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Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden acht Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch.

Bester Speerwerfer Süddeutschlands

Ein Lob gab es von Trainer Lutz Dombrowski für seine Athleten am ersten Juliwochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften, die dieses Jahr im SCT Sportpark Wetzlar stattfanden. Bei der zweithöchsten nationalen Meisterschaft präsentierten sich seine Athleten seiner Meinung nach in sehr guter Verfassung.
Besonders hervorheben muss man hier Patrick Hess, der am ersten Wettkampftag den Titel im Speerwurf gewann. Im sechsten und letzten Versuch konnte er sich vom vierten auf den ersten Platz steigern und holte sich mit 70,58 Metern und knapp einem Meter Vorsprung die Führung und außerdem eine neue Saisonbestleistung. Die komplette mitgereiste Truppe der LG Staufen freute sich mit ihm, da er in den letzten Jahren oft von Verletzungen geplagt wurde.

Michael Kucher, für den die Süddeutschen Meisterschaften nun das vierte Meisterschaftswochenende in Folge waren, zeigte zwei souveräne Auftritte über die 400-und 200-Meter-Strecke. In seiner Paradedisziplin, den 400 Metern, musste er sich dem Süddeutschen Meister nur um 17 Hundertstel beugen und holte sich mit 48,25 Sekunden die Silbermedaille. Über die halbe Stadionrunde konnte er mit neuer Saisonbestleistung überzeugen, mit 22,01 Sekunden war er zwar für das B-Finale qualifiziert, verzichtete aber auf diesen Start, um sich auf die 400-Meter zu konzentrieren.

Mehrkämpferin Theresa Widera wollte die Süddeutschen Meisterschaften dazu nutzen, sich auf das kommende Wochenende vorzubereiten, wo in Leinfelden-Echterdingen die Baden-Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften stattfinden. Am ersten Wettkampftag lief es für sie im Weitsprung nicht nach Plan. 5,38 Meter standen am Ende fest, das reichte leider nicht für das Finale. Am Sonntag stand sie am Start für die 100-Meter-Hürden. In ihrem Lauf wurde sie Sechste und 15,61 Sekunden reichten neben den Spezialistinnen dieser Disziplin ebenfalls nicht für die beiden Finalläufe. Aber sie kann sich nun auf den Mehrkampf konzentrieren.

Auch Sprinterin Charlotte Heilig blieb etwas unter ihren Möglichkeiten, mit 12,54 Sekunden über 100 Meter wurde sie fünfte in ihrem Vorlauf und es reichte ganz knapp nicht für die Endläufe.

Ergebnisse:

Männer.
200m: Kucher 22,01sek
400m: 2. Kucher 48,25sek
Speer: 1. Hess 70,58m

Frauen:
100m: Heilig 12,54sek
Weit: 13. Widera 5,38m
100m Hü: Widera 15,61sek

Neben den Aktiven standen auch die baden-württembergischen Meisterschaften der Jugend U20 in Mannheim statt. Bis auf Lisa Maihöfer gehörten jedoch alle Starter der LG Staufen noch dem jüngeren Jahrgang der U18 an, die bei den Meisterschaften hochwertige Leistungen zeigten.

Über die 200m-Strecke war Mike Schmuck schnellster Sprinter der Rot-Weißen und landete auf Rang 13. Nur knapp dahinter kam Marco Kuhn mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 23,49 Sekunden ins Ziel. Er rangierte damit auf dem 17. Platz.

Im Stabhochsprung lag die Anfangshöhe bereits bei 3,70 Metern, Eric Maihöfer stellte sich dennoch der Herausforderung. Im dritten Versuch riss er die Latte nur knapp, blieb deshalb am Ende ohne gültigen Versuch. Nach dem Sprint trat Schmuck auch im Dreisprung an. Dort erzielte er im dritten Versuch 11,45 Meter und schaffte es damit ins Finale. Auf weitere Versuche verzichtete er jedoch zugunsten des anstehenden Staffellaufs.

Mit Julian Abele, Marco Kuhn, Mike Schmuck und Jonas Wilhelmstätter schickte die LG Staufen eine reine U18-Staffel ins Rennen. Mit ausbaufähigen Wechseln landete das Quartett auf dem fünften Rang und verpasste dabei knapp die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.

Lisa Maihöfer holte sich die Silbermedaille

Bei der weiblichen Jugend starteten Lea Zimmerhackel und Vanessa Kuhn Über die 100m-Distanz. Mit 12,60 Sekunden war Zimmerhackel die schnellste LG-Sprinterin, verpasste jedoch sowohl das Finale als auch die Norm für die Deutschen Meisterschaften um eine Zehntelsekunde. Schmerzhaft wurde es für Kuhn, die sich nach einem engagierten Lauf ins Ziel stürzte und sich dabei starke Schürfwunden zuzog.

Bernadette Hieber stellte sich der Konkurrenz über die Stadionrunde. Trotz starken Gegenwinds auf den ersten 200m kam sie mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 61,12 Sekunden ins Ziel. Nach überstandener Krankheit startete sie über die Hürden. Im Vorlauf stürzte die Läuferin neben ihr, was Maihöfer kurz aus dem Tritt brachte. Dennoch schaffte sie es ins Finale und erzielte dort die zweitbeste Zeit. Mit 14,62 Sekunden durfte sie sich über die Vizemeisterschaft freuen. Zudem startete sie bei den Aktiven als Schlussläuferin der Staffel.

Auch in der U20 stellten die Rot-Weißen ein Staffel-Quartett. Fenja Buchgraber, Leona Grimm, Lea Zimmerhackel und Bernadette Hieber, die für die verletzte Vanessa Kuhn einsprang, stellten sich der Konkurrenz. Mit tollen Einzelleistungen und guten Wechseln stellten die vier Sprinterinnen in 48,73 Sekunden eine neue Saisonbestzeit auf, verpassten auf dem fünften Rang liegen das Podest jedoch nur knapp.
mU20:
200m: 13. Schmuck 23,23sek, 17. Kuhn 23,49sek
4x100m: 5. LG Staufen 45,08sek (Abele – Kuhn – Schmuck – Wilhelmstätter)
Stab: Maihöfer o.g.V.
Drei: 7. Schmuck 11,45m

wU20:
100m: Zimmerhackel 12,60sek, Kuhn 13,28sek
400m: 9. Hieber 61,12sek
100m Hürden: 2. Maihöfer 14,62sek
4x100m: LG Staufen 48,73sek (Buchgraber – Grimm – Zimmerhackel – Hieber)

Ende Juni fanden die diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven in Mannheim statt. Bei den Männern ging Sprinter Michael Kucher an den Start, der sich bereits bei den Junioren den Titel über die Stadionrunde sichern. Nachdem er in seiner Paradedisziplin, den 400 Metern, bei den Deutschen U23-Meisterschaften knapp das A-Finale verpasst hatte, konnte er sich an diesem Wochenende mit 48,33 Sekunden und über einer halben Sekunde Vorsprung den Titel sichern. Am Sonntag ging es noch über die 200 Meter, wo er als Sechster in 22,02 Sekunden die Ziellinie überquerte.
Eine überraschende Bronzemedaille gab es für Stabhochspringer Ruben Fraidel, der mit einer soliden Leistung von 4,40 Metern, gleich im ersten Versuch auf dem dritten Rang landete. Dabei stellte der Bettringer seine persönliche Bestleistung ein.
Patrick Hess stellte sich im Speerwerfen der Konkurrenz, erreichte dort den Endkampf und kam in seinem vierten Versuch auf 65,26 Meter, die für ihn am Ende den vierten Platz bedeuteten. Lediglich 20 Zentimeter trennten ihn vom Podest.
Bei den Frauen starteten Celine Ströhle, Lisa Ostertag und Theresa Widera über die 100-Meter-Hürden Strecke, alle drei erreichten einen der beiden Finalläufe, Widera steigerte sich in diesem noch einmal auf gute 14,89 Sekunden und erreichte so am Ende den 5. Platz, Ostertag und Ströhle verzichteten auf diesen.
Charlotte Heilig, die sich über die 100-Meter-Distanz konnte sich im Vorlauf mit 12,65 Sekunden für die nächste Runde qualifizieren und ging dort jedoch so motiviert ins Rennen, dass sie einen Fehlstart machte und sofort aus dem Lauf ausgeschlossen wurde.
Langsprinterin Anna Schmidt stellte sich ihrer Paradedisziplin, den 400 Metern, auch sie kam als Fünfte über die Ziellinie in 61,19 Sekunden.
Die 4×100-Meter-Staffel mit Anna Schmidt, Charlotte Heilig, Theresa Widera und Lisa Maihöfer verpasste an diesem Wochenende um eine Hundertstel nur ganz knapp die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Erfuhrt. Die vier schnellen Mädels landeten mit ihrer Zeit von 48,11 Sekunden auf dem vierten Rang.
In den Sprungdisziplinen lassen sich ebenfalls sehr gute Ergebnisse verzeichnen. Theresa Widera lieferte einen starken Weitsprung-Wettkampf ab. Im fünften Versuch konnte sie mit 5,98 Metern ihre Bestleistung einstellen und im sechsten sogar nochmal einen draufsetzen. Der Kampfrichter sah das jedoch anders und so gab er nach kurzer Bedenkzeit den Sprung als ungültig an, so wurde es für sie am Ende ein guter fünfter Platz mit hochkarätiger Konkurrenz. Ebenfalls auf dem fünften Rang landete Lisa Ostertag, bereits im ersten Versuch zeigte sie mit 11,76 Metern einen weiten Satz im Dreisprung. Nach weiteren guten Versuchen musste sie den Wettkampf jedoch aufgrund einer Fußverletzung vorzeitig beenden.
Und auch Hochspringerin Patricia Sonnentag konnte an ihre starken Wettkämpfe in letzter Zeit wieder anknüpfen und belohnte sich selbst mit der Bronzemedaille, die für ihre gesprungene Höhe von 1,64 Metern vergeben wurde. Eine neue persönliche Bestleistung ist laut ihrem Trainer Lutz Dombrowski nur noch eine Frage der Zeit.

Ergebnisse

Männer:
200m: 6. Kucher 22,02sek
400m: 1. Kucher 48,33sek
Stab: 3. Fraidel 4,40m
Speer: 4. Hess 65,26m

Frauen:
100m: Heilig disq. (Vorlauf 12,65sek)
400m: 5. Schmidt 61,19sek
100m Hürden: 5. Widera 14,89sek, Ostertag 16,06sek, Ströhle aufg.
4x100m: 4. LG Staufen 48,11sek (Schmidt – Heilig – Widera – Maihöfer)
Hoch: 3. Sonnentag 1,64m
Weit: 5. Widera 5,98m
Drei: 5. Ostertag 11,76m

Zwei tolle Wettkampftage im Stadion Manfort, dem Trainingsstadion des TSV Bayer Leverkusen, und eine grandiose Stimmung trugen zu starken Leistungen vieler Athleten bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren der U23 bei. In der 74. Auflage dieses Wettkampfes hatte die LG Staufen mit Theresa Widera im Weitsprung und Michael Kucher über die 400m zwei Athleten am Start.

Den Start für die Rot-Weißen machte Widera im Weitsprung. Nachdem das Einspringen sehr gut klappte, durfte man im Wettkampf Einiges erwarten. Jedoch ging sie den Balken im ersten Durchgang etwas zu defensiv an, weshalb die erwartete Weite noch nicht erreicht wurde. Im zweiten Versuch bestätigte sie Form vom Einspringen und setzte einen weiten Satz in die Grube. Durch einen Fehler bei der Landung, der Aufregung im Vorfeld geschuldet, verlor Widera allerdings hier einige Zentimeter, was eine Finalteilnahme bedeutet hätte. Der dritte Sprung war mit einer Weite von 5,77 Metern gut, aber nicht optimal. Mit Rang neun und nur sieben Zentimetern Rückstand verpasste die Heubacherin das Finale nur denkbar knapp. Dennoch landete sie mit dieser Leistung unter den besten zehn Weitspringerinnen ihrer Altersklasse.

Starke Konkurrenz für Michael

Langsprinter Michael Kucher stellte sich der Konkurrenz über 400m. Im vergangen Jahr wurde er auf dieser Strecke Achter, daher war das erklärte Ziel von Athlet und Trainer Lutz Dombrowski, erneut unter die besten Zehn in Deutschland zu kommen. Die gute Vorbereitung ließ auf tolle Zeiten hoffen, obwohl er unter der Woche auf Dienstreise in Köln war und sich dort nach Trainingsmöglichkeiten umsehen musste. Im Vorlauf musste Kucher gleich gegen den Vorjahressieger antreten. Nach 100 Metern lag er sehr gut im Rennen, jedoch ließ er sich vom langsamen Tempo des Favoriten täuschen und nahm daher Tempo raus. Nach weiteren 100m Metern bemerkte er seinen taktischen Fehler und zog wieder an. Auf den letzten Metern machte er so Boden gut und erzielte mit 48,18 Sekunden dennoch eine gute Zeit, mit der er ins B-Finale einzog. Der Tatsache geschuldet, dass es im Stadion nur sechs Rundbahnen gab, schafften es nur sechs Sprinter in das A-Finale.

Am darauffolgenden Tag trat der Wetzgauer im Finale erneut gegen starke Konkurrenz an, direkt neben ihm liefen mit Aleksi Rösler der Dritte des Vorjahres und Marvin Schlegel der Halleneuropameisterschaftsteilnehmer diesen Jahres über diese Strecke. Nach einem guten Start musste er nach 200 Metern etwas abreißen lassen, aufgrund der wenigen Wettkampfläufe in diesem Jahr fehlte ihm hier die Tempohärte. Aber auch hier zog er auf der Zielgeraden an und beendete den Finallauf mit 48,51 Sekunden als Vierter. In der Gesamtabrechnung stand für ihn Platz zehn zu Buche.

Fünf Athleten der LG Staufen waren beim 9. Landesoffenen Schüler- und Jugendsportfest des VfB im Festwiesenstadion in Stuttgart vertreten.
In der Altersklasse der U18 gingen Jonas Hummel und Nils Fleischer über die 100-Meter-Strecke und im Weitsprung an den Start und Jana Kleesattel über die 200 Meter.
Jonas Hummel konnte sich als zweiter in seinem Vorlauf mit 11,81 Sekunden über 100 Meter für das Finale qualifizieren und dieses als Vierter und 11,79 Sekunden ins Ziel bringen, das bedeutete für ihn eine neue persönliche Bestleistung über diese Strecke. Im Weitsprung benötigte er alle sechs Versuche, um auf 5,59 Meter zu kommen, das bedeutete aber letztendlich Bronze.
Sein Trainingspartner Nils Fleischer, der eigentlich mehr auf die 800-Meter-Strecke spezialisiert ist, probierte sich ebenfalls im Sprint und im Weitsprung. Mit 12,44 Sekunden konnte er sich leider nicht für das 100-Meter-Finale qualifizieren, stellte aber eine neue persönliche Bestleistung auf, genauso wie im Weitsprung, wo er mit 5,42 Meter fünfter wurde.
In der weiblichen Jugend U18 startete Jana Kleesattel über die halbe Stadionrunde und wurde sechste mit einer neuen Saisonbestzeit von 27,74 Sekunden. Ihre persönliche Bestzeit vom letzten Jahr verfehlte sie dabei nur um eine Hundertstelsekunde.
In der U20-Jugend ging Jonathan Barth im Weitsprung an den Start. Nach zwei Versuchen knapp unter der 6-Meter-Marke und zwei ungültigen Versuchen standen endlich die 6,21 Meter für ihn fest, was am Ende persönliche Bestleistung bedeutete und den vierten Platz.
Bei den Männern startete Tim Seidel ebenfalls im Weitsprung. Neben zwei ungültigen Versuchen und vier Sprüngen um die 5,40 Meter, wurde der zweite Versuch mit 5,47 Metern der weiteste und verhalf ihm zum vierten Platz.