Neben den Aktiven wurden auch die Landesmeisterschaften der U18 in Heilbronn ausgetragen. Dabei erzielten die Nachwuchsathleten gute Platzierungen und auch einige Bestleistungen.

Über die 110m Hürden der männlichen Jugend verpassten Jonas Wilhelmstätter und Eric Maihöfer nur knapp das Finale. Nils Fleischer konnte über die 800m-Distanz sein aktuelles Leistungsniveau nicht ganz abrufen und blieb mit Rang 14 unter seinen Möglichkeiten. Mit einer ähnlichen Leistung aus der Vorwoche hatte es für ihn sogar zu einem Platz unter den besten Zehn gereicht.

Gleich zweimal schrammte Mehrkämpfer Maihöfer an einer Medaille vorbei. Im Kugelstoßen zeigte er mit der Drehstoßtechnik eine Weite von 14,58 Meter, weniger als ein halber Meter fehlten ihm zur Bronzemedaille. Auch im Stabhochsprung belegte der junge Staufenathlet Rang vier, hier fehlten sogar nur zehn Zentimeter auf einen Podestplatz.

Den Abschluss bei den Jungs machte die 4x100m-Staffel. In der Besetzung Marco Kuhn, Julian Abele, Jonas Wilhelmstätter und Eric Maihöfer musste das Quartett auf Mike Schmuck verzichten. Durch einen Wechselfehler brachten sich die Rot-Weißen um eine mögliche Medaille, die läuferisch in jedem Fall drin war.

4×100-m-Staffel mit Lea Zimmerhackel, Leona Grimm, Annika Schrader, Josefine Schäkel

Eine Klasse für sich war Mehrkämpferin Leona Grimm. Sie stellte sich im Weitsprung, Kugelstoßen und über die Hürden der starken Konkurrenz aus ganz Baden-Württemberg. Sowohl im Weitsprung als auch im Kugelstoßen schaffte sie es mit guten Leistungen ins Finale, ihren Auftritt krönte sie mit der Silbermedaille über die Hürden-Strecke. Dort erzielte sie eine neue persönliche Bestzeit und schaffte mit ihrer Zeit von 14,41 Sekunden die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.

Auch Lea Zimmerhackel zeigte über die Hürden eine schnelle Zeit und schrammte im Finale um knappe drei Hundertstelsekunden an der Qualifikation für die DM vorbei, am Ende platzierte sie sich auf Rang sechs. Zudem erreichte sie über die 100m-Distanz den Zwischenlauf. Annika Schrader startete ebenfalls über diese Strecke, Fenja Buchgraber ging über die doppelte Distanz an den Start.

Gleich zwei Athletinnen stellten sich der Konkurrenz über die Stadionrunde. Dabei sprintete Bernadette Hieber durch einen couragierten Lauf nach 400m zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Zudem erreichte sie mit einer Zeit von 61,13 Sekunden den neunten Platz. Auch Jana Kleesattel absolvierte diese Distanz, sie bleib allerdings unter ihren Möglichkeiten und rief ihr gutes Leistungsniveau nicht ab.

Wie in der männlichen Jugend stellte auch hier der Staffellauf den Abschluss der Wettkämpfe dar. Vom Start weg ließ das Quartett Annika Schrader, Leona Grimm, Lea Zimmerhackel und Josefine Schäkel keine Zweifel an ihren Medaillenambitionen aufkommen. Mit einer neuen Saisonbestzeit von 48,88 Sekunden und der erneuten Erfüllung der Norm für die Deutschen Meisterschaften sicherte sich die vier Sprinterinnen die Silbermedaille.
Ergebnisse:
mU18:
800m: 14. Fleischer 2:08,30min
110m Hürden: Wilhelmstätter 16,32sek, Maihöfer 16,84sek
4x100m: 4. LG Staufen 45,89sek (Kuhn – Abele – Wilhelmstätter – Maihöfer)
Stab: 4. Maihöfer 3,90m
Kugel: 4. Maihöfer 14,58m

wU18:
100m: Zimmerhackel 12,78sek (Vorlauf) 12,94sek (Zwischenlauf), Schrader 13,38sek
200m: 32. Buchgraber 27,65sek
400m: 9. Hieber 61,13sek, 16. Kleesattel 64,00sek
100m Hürden: 2. Grimm 14,41sek, 6. Zimmerhackel 14,96sek
4x100m: 2. LG Staufen 48,88sek (Schrader – Grimm – Zimmerhackel – Schäkel)
Weit: 6. Grimm 5,41m
Kugel: 8. Grimm 12,98m

Heilbronn war der Ausrichter der diesjährigen baden-württembergischen Meisterschaften der Junioren. Im Frankenstadion zeigten die Athleten der LG Staufen tolle Leistungen, trotz der kurzfristigen Ausfälle der Leistungsträger Leonie Riek, Anna Schmidt und Lisa Maihöfer setzten sich die Rot-Weißen toll in Szenen.

Michael Kucher holte sich auf der Zielgeraden den 400-m-Titel

Bei hohen Temperaturen auf der Bahn ging Langsprinter Michael Kucher über die 400m-Distanz an den Start. Nachdem der Saisonauftakt auf dieser Strecke eine Woche zuvor in Ellwangen nicht ganz so glücklich verlaufen war, zeigte er bei den Landesmeisterschaften ein couragiertes Rennen. Erst auf den letzten 30 Metern konnte er zum Führenden Pascal Franke aufschließen, mit dem er sich bis zur Ziellinie einen engen Kampf lieferte. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 47,90 Sekunden entschied Kucher das Rennen um knappe zwei Hundertstelsekunden für sich und holte sich damit den Titel. Zudem bestätigte er die Norm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften deutlich und sicherte sich mit dieser Zeit auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Aktiven.

Einen weiteren Titel für die Rot-Weißen sicherte sich Theresa Widera in der weiblichen Weitsprungkonkurrenz. Mit 5,98 Metern beim Meeting in Weisenbach sicherte sie sich bereits die Teilnahme an den Deutschen Juniorenmeisterschaften, zudem war sie mit dieser Weite Favoritin auf den Titel in Heilbronn. Bereits im ersten Versuch übernahm sie die Führung im Wettbewerb, die sie bis zum Ende nicht mehr abgab. Im dritten Durchgang erzielte sie dann mit 5,96 Metern die beste Weite des Tages, was gleichzeitig den Sieg und die Bestätigung der Norm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften bedeutete. Zudem nahm sie über die 100m-Strecke teil, im Finale erreichte sie mit einer guten Zeit den siebten Platz.

Lisa Ostertag trat ebenfalls im Weitsprung an, für sie lag der Fokus allerdings im Dreisprung. In dieser Saison zeigte sie bereits tolle Leistungen in dieser Disziplin, die auf mehr hoffen lassen. Bereits im ersten Durchgang zeigte sie mit 11,50 Metern ihr Können. Im letzten Versuch legte sie noch einmal alles in die Waagschale und wurde am Ende mit einer neuen persönlichen Bestleistung, die seit mehreren Jahren besteht, belohnt. Mit ihrer Weite von 11,83 Metern landete sie auf dem vierten Rang und verpasste damit knapp die Bronzemedaille. Die Norm von 12,00 Metern für die Deutschen Juniorenmeisterschaften scheinen damit nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bereits nächste Woche ergibt sich für Ostertag die nächste Chance.

Auch Patricia Sonnentag schrammte knapp an einer Medaille vorbei, mit Platz vier im Hochsprung verpasste sie das Podest denkbar knapp. Ihre 1,66 Meter bedeuteten gleichzeitig einen neue Freiluft-Saisonbestleistung, die Höhe schaffte sie im dritten Versuch. Die nächste Höhe von 1,69 Metern verpasste sie knapp, damit lag sie am Ende nur eine Höhe hinter der Bronzemedaillengewinnerin.

Das Feld wird komplettiert durch Celine Ströhle, die sich ebenfalls der Konkurrenz im Weitsprung stellte. Um wenige Zentimeter verpasste sie den Endkampf, dennoch erreichte sie mit ihren 4,99 Metern den zehnten Rang. Des weiteren startete sie als einzige Vertreterin der LG Staufen über die 100m Hürden. Mit dem neunten Rang nach den Vorläufen schrammte sie auch hier knapp am Finale vorbei, am Ende war sie mit ihren Leistungen nicht ganz zufrieden.

Ergebnisse:
MU23: 1. Kucher 47,90sek

WU23:
100m: 7. Widera 12,70sek
100m Hürden: 9. Ströhle 16,41sek
Hochsprung: 4. Sonnentag 1,66m
Weitsprung: 1. Widera 5,96m, 6. Ostertag 5,35m, 8. Sigloch 5,21m, 10. Ströhle 4,99m
Dreisprung: 4. Ostertag 11,83m

Die letzten Sprünge für Max Wolf im Staufen-Trikot

Für Max Wolf war es nach vielen erfolgreichen Jahren bei der LG Staufen der vorerst letzte Wettkampf des ehemaligen Deutschen Vizemeisters im Weitsprung. Aufgrund des Studiums bedeutete das Meeting „Springen mit Musik“ den Abschluss. In Weisenbach trat der Bettringer im Dreisprung an, obwohl das Brett nicht mitspielen wollte, war er am Ende mit seiner Leistung von 13,71 Metern zufrieden. „Der Dank geht an meinen Trainer Lutz Dombrowski für die vielen tollen Jahre, in denen er mich unterstützt und auch aufgebaut hat, wenn es mal nicht so lief. Durch ihn war es mir mög-lich, bei den Saisonhöhepunkten eine gute Leistung abzurufen“, sagte Wolf nach dem Wettkampf. Auch bei seinen Trainingskameraden bedankte sich der frühere Mehrkämpfer: „Mit ihnen hatte ich eine sehr schöne Zeit, sowohl im Training, im Wettkampf, als auch bei den vielen gemeinsamen Stunden, die wir außerhalb des Sports verbracht haben.

Lisa Ostertag trat ebenfalls im Dreisprung an, zum Lied „Black Betty“ machten die Zuschauer or-dentlich Stimmung beim Anlauf der Göggingern. Sie zeigte in den sechs Versuchen tolle Sprünge, hatte aber ein wenig Pech bei ihrem weitesten Satz, der knapp ungültig gegeben wurde und even-tuell die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften bedeutet hätte. Mit ihrer Weite von 11,63 Metern war sie dennoch zufrieden und holte sich am Ende den Sieg bei den Frauen.

Auch Leona Grimm durfte sich über einen Sieg freuen. Die U18-Athletin der LG Staufen trat im Weitsprung an und zeigte dort konstante Sprünge. Der beste Versuch der Mehrkämpferin aus Gmünd wurde mit 5,33 Metern gemessen.

Komplettiert wird die rot-weiße Truppe von Theresa Widera. Sie stellte sich der Frauenkonkurrenz im Weitsprung. Im letzten Versuch sprang sie 5,98 Meter, was nicht nur die Normerfüllung für die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Leverkusen bedeutete, sondern auch den Sieg. Zudem stell-te sie mit dieser Weite einen neuen Meetingrekord bei den Frauen auf.

Ergebnisse:
Männer:
Dreisprung: 1. Wolf (X-X-X-13,71m-X-X)

Frauen:
Weitsprung: 1. Widera (5,69m-X-5,66m-5,61m-X-5,98m)
Dreisprung: 1. Ostertag (X-11,63m-11,44m-X-X-X)

WJU18:
Weitsprung: 1. Grimm (5,11m-5,33m-X-5,25m-5,31m-5,24m)

Bei den Mehrkampf-Regionalmeisterschaften in Ulm starteten viele männliche und weibliche Nachwuchsathleten der LG Staufen im Vierkampf. Gleich sechs Teilnehmer gingen in der Altersklasse M12 an den Start, am erfolgreichsten dort schnitt Fynn Hofele ab. Er wurde im großen Teilnehmerfeld mit 1.597 Punkten Vizemeister. Luis Debler verpasste das Podest knapp, er landete auf dem fünften Rang. Ebenfalls in die Top Ten schaffte es Ben Frei, er wurde Zehnter, direkt vor seinem Vereinskameraden Selim Caliska. Das Feld wird komplettiert durch Lukas Bader auf Rang 13 und Tim Niku, der auf Platz 16 rangierte.

Über einen weiteren Podestplatz durfte sich der Nachwuchs in der Altersklasse M13 freuen, dort platzierte sich Hendrik Lapp auf dem dritten Rang und sicherte sich damit Bronze. Christian Muscolo wurde Fünfter verpasste damit einen Podestplatz nur knapp. Max Gjini schaffte es mit dem neunten Rang unter die Top Ten, ebenso wie wie Sascha Schminkte auf Platz zehn. Auch Leon Schubert und Lukas Wagner machten einen tollen Mehrkampf, sie landeten auf den Rängen 12 und 14.

Mit dem zweiten Rang in der Mannschaftswertung durften sich Lappe, Hofele und Muscolo über die Vizemeisterschaft bei den Jungs der Jugend U14 freuen.

Einzige Teilnehmerin bei den Mädchen der W12 war Lina Gjini. Sie stellte sich dem starken Teilnehmerfeld und erreichte am Ende einen guten neunten Rang.

Deutlich mehr Vertreterinnen der LG Staufen gingen bei der W13 an den Start. Am besten schnitt hier Liane Tiede ab, die auf dem fünften Rang landete. Melina Hegedorn wurde hier Neunte, dahinter folgen Nina Barck, Marie Schurr und Julia Mund auf den Rängen 13, 15 und 17. Anna Apprich landete auf Platz 20, direkt dahinter platzierte sich Hanna Munz. Komplettiert wurde das Feld von Nina Walter auf Rang 26.

Auch bei den Mädchen durften sich die Trainer der Rot-Weißen über einen Team-Podestplatz freuen, Tiede, Hagedorn und Barck schafften es in der Mannschaftswertung der weiblichen Jugend U14.

Ergebnisse:
M12:
2. Hofele 1.597 Punkte (11,38sek – 4,48m – 43,50m – 1,36m), 5. Debler 1.471 (11,22sek – 4,51m – 35,00m –1,20m), 10. Frei 1.275 (11,87sek – 3,70m – 28,00m – 1,20m), 11. Caliska 1.249 (11,85sek – 4,00m – 26,00m – 1,12m), 13. Bader 1.223 (13,15sek – 3,61m – 32,00m – 1,24m), 16. Niku 800 (12,46sek – 3,18m – 22,00m – o.g.V)

M13:
3. Lappe 1.622 (10,59sek – 4,81m – 40,50m – 1,24m), 5. Muscolo 1.536 (10,63sek – 4,41m – 31,50m – 1,28m), 9. Gjini 1.417 (11,77sek – 3,91m – 34,00m – 1,32m), 10. Schmidtke 1.285 (11,23sek – 4,05m – 20,50m – 1,16m), 12. Schubert 1.248 (11,71sek – 3,56m – 28,00m – 1,16m), 14. Wagner 1.227 (12,05sek – 3,91m – 21,00m – 1,20m)

Mannschaftswertung U14:
2. LG Staufen I 4.755 (Lappe – Hofele – Muscolo), 4. LG Staufen II 4.173 (Debler – Gjini – Schmidtke), 6. LG Staufen III 3.772 (Frei – Caliska – Schubert), 7. LG Staufen IV 3.250 (Wagner – Bader – Niku)

W12:
9. Gjini 1.478 (11,50sek – 3,86m – 27,00m – 1,20m)

W13:
5. Tiede 1.732 (10,62sek – 4,69m – 26,50m – 1,32m), 9. Hagedorn 1.593 (11,95sek – 3,99m – 40,00m – 1,24m), 13. Barck 1.541 (11,05sek – 4,48m – 24,50m – 1,16m), 15. Schurr 1.526 (10,82sek – 4,52m – 23,00m- 1,12m), 17. J. Munz 1.474 (11,81sek – 3,86m – 32,50m – 1,16m), 20. Apprich 1.427 (12,30sek – 3,97m – 24,00m – 1,24m), 21. H. Munz 1,330 (12,47sek – 3,43m – 28,00m – 1,16m), 26. Walter 1.297 (12,09sek – 3,44m – 19,00m – 1,20m)

Mannschaftswertung U14:
3. LG Staufen I 4.866 (Tiede – Hagedorn – Barck), 7. LG Staufen II 4.478 (Schurr – Gjini – J. Munz), 11. LG Staufen III 4.054 (Apprich – H. Munz – Walter)

Neben der Jugend U14 starteten auch die Athleten der U16 bei den Mehrkampfregionalmeisterschaften im Ulmer Donaustadion. Dabei überzeugten die Nachwuchssportler der LG Staufen auf ganzer Linie und durften sich über viele tolle Leistungen und Podestplätze freuen.

Sowohl die weibliche Jugend als auch die männliche Jugend zeigten ihre Fähigkeiten im Vierkampf, für manche Teilnehmer folgten sogar noch fünf weitere Disziplinen bei den Jungs und drei weitere bei den Mädchen.

Lukas bekam Glückwünsche von Weltklassezehnkämpfer Arthur Abele

Mit Abstand bester Athlet in Ulm war Lukas Bader, der im Vierkampf jede Disziplin für sich entscheiden konnte und am Ende auch souverän Regionalmeister in der M14 wurde. Auch Noah Eckert startete in dieser Altersklasse, er wurde am Ende Sechster. Im 100m-Lauf wurde er sogar mit der drittschnellsten Zeit gestoppt. Bader trat zudem im Neunkampf an, bis auf den Diskus- und Speerwurf dominierte er auch dort jede Disziplin und durfte sich demnach auch Regionalmeister im Neunkampf nennen.

Im Vierkampf der Mädchen der W14 sicherte sich Milaine Ammon den Vizemeistertitel. Sie dominierte den Hochsprung und auch das Kugelstoßen. Dahinter wurde Samira Stöffler Sechste, über die 100m war sie an diesem Tag die Drittschnellste. Valeska Bundschuh landete auf Rang neun, das Feld der Vierkämpferinnen wird durch Jana Richter und Lea Debler komplettiert, die auf den Rängen 16 und 18 landeten.

Ammon war auch im Siebenkampf beste LG-Athletin, zwar war sie die beste Hürdenläuferin im Teilnehmerfeld, dennoch landete sie am Ende auf Rang drei. Valeska Bundschuh verbesserte sich gegenüber dem Vierkampf um zwei Plätze auf Rang sieben. Samira Stöffler kämpfte sich ebenfalls durch alle Disziplinen, sie landete am Ende auf Platz zwölf.

Erfolgreich waren auch die Mädchen der W15, allen voran Josefine Schäkel. Sie wurde in dieser Altersklasse im Vierkampf Dritte, über die 100m war sie die Schnellste und auch im Hochsprung zeigte sie eine tolle Leistung. Frederika Baier landete auf Rang sieben, auch sie zeigte über 100m einen schnellen Lauf. Auch Janna Speckle schaffte es nach vier Disziplinen auf einen Top-Ten-Platz, sie wurde Zehnte. Das Vierkampf-Feld wird durch Leonie Schubert auf Rang elf und Julia Wagner auf Platz 14 komplettiert.

Nach sieben Disziplinen durfte sich Josefine Schäkel sogar über die Vizemeisterschaft freuen, im Hürdenlauf war sie erneut die Schnellste im großen Teilnehmerfeld. Auch Frederika Baier verbesserte sich, sie landete ebenfalls auf dem Podest, war beste Speerwerferin der LG Staufen und durfte sich am Ende über den dritten Platz freuen. Janna Speckle zeigte zu Abschluss einen tollen 800m-Lauf und wurde dadurch mit einem guten achten Platz belohnt. Leonie Schubert komplettiert das Feld der Siebenkämpferinnen, sie wurde Zwölfte.

In der Vierkampf-Mannschaftswertung der weiblichen Jugend U16 belegte die LG Staufen mit Schäkel, Ammon und Baier den zweiten Rang, auch in der Siebenkampfwertung sicherten sich die Rot-Weißen mit Schäkel, Baier und Speckle die Vizemeisterschaft.

4-Kampf M14:
1. Bader 1.888 (12,65sek – 4,87m – 8,67m – 1,48m), 6. Eckert 1.454 (14,39sek – 4,27m – 5,83m – 1,32m)

9-Kampf M14:
1. Bader 4.087 (12,65sek – 4,87m – 8,67m – 1,48m – 12,46ek – 18,66m – 2,50m – 22,27m – 3:27,07min)

4-Kampf W14:
2. Ammon 1.948 (14,02sek – 4,27m – 11,02m – 1,48m), 8. Stöffler 1.730 (13,77sek – 4,33m – 6,95m – 1,36m), 9. Bundschuh 1.716 (14,16sek – 4,46m – 8,11m – 1,28m), 16. Richter 1.505 (15,04sek – 4,30m – 5,93m – 1,24m), 18. Debler 1.443 (15,41sek – 4,24m – 6,38m – 1,16m)

7-Kampf W14:
3. Ammon 3.250 (14,02sek – 4,27m – 11,02m – 1,48m – 13,09sek – 20,35m – 3:00,24min), 7. Bundschuh 3.095 (14,16sek – 4,46m – 8,11m – 1,28m – 13,29sek – 26,66m – 2:54,18min), 12. Stöffler 2.851 (13,77sek – 4,33m – 6,95m – 1,36m – 16,17sek – 11,90m – 2:42,91min)

4-Kampf W15:
3. Schäkel 1.984 (13,11sek – 4,79m – 8,56m – 1,48m), 7. Baier 1.904 (13,54sek – 4,71m – 9,51m – 1,36m), 10. Speckle 1.867 (13,92sek – 4,55m – 9,19m – 1,40m), 11. Schubert 1.833 (13,32sek – 4,43m – 8,72m – 1,32m), 14. Wagner 1.330 (15,39sek – 3,95m – 4,89m – 1,16m)

7-Kampf W15:
2. Schäkel 3.497 (13,11sek – 4,79m – 8,56m – 1,48m – 11,89sek – 27,54m – 2:45,60min), 3. Baier 3.388 (13,54sek – 4,71m – 9,51m – 1,36m – 13,08sek – 31,04m – 2:42,10min), 8. Speckle 3.302 (13,92sek – 4,55m – 9,19m – 1,40m – 13,03sek – 19,97m – 2:30,78min), 12. Schubert 2.902 (13,32sek – 4,43m – 8,72m – 1,32m – 17,67sek – 18,87m – 3:03,73min)

4-Kampf Mannschaftswertung U16:
2. LG Staufen I 5.836 (Schäkel, Ammon, Baier), 6. LG Staufen II 5.430 (Speckle – Schubert – Stöffler), 8. LG Staufen III 4.664 (Bundschuh – Richter – Debler)

7-Kampf Mannschaftswertung U16:
2. LG Staufen I 10.187 (Schäkel, Baier, Speckle), 5. LG Staufen II 9.247 (Ammon – Bundschuh – Schubert)

Der Kreis Stuttgart führte seine diesjährigen Kreis-Mehrkampfmeisterschaften der U12 und U14 im Stuttgarter Festwiesenstadion durch. Die LG Staufen war hier mit 13 Athleten und Athletinnen vom TSB Schwäbisch Gmünd und dem TV Bettringen am Start.
Abgesehen von Lennart Frei, der leider außer Wertung starten musste, da er noch dem Jahrgang 2008 angehört, kämpften sich alle anderen jedes Mal in eine Top-Ten-Platzierung.
Entscheiden konnte man sich in jeder Altersklasse zwischen einem 3- oder 4-Kampf. So startete bei den Jungs der Altersklasse M10 Leo Gjini im 4-Kampf als einziger Starter und erreichte am Ende 968 Punkte. Ein Jahrgang über ihm konnten, eng beieinander, seine zwei Vereinskameraden Leon und Samuel Hofmann die ersten beiden Plätze mit Abstand für sich entscheiden. Beide lagen sie in jeder der vier Disziplinen vorne, wobei sie vor allem im 50-Meter-Sprint glänzten.
Gleich vier Starterinnen konnte die weibliche Jugend W10 aufweisen. Lisa Mangold startete hier im 3-Kampf und wurde mit 981 Punkten Vierte, wobei sie im Weitsprung die meisten Punkte erzielen konnte.

Die Staufen-Mehrkämpfer mit ihren Betreuern


In der selben Altersklasse starteten Pauline Kautnik, Leni Franz und Maren Speckle im Vierkampf. Leni Franz konnte sich hier den zweiten Platz sichern mit einer Gesamtpunktzahl von 1258 Punkten und einer sehr guten 50-Meter-Zeit von 8,21 Sekunden. Direkt nach ihr, schaffte es Maren Speckle noch aufs Podest mit 1039 Punkten und vierte wurde Pauline Kautnik mit 880 Punkten, da sie leider ohne gültigen Versuch den Hochsprung beenden musste.
Und fünf Starterinnen gingen in der weiblichen Jugend W11 an den Start. Martha Bertz und Zoe Drexler bestritten den 3-Kampf und wurden hier Neunte und Zehnte in einem gut besetzten Feld.
Im 4-Kampf konnte Sinera Zejnulahi mit beachtlichen 28 Metern im Schlagballwurf und insgesamt 1306 Punkten einen guten vierten Platz erreichen, nach ihr belegte Luisa Franz den 5. Platz mit 1258 Punkten und sehr guten 3,41 Metern im Weitsprung. Und auf dem 8. Rang landete schließlich Michelle Beck mit 1121 Punkten.
Insgesamt war das ein sehr gutes Wochenende für die jungen Athletinnen und Athleten der LG Staufen, die unter der Leitung von Wolfgang Barth, Rebecca Konold und Sylvia Seidel an den Start gingen und lässt noch auf sehr viel mehr hoffen.