Neben den Aktiven stellten sich auch die Jugendathleten der LG Staufen der Konkurrenz bei den Regionalmeisterschaften in der Ulmer Messehalle. Dabei glänzte der Nachwuchs mit starken Leistungen, allen voran Leon Hofmann und Nelly Sohn, die sich im Weitsprung beide klar für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Dortmund qualifizierten. Hofmann schaffte zudem auch die Norm über die 60m-Distanz.

Die 60m-Sprinter der U20

Leon Hofmann war nicht zu bremsen

Dass an Leon Hofmann in der männlichen Jugend U20 im Sprint kein Weg vorbeiführt, zeigte er bereits im Vorlauf über 60m. Dort unterbot er mit 7,07 Sekunden bereits die geforderte Norm des Deutschen Leichtathletikverbandes für die Jugendmeisterschaften. Gleichzeitig stellte er damit eine neue Bestzeit auf. Aber auch sein Zwillingsbruder Samuel Hofmann glänzte im Vorlauf bereits mit einer Bestzeit, er verbesserte sich auf 7,31 Sekunden. Als Dritter LG-Athlet schaffte es Ben Frei ins Finale, auch er lief in 7,56 Sekunden eine neue Bestzeit. Im Finale steigerten sich die Hofmann-Brüder abermals und holten sich mit neuen Bestuzeiten den Doppelsieg. Frei landete im Endlauf auf einem guten siebten Rang. Doch nicht nur im Sprint überzeugte Leon Hofmann, auch im Weitsprung zeigte er eine starke Leistung. Dabei kratzte er knapp an der 7-Meter-Marke, im fünften Durchgang wurden 6,97 Metern gemessen. Dies bedeutete neben dem klaren Regionalmeistertitel auch die nächste Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Dahinter sicherte sich Samuel Hofmann auf Rang drei einen weiteren Podestplatz.

Ebenfalls stark unterwegs waren die Mädels dieser Altersklasse. Über 60m fuhr die LG Staufen dabei den nächsten Doppelsieg ein, Nelly Sohn war dabei bereits im Vorlauf sehr schnell unterwegs und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf, ihe folgte Noeli Klassen ins Finale. Dort holten sich die beiden Nachwuchsathletinnen den Titel und die Vizemeisterschaft, wobei Sohn mit 7,81 Sekunden abermals ihre Bestzeit verbesserte. Dabei verpasste sie die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften nur um eine Hundertstelsekunde. Dafür belohnte sich Sohn im Weitsprung mit einer weiteren tollen Leistung, 6,06 Meter bedeuteten nicht nur Bestleistung sondern auch den klaren Sieg. Zudem erfüllte sie neben der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften auch die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Leipzig.

Weitere Bestleistungen konnten die Rot-Weißen in der männlichen Jugend U18 verzeichnen, Jakob Wagner überquerte die Latte im Hochsprung bei starken 1,80 Metern, was für ihn persönliche Bestleistung bedeutete. Dabei holte er sich auch den Sieg, sein Vereinskamerad Devin Otto wurde Elfter in dieser Disziplin. Beide starteten auch über die 60m-Distanz, verpassten hier aber den Einzug ins Finale. Auch im Weitsprung schaffte es der Nachwuchs nicht in den Endkampf, Wagner verpasste diesen trotz einer neuen Bestleistung um einen Zentimeter.

Einzige Starterin in der weiblichen Jugend U18 war Lara Mayer. Sie startete über die 60m-Strecke und im Weitsprung. Im Sprint verpasste sie nur knapp eine neue Bestzeit, dafür blieb sie im Weitsprung unter ihren Möglichkeiten.

Deutlich mehr Teilnehmerinnen verzeichnete die LG in der W15, hier überzeugte vor allem Clara Boxriker, die in vier Disziplinen insgesamt drei persönliche Bestleistungen aufstellte und dabei dreimal Vizemeisterin wurde. Über 60m verpasste sie das Treppchen knapp, dahinter landete Emilia Fink auf Rang sechs. Das Feld wir durch Hanna Schmeiser, die mit 8,95 Sekunden eine Bestzeit aufstellte, und Sarah Singer ergänzt. Schmeiser und Singer starteten auch im Hochsprung, hierbei stellten sie ebenfalls neue persönliche Bestleistungen auf. Lisa Wagenblast gelang dies im Kugelstoßen, mit 9,72 Metern steigerte sie ihren Bestwert deutlich, verpasste aber leider um einen Zentimeter das Podest.

Jakob Westenburger schaffte es in der M15 gleich zweimal aufs Podest: Neben der Vizemeisterschaft über die 60m-Distanz holte er sich auch im Weitsprung den zweiten Rang.

Bei den Jüngsten der W14 verpassten Clara Meyer-Berge und Anna-Sophie Steinbrück leider den Einzug ins Finale über 60m. Dafür holte sich Lisann Dangelmaier in 10,50 Sekunden Platz drei über 60m Hürden und landet auch im Hochsprung mit 1,40 Metern auf dem Podest. Dahinter wurde Meyer-Berge Neunte, sie stelle dafür mit 1,32 Metern eine neue Bestleistung auf. Gleiches gelang Steinbrück im Kugelstoßen.

Männliche Jugend U20:
60m: 1. L. Hofmann 7,04sek – 2. S. Hofmann 7,24sek – 7. Frei 7,61sek
Weitsprung: 1. L. Hofmann 6,97m – 3. S. Hofmann 6,41m

Weibliche Jugend U20:
60m: 1. Sohn 7,81sek – 2. Klassen 8,28sek
Weitsprung: 1. Sohn 6,06m

Männliche Jugend U18:
60m: J. Wagner 7,96sek – Otto 7,96sek
Hochsprung: 1. J. Wagner 1,80m – 11. Otto 1,54m
Weitsprung: 9. J. Wagner 5,61m – 11. Otto 5,30m

Weibliche Jugend U18:
60m: Mayer 8,71sek
Weitsprung: 17. Mayer 4,47m

M15:
60m: 2. Westenburger 7,97sek
Weitsprung: 2. Westenburger 5,11m

W15:
60m: 4. Boxriker 8,50sek – 6. Fink 8,76sek – Schmeiser 8,95sesk – Singer 9,34sek
60m Hürden: 2. Boxriker 9,74sek – 4. Fink 9,87sek
Hochsprung: 2. Boxriker 1,52m – 5. Fink 1,48m – 7. Schmeiser 1,40m – 8. Singer 1,40m
Weitsprung: 2. Boxriker 4,89m – 6. Fink 4,60m – 11. Schmeiser 4,11m – 12. Wagenblast 4,06m
Kugelstoßen: 4. Wagenblast 9,72m

W14:
60m: Meyer-Berge 8,92sek – Steinbrück 8,95sek
60m Hürden: 3. Dangelmaier 10,50sek
Hochsprung: 3. Dangelmaier 1,40m – 9. Meyer-Berge 1,32m
Kugelstoßen: 16. Steinbrück 6,57m

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