner Dämpfer: Im Hochsprung kam sie mit 1,62 Metern nicht an ihre Trainingsleistungen heran, und auch im Kugelstoßen blieb sie mit 10,56 Metern unter den Erwartungen. Gerade in dieser Disziplin war klar, dass sie noch Potenzial nach oben hat – entsprechend war die Stimmung zunächst etwas gedrückt.
Grimm ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und zeigte eindrucksvoll, was in ihr steckt: Im abschließenden 200-Meter-Lauf drehte sie den Spieß um, ließ das Stadion staunen und lief in herausragenden 24,34 Sekunden nicht nur zur zweiten persönlichen Bestleistung des Tages, sondern stellte damit auch die schnellste Zeit des gesamten Feldes auf. Zwei persönliche Bestmarken und ein kämpferischer Auftritt prägten damit einen ersten Tag, der trotz kleiner Rückschläge Lust auf mehr machte.
Am zweiten Tag begann der Weitsprung noch unter halbwegs fairen Bedingungen – allerdings nicht für Leona Grimm. Während die erste Gruppe noch im Trockenen springen konnte, begann es während ihrer Versuchsreihe heftig zu regnen. Nach einem ungültigen ersten Sprung und einem zweiten Versuch weit vor dem Brett war klar: Es musste im letzten Anlauf alles passen. Grimm riskierte – und sprang weit, aber leider mit leichtem Übertritt. Eine ihrer stärksten Disziplinen blieb damit ohne zählbares Ergebnis.
Doch wer dachte, das würde sie aus dem Konzept bringen, wurde eines Besseren belehrt. Im Speerwurf bewies sie erneut ihr Kämpferherz: Mit kräftiger Unterstützung des Publikums schleuderte sie das Wurfgerät auf 43,47 Meter – persönliche Bestleistung und wichtige Punkte im Gesamtklassement. Im abschließenden 800-Meter-Lauf zeigte sich dann, wie viel Kraft die beiden Wettkampftage gekostet hatten. In 2:24,97 Minuten brachte Grimm ihren Siebenkampf solide ins Ziel.
Mit 5507 Punkten belegt sie in der Endabrechnung Rang acht – ein tolles Ergebnis auf nationaler Bühne, das gleichzeitig ihr Potenzial unterstreicht. Drei neue Bestleistungen, ein Wettkampf mit Höhen und Tiefen, und vor allem eine konstante Weiterentwicklung über die Saison hinweg zeigen: In Leona Grimm steckt noch viel mehr.
„Es war nicht alles perfekt, aber ich weiß, was möglich ist – und das motiviert mich umso mehr“, zog sie selbstbewusst Bilanz. Wenn Technik, Timing und Wetter beim nächsten Mal besser zusammenspielen, dürfte ein Platz unter den Top 5 in Reichweite sein.
Ergebnisse:
Frauen:
Siebenkampf: 8. Grimm 5507 Punkte (13,69sek – 1,62m – 10,56m – 24,34sek – 5,57m – 43,47m – 2:24,97min)

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