Süddeutsche Meisterschaften: Patrick Hess holt sich Gold im Speerwurf

Bester Speerwerfer Süddeutschlands

Ein Lob gab es von Trainer Lutz Dombrowski für seine Athleten am ersten Juliwochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften, die dieses Jahr im SCT Sportpark Wetzlar stattfanden. Bei der zweithöchsten nationalen Meisterschaft präsentierten sich seine Athleten seiner Meinung nach in sehr guter Verfassung.
Besonders hervorheben muss man hier Patrick Hess, der am ersten Wettkampftag den Titel im Speerwurf gewann. Im sechsten und letzten Versuch konnte er sich vom vierten auf den ersten Platz steigern und holte sich mit 70,58 Metern und knapp einem Meter Vorsprung die Führung und außerdem eine neue Saisonbestleistung. Die komplette mitgereiste Truppe der LG Staufen freute sich mit ihm, da er in den letzten Jahren oft von Verletzungen geplagt wurde.

Michael Kucher, für den die Süddeutschen Meisterschaften nun das vierte Meisterschaftswochenende in Folge waren, zeigte zwei souveräne Auftritte über die 400-und 200-Meter-Strecke. In seiner Paradedisziplin, den 400 Metern, musste er sich dem Süddeutschen Meister nur um 17 Hundertstel beugen und holte sich mit 48,25 Sekunden die Silbermedaille. Über die halbe Stadionrunde konnte er mit neuer Saisonbestleistung überzeugen, mit 22,01 Sekunden war er zwar für das B-Finale qualifiziert, verzichtete aber auf diesen Start, um sich auf die 400-Meter zu konzentrieren.

Mehrkämpferin Theresa Widera wollte die Süddeutschen Meisterschaften dazu nutzen, sich auf das kommende Wochenende vorzubereiten, wo in Leinfelden-Echterdingen die Baden-Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften stattfinden. Am ersten Wettkampftag lief es für sie im Weitsprung nicht nach Plan. 5,38 Meter standen am Ende fest, das reichte leider nicht für das Finale. Am Sonntag stand sie am Start für die 100-Meter-Hürden. In ihrem Lauf wurde sie Sechste und 15,61 Sekunden reichten neben den Spezialistinnen dieser Disziplin ebenfalls nicht für die beiden Finalläufe. Aber sie kann sich nun auf den Mehrkampf konzentrieren.

Auch Sprinterin Charlotte Heilig blieb etwas unter ihren Möglichkeiten, mit 12,54 Sekunden über 100 Meter wurde sie fünfte in ihrem Vorlauf und es reichte ganz knapp nicht für die Endläufe.

Ergebnisse:

Männer.
200m: Kucher 22,01sek
400m: 2. Kucher 48,25sek
Speer: 1. Hess 70,58m

Frauen:
100m: Heilig 12,54sek
Weit: 13. Widera 5,38m
100m Hü: Widera 15,61sek

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