Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden neun Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch und TV Steinheim.

Beim Sindelfinger Hallenmeeting im Glaspalast war erneut Moritz Kindel der beste Athlet der 21 mitgereisten Sportler der LG Staufen. Auch seine Kameradinnen und Kameraden zeigten sich erfolgreich holten sich einige neue Bestleistungen. Auch die eine oder andere Norm für die Baden-Württembergischen Meisterschaften wurde erfüllt.

In der Altersklasse der weiblichen Jugend U20 überzeugte allen voran Theresa Widera im Weitsprung mit 5,68m. Auch beim Sprinten zeigt sie sich auf dem aufsteigenden Ast. Patricia Sonnentag legte mit 1,63m im Hochsprung eine gute Leistung an den Tag, ebenso Lena Jockel. Auch Celine Ströhle und Katharina Helm machten einen ordentlichen Hochsprungwettkampf und blieben dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Auf lange Sicht dient das für die beiden als Vorbereitung auf die anstehenden Mehrkampfmeisterschaften in Ulm. Die jüngste der Rot-Weißen an diesem Tag, Leona Grimm, zeigte ebenfalls einen soliden Wettkampf. Dabei stellte sie bereits zum dritten mal ihre persönliche Bestleistung über die 60m ein, die bei 8,36 Sekunden liegt.

Bei den Frauen war Anna Schmidt mit zwei persönlichen Bestleistungen sicher eine der erfolgreichsten Sportlerinnen. Über 60m und 400m sprintete sie in 8,05 und 59,05 Sekunden. Auch Sophia Busold startete in der Disziplin 400m und hat sich, dafür dass es im Training im Moment nicht läuft, gut aus der Affäre gezogen. Tina Brenner ging ebenfalls über zwei Sprintstrecken an den Start, allerdings zog sie die 200m der längeren Distanz vor. Das Feld der Frauen komplettiert Rebecca Konold, die in mehreren Disziplinen an den Start ging und dabei eine ordentliche Mehrkampfvorbereitung ablieferte.

In der männlichen Jugend U20 war erneut Moritz Kindel bester LG-Athlet. Er lieferte in einem starken Endlauf erneut eine Zeit von 7,07 Sekunden ab. Wie schon in der vergangenen Woche beim Meeting in Frankfurt bedeutete dies die Erfüllung der Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendmeisterschaften. Allerdings ging er auf der längeren Strecke über 200m zu langsam an und verpasste die Erfüllung dieser Norm um nur drei Hundertstelsekunden. Ebenfalls in dieser Altersklasse startend holte sich Peter Böhm zwei Bestleistungen über 60m und 200m in 7,42 und 23,43 Sekunden. Als einziger Starter des Gmünder Leichtathletikteams sprang Ruben Fraidel beim Stabhochsprung mit. Dabei überquerte er die Latte bei einer Höhe von 3,90m, nur knapp scheiterte er an der 4m-Marke. Bei Hochspringer Tim Seidel war ein klarer Aufwärtstrend erkennbar, 1,70m wurden von ihm nur knapp gerissen. Jan-Philipp Swetlik startete zum ersten Mal über die Strecke von 400m und zeigte dabei eine ordentliche Leistung von 53,30 Sekunden, was die Erfüllung der Norm für die Baden-Württembergischen Meisterschaften in der nächsten Woche bedeutete, die ebenfalls in Sindelfingen stattfinden. Pechvogel des Tages war wieder einmal Hürdensprinter Dominik Denning, der sich zum erneuten Mal beim Wettkampf eine Zerrung im Oberschenkel zuzog und verletzungsbedingt aufgeben musste.

Nur minimal langsamer über die 400m als Swetlik war Philipp Herderich bei der Herrenkonkurrenz mit 53,51 Sekunden. Auch er startete über diese Distanz zum ersten Mal und holte sich zusätzlich noch eine persönliche Bestleistung von 7,41 Sekunden über die 60m. Robin Breymaier und Manuel Klusik vertraten die LG Staufen nach der Erkrankung von Maximilian Wolf im Weitsprung der Herren. Mit guten 7,05m lieferte Breymeier dabei einen guten Saisonstart ab. „Da gibt es nichts zu meckern“, meint Trainer Lutz Dombrowski. Sprinter Michael Kucher lieferte nach einem verpatzten Start im 60m-Lauf eine akzeptable Leistung über die 400m ab und holte sich dabei die Norm für die Landesmeisterschaften.

Ergebnisse:

Weibliche Jugend U20:
60m: Widera – 8,06sek; Grimm – 8,36sek; Ströhle – 8,58sek; Helm – 8,68sek
Hochsprung: Sonnentag – 1,63m; Jockel – 1,55m; Ströhle/Helm – 1,45m
Weitsprung: Ströhle – 4,80m; Grimm – 4,69m; Helm – 4,42m
Frauen:
60m: Schmidt – 8,05sek; Konold – 8,22sek; Brenner – 8,25sek
200m: Brenner – 28,10sek
400m: Schmidt – 59,06; Busold – 1:05,61min
Hochsprung: Konold – 1,60m
Weitsprung: Widera – 5,68m
Männliche Jugend U20:
60m: Kindel – 7,07sek; Böhm – 7,42sek; Fraidel – 7,74sek; Swetlik – 7,76sek
200m: Kindel – 22,83sek; Böhm – 23,43sek, Seidel – 26,90sek
400m: Swetlik – 53,30sek
Hochsprung: Seidel – 1,65m
Weitsprung: Böhm – 6,21m; Fraidel – 5,80m
Stabhochsprung: Fraidel – 3,90m
Männer:
60m: Kucher – 7,28sek; Herderich/Breymaier – 7,41sek; Klusik – 7,51sek
400m: Kucher – 50,38sek; Herderich – 53,51sek
Weitsprung: Breymaier – 7,05m; Klusik – 6,29m

Beim 32. Hallensportfest in Frankfurt starteten 17 Athleten in die neue Hallensaison. Trainer Lutz Dombrowski spricht von einem gelungenen Saisonstart. Vor allem der Igginger Sprinter Moritz Kindel zeigte mit dem zweimaligen Erreichen der Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 eine klasse Leistung.

In der größten Leichtathletikhalle Deutschlands mussten die „Neulinge“ der weiblichen Jugend U18, Vanessa Kuhn und Leona Grimm, nach der dreistündigen Anfahrt zuerst über die 60m-Sprintstrecke ran. Dabei zeigten die beiden Mädels ansehnliche Zeiten. Im anschließenden 200m-Lauf, den Beide zum ersten Mal absolvierten, machten sie ihre Sache ebenfalls gut und strahlten nach dem gelungenen Einstieg in die neue Altersklasse. Hinzugefügt werden muss auch noch, dass Grimm eigentlich noch zur jüngeren Altersklasse der AK 15 angehört.

Bei der weiblichen Jugend U20 zeigten sich Celine Ströhle, Theresa Widera und Katharina Helm im Rahmen ihrer Möglichkeiten über die Kurzstrecke. Ströhle und Helm nahmen auch zusammen mit ihrer Kameradin Patricia Sonnentag am Hochsprung teil. Helm scheiterte leider an der Anfangshöhe, Ströhle musste eine Höhe darüber die Segel streichen. Sonnentag hingegen schied erst nach übersprungenen 1,61m aus. Im Weitsprung lief es für Theresa Widera in ihrem ersten Wettkampf seit Mai letzten Jahres nicht ganz so gut wie über die 60m. Sie kam nach drei ungültigen Versuchen nicht über den Vorkampf hinaus. Über die abschließenden 200m gaben die jungen Damen noch einmal alles und beendeten ihren Wettkampftag mit, für den aktuellen Leistungsstand, guten Zeiten.
Bei den Frauen starteten, die von den Juniorinnen kommenden Anna Schmidt, Tina Brenner und Sophia Busold zusammen mit Rebecca Konold. Bis auf Busold schafften es alle in den B-Endlauf über die 60m und konnten dort mit den ersten Zeiten des Jahres überzeugen. Schmidt konnte im Finale sogar eine neue Bestleistung erzielen. Auch über 200m stimmten die Zeiten mit den aktuellen Trainingsständen überein. Mehrkämpferin Konold ging zusätzlich noch im Weitsprung und über die 60m Hürden an den Start. Über die Hürden war sie zwar mit der Zeit, neuer persönlicher Bestleistung und dem zweiten Platz zufrieden, aber nicht mit dem Lauf.

Bei den männlichen Vertretern der U18 startete lediglich der Heidenheimer Dominik Petzold. Couragiert ging der die 60m im Vorlauf an und landete prompt im Finale. Auch in seinem ersten Rennen über die 200m lieferte er ein gutes Rennen ab und holte sich mit einer neuen Bestleistung den zweiten Platz. In der Altersklasse der männlichen Jugend U20 startete die größte Gruppe der LG Staufen. Ruben Fraidel, Jan-Philipp Swetlik, Peter Böhm und Moritz Kindel liefen die 60m und die 200m. Letztgenannter Kindel holte sich mit 7,15 Sekunden punktgenau die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Neubrandenburg. Im Finale toppte er seine Zeit sogar noch einmal und holte sich mit einer neuen Bestleistung in 7,07 Sekunden den Sieg in seiner Altersklasse. Swetlik, der in seinem ersten Hallenwettkampf überhaupt überzeugen konnte, lief über beide Strecken eine neue Bestleistung. Böhm und Fraidel hatten Schwierigkeiten, sich in den Weitsprung einzufinden, da die 60m-Läufe zwischen den Sprüngen stattfanden. Trotzdem machten beide das Beste aus dem Stress.

Bei den Junioren U23 beziehungsweise bei den Männern starteten Philipp Herderich und Michael Kucher über die Sprintstrecken. Beide gingen nach den schlechten Witterungsverhältnissen in den vergangen Tagen und der damit verbundenen Trainingsumstellung mit gemischten Gefühlen, aber dennoch akzeptablen Leistungen für den ersten Hallenwettkampf des Jahres, aus der Halle.

Ergebnisliste:

60m: Kindel – 7,07sec; Kucher – 7,23sec; Petzold – 7,41sec; Böhm – 7,44sec; Herderich – 7,46sec; Swetlik/Fraidel – 7,79sec; Schmidt – 8,12sec; Konold – 8,13sec; Widera – 8,17sec; Brenner – 8,28sec; Grimm – 8,36sec; Kuhn – 8,63sec; Ströhle – 8,68sec; Helm – 8,77sec; Busold – 9,30sec
200m: Kucher – 22,55sec; Herderich – 23,62sec; Petzold – 23,63sec; Böhm – 23,66sec; Swetlik – 24,25sec; Fraidel – 25,16sec; Schmidt – 26,34sec; Widera – 26,41sec; Grimm – 27,47sec; Konold – 27,77sec; Brenner – 27,85sec; Kuhn – 28,13sec; Helm – 29,01sec; Ströhle – 29,38sec; Busold – 30,60sec
Weitsprung: Böhm – 6,05m; Fraidel – 5,47m; Konold – 5,24; Widera – X
Hochsprung: Sonnentag – 1,61m, Ströhle – 1,45m, Helm – X
60m Hürden: Konold – 9,00sec

Sie kam, sah und siegte: Neuzugang Lea Riedel beeindruckte bei ihrem Debüt im Trikot der LG Staufen. Bei den Hallenregionalmeisterschaften der Jugend U18 in Ulm siegte die frühere Esslingerin im 60-m-Finale und im Kugelstoßen souverän.
Die deutsche Siebenkampf-Vizemeisterin W 15 trat zum ersten Mal bei den B-Jugendlichen an und unterbot bereits im 60-m-Vorlauf als Schnellste mit 8,07 Sekunden locker die Norm (8,40) für die Süddeutschen Hallenmeisterschaften. Ebenso taten dies Maren Seidl mit 8,15 (bisher 8,19) und Linda Henninger mit 8,28 Sekunden. Für den A-Endlauf qualifizierten sich auch Karin Dempewolf (8,52) und Vanessa Kuhn (8,57). Diesen gewann dann Riedel, die sich hier sogar auf sehr gute 7,99 Sekunden steigerte, vor Seidl in 8,17 Sekunden. Henninger (8,26) wurde Vierte, Kuhn (8,59) Sechste.
In ausgezeichneter Form stellte sich Leonie Riek über 60 m Hürden vor. Die baden-württembergische 400-m-Hürden-Meisterin blieb schon im Vorlauf auf der Kurzstrecke in 9,29 Sekunden deutlich unter der SHM-Norm von 9,60 Sekunden. Dies gelang sogar der zwei Jahre jüngeren Leona Grimm mit 9,54 Sekunden. Linda Henninger lief 9,60, Maren Seidl 10,20 (zuvor 10,50) Sekunden. Das Finale entschied Riek in 9,08 Sekunden überlegen für sich. Henninger kam als Vierte auf 9,64 Sekunden vor Seidl, die sich auf 9,81 Sekunden verbesserte.
Den Hochsprung beherrschte Lena Däumling (LG Filstal) mit 1,64 Meter. Karin Dempewolf (1,50 m) wurde Vierte, Linda Henninger (1,46 m) Sechste. Den Weitsprung beendete Leona Grimm (4,90 m) als Vierte, Karin Dempewolf (4,65 m) als Siebte. Glänzend der Auftritt von Lea Riedel im Kugelstoßen: Mit großartigen 14,07 Metern hielt sie die Konkurrenz in Schach und lag auch hier weit über der SHM-Norm von 11,80 m. Die junge Leona Grimm (Sechste) egalisierte mit 10,76 m ihre Bestleistung. Zudem blieb sie in einem Einlage-Rennen der Klasse W 15 mit 8,36 Sekunden eine Hundertstelsekunde unter ihrer seitherigen Bestzeit.
Bei der männlichen Jugend U18 blieb Dominik Petzold im 60-m-Vorlauf mit 7,38 Sekunden sowohl unter seiner persönlichen Bestzeit (7,46) als auch unter der SHM-Norm (7,60). Pascal Seiz verfehlte mit 7,72 Sekunden seinen Hausrekord nur hauchdünn. Neuling Philipp Herter verpasste mit 8,26 Sekunden den Einzug ins A-Finale. Hier siegte Marcel Cymcyk (SSV Ulm) in 7,32 Sekunden. Petzold (7,46) wurde Dritter, Seiz (7,72) Sechster.
In starker Form präsentierte sich der Ulmer Zehnkämpfer Maximilian Vollmer, der die 60 m Hürden (8,35), den Stabhochsprung (4,20 m) und das Kugelstoßen (14,74 m) dominierte. Dominik Petzold verteidigte seinen Titel im Hochsprung souverän. Der Gerstetter steigerte sich um einen Zentimeter auf bemerkenswerte 1,90 Meter und qualifizierte sich damit klar für die süddeutschen Titelkämpfe (Norm 1,71 m). Nach dem Sprint sicherte sich der Ulmer Cymcyk auch den Weitsprung mit 6,58 m.
Stabhochspringer Marlon Krech gestaltete sein Comeback als Vierter mit 3,60 Meter und der Einstellung seiner Hallenbestleistung ansprechend, zumal er damit auch bei den Süddeutschen antreten darf. Christoph Sonnentag (Sechster) steigerte sich immerhin von 2,80 auf 3,10 Meter. Bronze gab es für Mehrkämpfer Dominik Petzold im Kugelstoßen, wo er sich von 12,14 auf 13,07 Meter verbesserte.
Bei 60-m-Einlageläufen der Klasse M 15 belegte Mike Schmuck in 7,82 Sekunden den zweiten Platz. Der Neuzugang von der LG Brenztal wurde außerdem im Hochsprung Dritter mit 1,56 Meter. Emin Bedak kam über 60 Meter in 8,51 Sekunden auf Platz 7.
Premiere auf der 60-m-Strecke feierten fünf LGS-Sprinter der Altersklasse M 14: 2. Nicolas Kurz 8,04, 4. Philip Kelterer 8,20, 5. Marco Kuhn 8,21, 6. Stephan Blickle 8,24, 7. Eric Maihöfer 8,33 Sekunden. Schnellster über 60 m Hürden war Philip Kelterer mit 9,69 (bislang 10,18) Sekunden. Stephan Blickle lief nach 11,20 Sekunden als Dritter durchs Ziel.
Im Hochsprung belegten Kelterer und Kurz die Plätze 2 und 3. Beide steigerten sich von 1,44 m auf 1,56 m. Beim Stabhochsprung wurde Nicolas Kurz auf Anhieb mit 2,70 m Zweiter. Eric Maihöfer (Dritter) verbesserte sich um fünfzehn Zentimeter auf 2,50 m, Marco Kuhn (Fünfter) um fünf Zentimeter auf 2,30 m. Alle drei übertrafen die Norm (2,20 m) für die Württembergischen Hallenmeisterschaften. Riesig freute sich schließlich Lutz Dombrowski über einen ersten gelungenen Dreisprung-Test. Nach nur wenigen Trainingseinheiten erzielte Eric Maihöfer 11,01 m, Marco Kuhn 10,65 m.

Angesichts der sehr frühen Terminierung der vorgezogenen Hallenregionalmeisterschaften 2015 und des parallel angesetzten Meetings in Sindelfingen war die Beteiligung in der Ulmer Messehalle 4 doch recht spärlich. Auch die LG Staufen ging nur mit einigen Athleten an den Start.
In der Männerklasse entthronte im 60-m-Finale Sven Mayer (TS Göppingen) in schnellen 7,13 Sekunden überraschend Titelverteidiger Fabian Aichele (LSG Aalen). Manuel Klusik wurde in 7,48 Sekunden Vierter. Den B-Endlauf beendete Tim Peltzer als Dritter nach 7,88 Sekunden. Einzige Konstante in dieser Klasse war Timm Berndorfer (SSV Ulm 1846), der zum fünften Mal den Titel über 60 m Hürden (8,53 Sek.) gewann.
Seine Vereinskameraden Benno Freitag und Mathias Brugger waren im Hochsprung (1,95 m) und Stabhochsprung (4,70 m) erfolgreich. Tim Peltzer überquerte mit dem Stab als Fünfter 3,90 Meter. Den Weitsprungtitel holte sich Manuel Klusik mit 6,26 Meter vor Tim Peltzer, der sich um zwei Zentimeter auf 5,98 Meter verbesserte. Der Ulmer David Hirschmann lag im Kugelstoßen mit 15,95 Meter vorne.
Bei der männlichen Jugend U20 reichten Tim Seidel 1,60 Meter zum Hochsprungsieg. Nach seinem überstandenen Kreuzbandriss zeigte sich Stabhochspringer Ruben Fraidel erstaunlich gut erholt. Er gewann mit feinen 3,90 Metern und steigerte sich damit gleich um dreißig Zentimeter! Der Aalener Kugelstoßer Fabian Vetter überzeugte mit 14,47 Metern.
Die gleichaltrigen Mädchen freuten sich über die Stippvisite der an der Universität Memphis (Tennessee) studierenden Dorina Baiker. Die baden-württembergische Juniorenmeisterin im Stabhochsprung startete jedoch nur im 60-m-Rennen, wo sie in 8,74 Sekunden (Vorlauf 8,59) den sechsten Rang belegte. Erstmals über die 84 Zentimeter hohen Hürden wagte sich Nina Sigloch und konnte als Schnellste mit 9,68 Sekunden zufrieden sein.
Zu einem dreifachen Staufen-Triumph kam es im Hochsprung. Patricia Sonnentag verbesserte sich um drei Zentimeter und siegte mit ansprechenden 1,67 Meter. Trotz ihrer Schienbein-Probleme wurde Lena Jockel mit 1,55 Meter Vizemeisterin vor Saskia Nemec, die sich um einen Zentimeter auf 1,51 Meter steigerte. Den Weitsprung sicherte sich Helena McLeod (SSV Ulm) mit 5,30 Meter. Mit 5,21 Meter übertraf Nina Sigloch ihren Hausrekord um zwei Zentimeter und wurde Zweite.

Überraschende Rücktritte und langwierige Verletzungen von aussichtsreichen Athleten haben bei der LG Staufen zu einem erklärbaren Rückgang der Platzierungen in den DLV-Bestenlisten beim Vergleich zwischen 2014 und 2013 geführt.
Nach wie vor unangefochten führt der TSV Bayer Leverkusen mit insgesamt 285 Nennungen die Rangliste an vor dem TV Wattenscheid (211) und der LG Eintracht Frankfurt (200). In den Vordergrund geschoben hat sich an elfter Stelle als nunmehr bester baden-württembergischer Verein die LG Region Karlsruhe mit 131 Plätzen. Überholt wurde damit die MTG Mannheim (128) auf Rang 13.
Bester Vertreter des WLV ist jetzt auf Platz 21 der SSV Ulm 1846, der sich von 69 auf 106 Nennungen verbesserte. Die Spatzen zogen vorbei am VfL Sindelfingen (89) und an der LAV Stadtwerke Tübingen (80). Als viertbester württembergischer Verein fiel die LG Staufen von Platz 25 auf 38 zurück. Während 2013 noch 85-mal rot-weiße Athleten in den DLV-Bestenlisten erwähnt wurden, geschah dies 2014 nur noch 56-mal. Überhaupt nicht mehr unter den ersten fünfzig Vereinen taucht das LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg nach dem Rückzug seines Hauptsponsors auf.

Bei der LG Esslingen musste sie alleine trainieren. Seit kurzem kommt Leichtathletin Lea Riedel mehrmals in der Woche nach Gmünd, wo sie von einer Mädchengruppe der LG Staufen freundschaftlich aufgenommen wurde.
Sie fühlt sich wohl in der Stauferstadt. Dabei muss sie Opfer auf sich nehmen. Mutter Barbara Riedel: „Für ein Training ist sie einschließlich Hin- und Rückfahrt an die sechs Stunden unterwegs. Aber freitags kann sie jeweils bei einer ihrer Sportkameradinnen übernachten.“
Ihre Tochter hat eine erfolgreiche Saison in der Altersklasse W 15 hinter sich. Es begann mit den Siegen bei der Württembergischen Hallenmeisterschaft über 60 Meter Hürden und im Kugelstoßen. Im Freien kamen die WLV-Titel mit der Kugel sowie im Vier- und Siebenkampf hinzu. Höhepunkt war jedoch ihr zweiter Platz bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Bernhausen. Hinter Janika Baarck (SC Neubrandenburg) wurde sie Vizemeisterin.
Das D-Kader-Mitglied ist in der württembergischen Bestenliste ihrer Klasse viermal Spitzenreiterin: im Hochsprung mit 1,64 Meter, im Kugelstoßen mit 14,40 Metern, im Vierkampf mit 2276 Punkten und im Siebenkampf mit 3951 Punkten. Jeweils Dritte ist sie im 100-m-Lauf (12,68 Sekunden), über 80 Meter Hürden (11,97 Sekunden), im Weitsprung (5,45 m) und im Speerwerfen (38,92 m).
Jetzt wechselt Lea Riedel nicht nur den Verein, sondern auch die Altersklasse. 2015 gehört sie der Jugend U18 an. Zusammen mit ihrer Freundin Lisa Maihöfer könnte sie zur Leistungsträgerin einer erfolgreichen Mehrkampf-Mannschaft werden. Dass voraussichtlich in Heidenheim die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden sollen, passt ins Konzept. Eine Unwägbarkeit gibt es natürlich immer: die Gesundheit. Seit einiger Zeit plagen Lea Probleme mit dem Schienbein. Wenn man die in den Griff bekommt, dürfte ihr eine erfolgreiche Saison bei der LG Staufen bevorstehen.