Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden neun Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch und TV Steinheim.

Bei angenehmen Temperaturen starteten drei Athleten der LG Staufen bei den württembergischen und Baden-Württembergischen Winterwurfmeisterschaften in Waiblingen. Emma Brandstetter holte beim Hammerwurf der U16 ebenso Gold wie Speerwerfer Patrick Hess, der nach langer Verletzungspause bei seinem Comeback überzeugte. Denise Welik verpasste im Diskuswurf knapp den Endkampf.

Erstmalig musste die Bargauerin Emma Brandstetter mit dem 3kg-Hammer in der Altersklasse der weiblichen Jugend U16 werfen. Dabei kam sie auf ordentliche 33,41m und gewann dadurch auf Anhieb den Württembergischen Meistertitel mit knapp zwei Metern Abstand. Allerdings schlichen sich gegenüber dem Training einige kleine Fehler ein. „Das ist mangels spezieller Würfe in dieser Jahreszeit völlig normal“, resümierte Trainer Dirk Rösiger.

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der weiblichen Jugend U18 startete Denise Welik im Diskuswurf. Mit 28,54m blieb sie klar unter ihrer persönlichen Bestleistung, allerdings scheiterte sie nur knapp an der Endkampfteilnahme der letzten Acht. Wurftrainer Rösiger ist sich sicher: „Mit den Trainingswürfen kommt die Stabilität zurück. Das lässt im Sommer auf einen Endkampfplatz hoffen.“

Patrick Hess feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und siegte prompt in der Speerwurfkonkurrenz der Herren. Mit guten Würfen und 64,48m gewann der Wißgoldinger den spannenden Schlagabtausch. Während dem Wettkampf wechselte die Führung ständig, erst im letzen Versuch sicherte sich Hess den Titel. Das lässt nach langer Leidenszeit mit einigen Verletzungen auf eine erfolgreiche Sommersaison hoffen.

Im bayrischen Markt Indersdorf wurden die Deutschen Meisterschaften im Cross aller Altersklassen ausgetragen. Annika Seefeld erkämpfte sich dabei den 15. Platz von insgesamt 43 Teilnehmerinnen in der weiblichen Jugend U20.

Das Gelände in Indersdorf war ziemlich flach, was der Teamweltmeisterin von der LG Staufen nicht zusagte. „Trotzdem war das ein guter Einstieg in die kommende Freiluftsaison“, sagte Trainer Toni Schreitmüller. Mit einer Zeit von 19:08 Minuten auf der 4,4 km langen Strecke landete Seefeld auf dem 15. Rang und schrammte dabei nur knapp an einer Top Ten Platzierung vorbei.

In der Großsporthalle in Schwäbisch Gmünd traten 68 Jungs und 68 Mädchen zu den Regionalmeisterschaften im Teamwettkampf an. Bei guter Stimmung war es für viele der jungen Athleten der erste Wettkampf, was mit großer Aufregung verbunden war. Am Ende stand die LG Filstal, zu der Vorjahressieger TSV Bad Boll mittlerweile beigetreten ist, ganz oben und hatte zusammen mit der LG Staufen I einen großen Vorsprung auf die restlichen 13 Mannschaften. Die Athleten des Gastgebers LG Staufen fungierten dabei als Kampfrichter an allen Stationen des Mehrkampfes.

Bei den Jungs ging Hendrik Lappe von der LG Staufen I als Titelverteidiger ins Rennen. Er wurde in drei von vier Disziplinen Erster und sicherte sich so erneut den Gesamtsieg. Zudem blieb er zusammen mit Hannes Frankenreiter (DJK-SG Wasseralfingen), der noch ein Jahr jünger als Lappe ist und Zweiter wurde, als einziger unter der Acht-Sekunden-Marke über 50m. Der beste Medizinballstoßer kommt von der LG Staufen II, Jonas Schwenk zeigte sich hier als Stärkster. Auf dem dritten Gesamtrang landete Sven Eckerson von der LG Filstal.

Bei den Mädchen kam die Vorjahressiegerin mit Carla Kussmaul von der LG Filstal. Sie konnte in alle Disziplinen den ersten Platz verbuchen. Über die 50m-Strecke verpasste sie die Acht-Sekunden-Marke nur knapp. Ebenfalls talentiert ist Liane Tiede (LG Staufen / TV Bargau), die sich ebenfalls in allen Disziplinen gut schlug und den zweiten Platz belegte. Platz drei belegte Leni Oswald vom TSV Oberkochen.

In der abschließenden Pendelstaffel war die LG Filstal am schnellsten unterwegs. Drei Sekunden langsamer war die LG Staufen I als zweitplatziertes Staffelteam, knapp vor TSG Giengen/LG Brenztal. In dieser Reihenfolge gestalteten sich auch die Endplatzierungen.

Ergebnisse:
M11: 1. Hendrik Lappe (LG Staufen I) 8 Rangpunkte; 2. Sven Eckerson (LG Filstal) 12 RP; 3. Manuel Mauch (Filstal) 15 RP; 4. Alexis Neher (TSV Hüttlingen) 25 RP; 4. Lukas Fetzer (Hüttlingen) 30RP; 6. Linus Benz (TSG Giengen/LG Brenztal) 30 RP; 7. Kevin Kelterer (LG Staufen II) 34 RP; 8. Max Reiher (TSG Schnaitheim) 37 RP

M10: 1. Hannes Frankenreiter (DJK-SG Wasseralfingen) 12 RP; 2. Fynn Hofele (LG Staufen I) 59 RP; 3. Yannick Klein (Staufen I) 67 RP; 4. Luis Debler (Staufen I) 68 RP; 5. Benedikt Haschke (TV Hürben/LG Brenztal) 96 RP; 6. Max Stariha (Staufen I) 97 RP; 7. Tim Niederberger (Hürben/Brenztal) 101 RP; 8. Max Pfütze (TSV Oberkochen) 114 RP

W11: 1. Carla Kussmaul (LG Filstal) 4 RP; 2. Liane Tiede (LG Staufen/TV Bargau) 10 RP; 3. Leni Oswald (TSV Oberkochen) 20 RP; 4. Marie Schurr (LG Staufen I) 24 RP; 5. Yasmina Mayer (DJK-SG Wasseralfingen) 26 RP; 6. Maja Scholz (Wasseralfingen) 27 RP; 7. Sina Rzeznik (Filstal) 33 RP; 8. Dorothea Huber (Staufen I) 44 RP

W10: 1. Hanna Weber (TSG Nattheim) 27 RP; 2. Elin Burkhardt (TSG Giengen/LG Brenztal) 54 RP; 3. Kim Körber (Filstal) 62 RP; 4. Sophia Briel (Giengen/Brenztal) 63 RP; 5. Leonie Kroter (DJK-SG Wasseralfingen) 68 RP; 6. Linda Wörner (LG Staufen/TV Steinheim) 73 RP; 7. Johanna Strauß (TV Hürben7LG Brenztal) 84 RP; 8. Johanne Beermünder (Giengen/Brenztal) 90 RP

Teamwertung: 1.LG Filstal 6 RP; 2.LG Staufen 9 RP; 3. TSG Giengen/LG Brenztal 22 RP; 3.LG Staufen/TV Bargau 22 RP; 5. LG Staufen II 26 RP; 6.TSV Hüttlingen 28 RP; 7. DJK-SG Wasseralfingen 34 RP; 8. TSG Schnaitheim 38 RP; 9. TSV Oberkochen 44 RP; 10. TV Hürben/LG Brenztal 52 RP; 11. LG Staufen/TV Steinheim/ HSB 53 RP; 12. LG Rems-Welland 58 RP; 13 LG Staufen IV 64 RP; 14. TSG Nattheim 66 RP; 15. LG Staufen III 68 RP

Bei den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften in Ulm kam es überraschenderweise zu einem engen Duell zwischen Theresa Widera und Rebecca Konold. Die beiden Frauen entschieden den Zweikampf um Gold erst im abschließenden 800m-Lauf zugunsten Konolds. Zusammen mit Celine Ströhle, Katharina Helm und Tina Brenner, die ihren vorerst letzten Wettkampf im Trikot der Rot-Weißen bestritt, holte das Frauen-Team zudem die Goldmedaille.

Von Beginn an lag das Frauen-Team der LG Staufen auf Goldkurs und ließ sich diese Position bis zum Ende nicht mehr nehmen. Vor allem aber das Duell zwischen Rebecca Konold und Theresa Widera, die eigentlich der Jugend U20 angehört, sorgte in der Ulmer Messehalle für Aufregung. Beide lieferten ein grandioses Mehrkampfergebnis ab und sicherten sich jeweils eine neue Fünfkampfbestleistung, vor allem wenn man bedenkt, dass Widera schwerlich in die Saison startete. Vor allem in den Sprungdisziplinen punktete die junge Heubacherin, im Weitsprung gelang ihr mit 5,87m und dem weitesten Satz des Tages sogar eine neue Hallenbestleistung.

Der Wettkampf startete über die 60m Hürden, hier war Konold nur drei Hundertstelsekunden schneller als ihre Teamkameradin Widera. Beim Hochsprung schenkten sich beide mit guten 1,64m nichts, Konold scheiterte bei der Höhe von 1,68m zweimal knapp. Im Kugelstoßen zeigte sie ihre Stärke und beförderte die Kugel auf die Tagesbestweite von 12,09m, was gleichzeitig Bestleistung bedeutete. Hier hatte Widera trotz verstärkter Vorbereitung ihre Probleme und musste Konold vorerst davonziehen lassen.

Im Weitsprung rückte Widera mit dem weitesten Satz der vergangenen Wochen wieder näher heran, so musste am Ende der abschließende 800m-Lauf über die Goldmedaille entscheiden. Widera hätte sieben Sekunden auf Konold herauslaufen müssen, mit ihren 2:40,25 Minuten fehlten ihr aber knappe drei Sekunden. So holte sich die Abtsgmünderin Konold die württembergische Mehrkampfkrone knapp vor ihrer Vereinskameradin. Aber auch die Leistungen von Widera waren außerordentlich gut, wenn man bedenkt, dass es in den vergangenen Wochen in den Wettkämpfen nicht ganz klappte.

Tina Brenner bestritt derweil ihren letzten Wettkampf und wurde von Konold und Widera, sowie ihren Teamkameradinnen Celine Ströhle und Katharina Helm, die beide noch der U20 angehören, durch den Mehrkampf begleitet. Allerdings musste Brenner wegen einer anhaltenden Grippe geschwächt in den Wettkampf gehen. „Auch wenn sie in den Einzeldisziplinen nicht zu den Besten zählte, hat Tina mit Fleiß und Zielstrebigkeit immer ihre Frau gestanden.“ So auch in diesem Wettkampf.

Ströhle überquerte die Hürden als Schnellste, auch im Hochsprung konnten sich ihre 1,48m sehen lassen. Brenner und Helm überquerten die Latte jeweils bei 1,44m. Beim Kugelstoßen zeigte Brenner ihr Können und machte Punkte auf die beiden Mädels der U20 gut. Alle drei lagen im Weitsprung ziemlich gleichauf, Ströhle und Helm sprangen mit 4,79m gleichweit, nur neun Zentimeter dahinter landete Brenner. Die 800m bedeuteten für Brenner den vorerst letzten Lauf im LG-Dress, demnächst beginnt für sie ein Auslandaufenthalt in Kanada. Zudem beginnt im Sommer für die Göggingerin das Studium zur Physiotherapeutin. „Ein sehr anstrengender, aber schöner Mehrkampf zum Abschluss mit meinem tollen Team. Jetzt ist es vorbei und ich danke meiner gesamten Trainingsgruppe für die schönen Jahre“, sagte Brenner nach dem Lauf. Auch Dombrowski blickt nach dem Wettkampf auf erfolgreiche Jahre mit Brenner zurück: „Ihre Zuverlässigkeit und ihr Teamgeist waren vorbildlich. Für die Zukunft wünschen wir ihr alles Gute.“

Ergebnisse:
Fünfkampf Frauen: 1. Konold 3.578 Punkte (8,91sek – 1,64m – 12,09m – 5,41m – 2:44,29min); 2. Widera 3.539 Punkte (8,94sek – 1,64m – 8,85m – 5,87m – 2:40,25), 11. Ströhle 2.713 Punkte (9,86sek – 1,48m – 8,34m – 4,79m – 2:51,13min), 12. Helm 2.664 Punkte (10,11sek – 1,44m – 6,95m – 4,79m – 2:39,17min), 13. Brenner 2.561 Punkte (10,29sek – 1,44m – 9,25m – 4,70m – 2:57,58min)

Bei den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der Jugend traten einige junge Athleten für die LG Staufen an. Leona Grimm sicherte sich bei der weiblichen Jugend die Silbermedaille, bei den männlichen Vertretern landete Eric Maihöfer auf dem Bronzerang. Zudem sicherte sich das Fünfkampfteam der Jungs souverän Gold.

Für die meisten der Rot-Weißen war es der erste Fünfkampf überhaupt. Umso erfreulicher waren am Ende die Mannschafts- und Einzelergebnisse. Bei der männlichen Jugend fehlten Mike Schmuck und Philip Kelterer krankheitsbedingt, trotzdem blieben die Jungs von Anfang an souverän auf Goldkurs. Allen voran ging Eric Maihöfer, der über 60m mit 8,30 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Schnellster LG-Athlet allerdings war Marco Kuhn, der die Strecke in 8,16 Sekunden zurücklegte und ebenfalls eine neue Bestleistung aufstellte.

In seiner Paradedisziplin Kugelstoßen klappte es bei Maihöfer als württembergischer Hallenmeister allerdings überhaupt nicht. Mit 10,10m blieb er weit unter seinen Möglichkeiten. Nur wenige Zentimeter landete die Kugel von Stephan Blickle. Im Hochsprung stellte Kuhn mit 1,48m seine zweite neue Bestleistung auf. Nicolas Kurz war an diesem Tag nicht ganz auf der Höhe, er sprang vier Zentimeter weniger. Bester LG-Athlet war hier erneut Maihöfer mit 1,56m. „Nach der langen Saison ist bei vielen der Akku leer, deswegen klappte es nicht bei allen. Aber als Mannschaft legten alle eine Topleistung ab“, resümierte Trainer Lutz Dombrowski. Recht hatte er, zu diesem Zeitpunkt lag die Fünfkampfmannschaft fast uneinholbar vor Kornwestheim-Ludwigsburg.

Bis auf Maihöfer war es für alle auch der erste 60m-Hürden-Lauf. Dementsprechend fielen auch die Zeiten aus. Im abschließenden Weitsprung landeten die Fünfkämpfer allesamt über der 5m-Marke. Am Ende platzierte sich Maihöfer in der Einzelwertung auf dem dritten Rang, das Mannschaftsergebnis kann sich mit der Goldmedaille und fast 200 Punkten Vorsprung mehr als sehen lassen.

Bei den weiblichen Vertretern startete Leona Grimm als Einzige in der Klasse W15. Gleich in der ersten Disziplin der 60m Hürden legte sie mit 9,40 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung ab. Das war gleichzeitig auch die schnellste Zeit des Tages. Auch im Kugelstoßen war sie ganz vorne dabei, 11,24m standen für sie zu Buche. Im abschließenden 800m-Lauf erzielte sie in 2:38,39 Minuten ebenfalls eine neue Bestzeit. In der Gesamtheit waren die 2622 Punkte ebenfalls eine Bestleistung und bedeuteten die Bronzemedaille.

Im großen Teilnehmerfeld der W14 starteten Romina Adam, Eva Koblischke und Zahira Herkommer. Letztere war aufgrund ihres ersten Mehrkampfes etwas aufgeregt, was deutlich zu sehen war und weswegen der Wettkampf nicht ganz optimal lief. Als Schnellste Staufin legte Adam die 60m Hürden in 11,25 Sekunden zurück. Im Weitsprung machte Koblischke den größten Satz mit 4,63m. Einen halben Meter dahinter landete Herkommer mit 4,18m. Beide stellten dabei eine neue persönliche Bestleistung auf, ebenso Adam mit 4,11m. Auch im Hochsprung war Koblischke mit 1,48m am Drücker. Im Kugelstoßen hatte Adam die Nase vorn mit einer neuen Bestleistung von 7,29m und über einen Meter Vorsprung auf ihre Teamkameradinnen Herkommer und Koblischke. Abschließend galt es noch den 800m-Lauf zu absolvieren, in dem alle drei noch einmal alles gaben, um zusammen mit Grimm in die Nähe des Podest zu gelangen. Am Ende reichte es nicht ganz und es fehlten nur wenige Punkte auf den Bronzerang.

Komplettiert wurde das LG-Aufgebot von Karin Dempewolf, die in der Jugend U18 startete. Mit 9,95 Sekunden über die Hürden blieb sie knapp unter der Zehn-Sekunden-Marke. Im Kugelstoßen steigerte sie ihre Bestleistung über 30 Zentimeter auf 9,16m. Auch im abschließenden 800m-Lauf verbesserte sie ihre Bestzeit und steigerte sich um fünf Sekunden auf 2:44,64 Minuten. Am Ende bedeutete dies den zwölften Platz.

Ergebnisse:
M14: 3. Maihöfer 2.563 Punkte (8,30sek – 10,10m – 1,56m – 9,55sek– 5,34m), 5. Kuhn 2.371 Punkte (8,16sek – 7,32m – 1,48m – 9,79sek – 5,17m), 6. Kurz 2.276 Punkte (8,25sek – 8,62m – 1,44m – 10,89sek – 5,04m), 7. Blickle 2.224 Punkte (8,52sek – 9,77m – 1,40m – 11,52sek – 5,12m)
MJU16 Mannschaft: 1. LG Staufen 7.210 Punkte

W14: 16. Adam 2.165 Punkte (11,25sek – 4,11m – 7,29m – 1,44m – 2:48,91min), 18. Koblischke 2.142 Punkte (11,48sek – 4,63m – 6,39m – 1,48m – 3:00,54min), 29. Herkommer 1.908 Punkte (12,50sek – 4,18m – 6,29m – 1,32m – 3:05,18min)

W15: 2. Grimm 2.622 Punkte (9,40sek – 4,91m – 11,24m – 1,44m – 2:38,39min)

WJU16 Mannschaft: 4. LG Staufen 6.929 Punkte

WJU18: 12. Dempewolf 2.772 Punkte (9,95sek – 1,44m – 9,16m – 4,78m – 2:44,64min)

Fünf Athletinnen und Athleten der LG Staufen nahmen den weiten Weg zu den Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend U20 in Neubrandenburg auf sich. Lisa Maihöfer, die sogar noch der Jugend U18 angehört, schrammte dabei knapp an einem Podestplatz vorbei. Die 4x200m-Staffel der Jungen und für Sprinter Moritz Kindel mussten bereits nach den Vorläufen die Heimreise antreten.

Für Lisa Maihöfer verlief die Hallensaison in diesem Jahr hervorragend, sie sicherte sich jeweils die Goldmedaille bei den Landesmeisterschaften und den Süddeutschen Meisterschaften ihrer Altersklasse. Im Nordosten Deutschlands musste sie allerdings bei der Jugend U20 antreten, da es bei der U18 keine Deutschen Hallenmeisterschaften gibt. Sehr eng ging es dementsprechend beim Wettkampf zu. Bei einer Höhe von 1,78m benötigte Maihöfer mehr Versuche als ihre Mitkonkurrentinnen, höher sprang am Ende nur die Gewinnerin. Aufgrund des Fehlversuchs musste die junge Staufin deshalb mit dem ungeliebten vierten Platz vorlieb nehmen, obwohl die Plätze zwei und drei die gleiche Höhe bedeuteten.

Dennoch sollte Maihöfer den Kopf nach vorne richten, für sie wird es in nächster Zeit darum gehen, sich für die die U18-Weltmeisterschaften zu qualifizieren, welche im kolumbianischen Cali stattfinden. Dabei verlangt der Verband die Erfüllung der Norm von 1,78m in einem bestimmten Zeitraum. Dass sie diese Höhe draufhat, hat sie bereits bewiesen, aber auch ihre Chancen im Siebenkampf sollten nicht unterschätzt werden.

Bei den männlichen Vertretern der LG Staufen qualifizierte sich die 4x200m-Staffel, die bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften die Silbermedaille holte. Im Vorlauf lieferte das Quartett um Dominik Petzold, Peter Böhm, Moritz Kindel und Jan-Philipp Swetlik trotz eines nicht ganz perfekten ersten Wechsels mit einer Zeit von 1:32,79 Minuten eine neue Saisonbestzeit ab. Allerdings reichte dies nicht, um ins Finale einzuziehen. „Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Trainer Lutz Dombrowski über das Auftreten der jungen Truppe. „Bei so einer großen Leistungsdichte wird jeder Fehler bestraft.“ Am Ende landeten die vier Staffelläufer auf dem 13. Platz.

Den Abschluss der kleinen Truppe machte Kurzsprinter Moritz Kindel, der über 60m startete. Nach dem Staffellauf fehlte ihm jedoch die Spritzigkeit, um den Zwischenlauf zu erreichen. Um eine Runde weiter zu kommen, hätte er mit 7,08 Sekunden sehr nahe an seine persönliche Bestzeit laufen müssen. Mit der Zeit von 7,21 Sekunden wurde Kindel in seinem Vorlauf Siebter. „Trotz allem reisen wir nach einer recht erfolgreichen Hallensaison wieder in die schwäbische Heimat zurück“ fasste Dombrowski nach dem Wettkampf zusammen.