Willkommen auf der Internetseite der LG Staufen!
Wer in Baden-Württemberg eine Leichtathletikmeisterschaft besucht, dem fallen nach kurzer Zeit mit Sicherheit Athletinnen und Athleten in rot-weißen Trikots auf. In diesen Farben und mit dem signifikanten LG-Emblem auf der Brust zählen die Leichtathleten der LG Staufen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten in Süddeutschland.

LG Staufen Emblem

Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 hat sich die LG Staufen zu einer unverrückbaren Größe in der deutschen Leichtathletikszene entwickelt. Damals schlossen sich die Leichtathletikabteilungen der TG Schwäbisch Gmünd und der TS Göppingen zusammen, um auch überregional mit den großen Leichtathletikvereinen konkurrieren zu können. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden neun Vereinen getragen: Heidenheimer Sportbund, TSB Schwäbisch Gmünd, SG Bettringen, TV und FC Bargau, TV Bopfingen, TV Mögglingen, TSV Lorch und TV Steinheim.

Einige Titel konnte die LG Staufen in ihrem 45-jährigen Bestehen schon bei Deutschen Meisterschaften einfahren, allerdings reichte es nie bei den Aktiven. Am Sonntag war es für die Rot-Weißen endlich so weit: Hammerwerfer Alexander Ziegler sicherte sich in Nürnberg die Goldmedaille.

„Mein erster Deutscher Meistertitel. Ich realisiere das gerade noch gar nicht so richtig. Es war ein anstrengender Wettkampf. Ich bin etwas komisch reingekommen, aber ich bin froh, dass es hinten raus so gut geklappt hat. Es war schön, hier in Nürnberg zu werfen“, so Ziegler direkt nach dem Wettkampf im Interview mit dem Deutschen Leichtathletik Verband.

Schon vor dem Beginn deutete vor 20.000 Zuschauern im Grundig-Stadion in Nürnberg alles auf einen Zweikampf zwischen den beiden Jahresbesten hin: Markus Esser aus Leverkusen, Gewinner der Deutschen Meisterschaften in den letzten Jahren, und Alexander Ziegler von der LG Staufen, der bei den vergangenen Meisterschaften in Ulm die Silbermedaille holte.

Nach zwei Würfen hatte der Leverkusener mit guten 71m noch die Nase vorn, erst im dritten Versuch steigerte sich Ziegler von 69,49m auf über 73m. Im Nachhinein hätte diese Weite bereits für den Sieg gereicht. Doch der starke Mann von der LG Staufen legte im Folgenden sogar noch einen drauf und erzielte 73,91m.

„Der erste Versuch war eine Gurke, dann hatte ich einen Ungültigen. Dann ging es über 73 Meter, das war ganz okay. Danach wollte ich nochmal nachlegen und auf jeden Fall meine Saisonbestleistung (74,73m) steigern“, sagte Ziegler weiter. Allerdings waren in dem stumpfen Ring keine größeren Weiten möglich, insgesamt waren die Rahmenbedingungen sehr schwierig für die Werfer, sowohl für die weiblichen, als auch für die männlichen.

Am Ende holte sich der Dischinger mit mehr als einem Meter Vorsprung die Goldmedaille und damit den ersten Deutschen Titel für die LG Staufen bei den Aktiven. Auch Altmeister Esser zollte dem 28-jährigen anschließend Respekt: „Ich freue mich für Alexander“, sagte Esser, der mit diesem Wettkampf seine Laufbahn auf diesem Niveau beendete.

Nach oben fehlt Ziegler allerdings immer noch der Ausreißer. „Daran müssen wir noch arbeiten, mal schauen wie es weitergeht.“ In diesem Jahr stehen keine größeren Wettkämpfe mehr an, zusammen mit seinem Trainer und Mentor Fred Eberle wird in die Trainingsbücher geschaut und ein Plan für das kommende Jahr erstellt.

„Ich fliege nächste Woche wieder in die USA, mit dem dortigen College-Trainer wird dann die Planung abgestimmt. Ende August geht das nächste Semester wieder los. Vorher habe ich noch ein paar Sachen zu organisieren und muss schauen, wie es mit der Dissertation und der Forschung weitergeht“, sagte Ziegler zum Abschluss.

Ergebnisse: 1. Ziegler (LG Staufen): 69,49m – X – 73,25m – 73,91m – X – 72,84m; 2. Esser (TSV Bayer 04 Leverkusen): 71,17m – X – 72,32m – 70,34m – 72,29m – X; 3. Porter (LG Eintracht Frankfurt): X – X – 68,10m – 69,83m – X – 67,55m

Neben der Jugend U18 trugen auch die Aktiven und die Junioren ihre Titelkämpfe im Mehrkampf in Weingarten aus. Dabei sicherte sich Rebecca Konold mit ihrer Goldmedaille ihre erste Einzelmedaille auf dieser Ebene im Mehrkampf. Theresa Widera sicherte sich als U20-Athletin bei den Juniorinnen die Bronzemedaille, zudem gab es für die Mannschaft der LG Staufen die Silbermedaille, bei der auch Physiotherapeut Christian Müller großen Anteil hatte.

Mit einer schnellen Zeit über die Hürden startete Rebecca Konold in den Wettkampf, allerdings musste sie im Hochsprung einen kleinen Dämpfer einstecken, was sie sichtlich ärgerte. Ihrem Unmut ließ sie aber dann im Kugelstoßen freien Lauf: Mit 13,06m verbesserte sie nicht nur ihre persönliche Bestleistung um fast einen ganzen Meter, gleichzeitig stellte sie auch einen neuen Stadionrekord auf und das im Rahmen eines Mehrkampfes. Nach dem 200m-Lauf hatte sie nur elf Punkte Rückstand auf die Führende.

Tag zwei startete mit dem Weitsprung, im anschließenden Speerwurf gelang ihr mit 37,88m eine gute Weite. Mit dem abschließenden 800m-Rennen festigte sie ihre Goldmedaille im Siebenkampf und holte somit ihre erste Einzelmedaille im Siebenkampf auf Landesebene.

In der Altersklasse der Juniorinnen starteten Theresa Widera, Lisa Ostertag, Celine Ströhle und Katharina Helm. Widera startete mit einer guten Zeit und einer neuen Bestleistung über die Hürden. Ostertag, die erst seit wenigen Wochen wieder im Mehrkampftraining steht, haderte ein wenig mit ihrem Lauf, da sie bei der vorletzten Hürde ihren Abstand verkürzen musste. Auch die anderen beiden Teamkameradinnen waren nicht ganz zufrieden über ihre Leistungen. Danach stand der Hochsprung auf dem Programm, hier zeigte sich das gleiche Bild wie über die Hürden.

Im Kugelstoßen gab es für das Quartett reihenweise Bestleistungen, worüber sich die Mädels gleichermaßen freuten. Nach dem 200m-Lauf, der den ersten Tag des Siebenkampfes abschließt, lag Widera auf Rang zwei, wie Konold bei den Frauen fehlten ihr elf Punkte auf den ersten Platz. Dafür lag die Mannschaft mit Konold, Widera und Ostertag mit ein paar hundert Punkten in Front, was auch an der hervorragenden Arbeit von Physiotherapeut Christian Müller lag.

Tag zwei begann wie bei den Frauen mit dem Weitsprung, Ostertag war hier mit ihrer Leistung seit langer Zeit wieder einmal zufrieden, beim letzten, ungültigen Sprung hätte es sogar noch weiter hinaus gehen können. Ihre Vereinskameradinnen blieben beim Springen allerdings unter ihren Möglichkeiten. Im Speerwurf gab es für Widera dann eine erneute Bestleistung, sie warf das Gerät auf knappe 30m, hier zeigte sich das wöchentliche Speerwurftraining in Heidenheim. Den Abschluss machte traditionell das 800m-Rennen, in dem sich Ostertag und Ströhle ein spannendes Duell lieferten. Die beiden Göggingerinnen trennten nur eine halbe Sekunde, am Ende hatte Ostertag die Nase vorne. Etwas schneller unterwegs war Helm, nur Widera kam vor ihr durchs Ziel.

Nach sieben Disziplinen stand für Widera die Bronzemedaille zu Buche, insgesamt lagen alle LGlerinnen unter den Top 20 in Baden-Württemberg. Die Mannschaft der LG Staufen mit Rebecca Konold, Theresa Widera und Lisa Ostertag belegte bei den Frauen Rang zwei hinter dem starken Team aus Metzingen. Zusammen mit der Goldmedaille von Konold gab es für die Rot-Weißen einen komplette Medaillensatz zu bejubeln.

Ergebnisse:
Frauen:
1. Konold 4.954 (14,62sek – 1,56m – 13,08m – 26,66sek – 5,39m – 37,88m – 2:37,27min)

Juniorinnen U23:
3. Widera 4.899 (14,80sek – 1,64m – 9,84m – 25,42sek – 5,53m – 29,93m – 2:29,77min)
14. Ostertag 3.724 (16,81sek – 1,40m – 9,28m – 28,01sek – 5,20m – 20,40m – 2:40,11min)
15. Ströhle 3.709 (16,87sek – 1,44m – 9,31m – 28,83sek – 4,82m – 26,84m – 2:40,77min)
20. Helm 3.382 (17,63sek – 1,36m – 7,58m – 28,26sek – 4,66m – 22,87m – 2:38,35min)

Mannschaftswertung:
2. LG Staufen 13.577 (Konold, Widera, Ostertag)

In Weingarten nahe des Bodensees trugen die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer ihre Baden-Württembergischen Titelkämpfe aus. Dabei gab es für Lea Riedel sowohl im Vierkampf, als auch im Siebenkampf die Goldmedaille. Dominik Petzold sicherte sich im Fünfkampf die Silbermedaille, verpasste aber die Norm für die Deutschen Meisterschaften.

Starke Wetterunterschiede prägten das Wetter des ersten Tages, hinzu kam noch die Umstellung des normalen Ablauf des Mehrkampfes. Dennoch trugen 60 Kampfrichter zu reibungslosen Ablauf des Wettkampfes bei.

Den Start machte Dominik Petzold im Zehnkampf der U18 über die 100m-Strecke. Hier erwischte er einen guten Start in den Wettkampf. Unkonventionell ging es dann nicht wie üblicherweise mit dem Weitsprung weiter, sondern mit dem Kugelstoßen. Im anschließenden Weitsprung gelang ihm dann mit 6,30m eine tolle Leistung. Im Hochsprung blieb er knapp unter seiner Bestleistung, dafür legte er die Stadionrunde in neuer persönlicher Bestzeit ab und lag am Ende des Tages auf Rang zwei. Somit sicherte sich Petzold die Silbermedaille im Fünfkampf.

Tag zwei startete traditionell mit dem Hürdenlauf, danach ging e in den Diskusring. Dort lief es nicht ganz so gut, alle Versuche von Petzold gingen ins Netz. Somit war das erklärte Ziel, die Norm für die deutschen Meisterschaften zu erreichen, geplatzt. Dennoch machte er weiter und setzte seine Bestmarke im Stabhochsprung auf 3,70m. Auch im Speerwurf verbesserte er sich auf über 50m. Den abschließenden 1500m-Lauf ließ er aus, um sich für einen erneuten Versuch, die Norm zu knacken, zu schonen.

Bei den weiblichen Vertretern gingen Linda Henninger und Lea Riedel an den Start. Auch hier wurde nicht traditionell begonnen, anstatt der Hürdensprints starteten die Siebenkämpferinnen mit dem Hochsprung. Henninger blieb dabei in der ersten Disziplin nur knapp unter ihrer Bestmarke und startete somit gut in den Wettkampf. Auch ihre Vereinskollegin erwischte einen guten Start. Der anschließende Hürdenlauf blieb bei beiden im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Unzufrieden waren die LGlerinnen auch im Kugelstoßen, trotz der angeblichen Weiten. Dafür gelang den beiden Mehrkämpferinnen mit dem abschließenden 100m-Lauf ein guter Tagesabschluss, am Ende stand Riedel nach dem Vierkampf auf dem ersten Platz und sicherte sich Gold.

Der Weitsprung an Tag zwei brachte für die jungen Athletinnen weitere Punkte, auch mit dem Speerwurf waren die Rot-Weißen zufrieden. Hier stellte Henninger eine neue Bestleistung von 25,40 auf. Üblicherweise wird der Siebenkampf mit dem 800m-Lauf beendet, hier blieb Henninger knapp vor ihrer Vereinskameradin. Trotzdem sicherte sich Riedel wie auch schon im Vierkampf die Goldmedaille, auch Henninger zeigte sich schlussendlich zufrieden über den Wettkampf, den sie auf dem elften Platz beendete.

Ergebnisse:
männliche Jugend U18:
9. Petzold 5.256 (11,66sek – 6,30m – 13,23m – 1,88m – 52,25sek – 16,85sek – 5,87m – 3,70m – 50,36m – aufg.)

Weibliche Jugend U18:
1. Riedel 4.941 (14,58sek – 1,60m – 14,09m – 12,60sek – 5,68m – 29,78m – 2:52,07min)
11. Henninger 3.946 (15,62sek – 1,48m – 8,00m – 12,76sek – 4,87m – 25,40m – 2:50,37min)

Württembergischer Rekord, deutscher Rekord, neue persönliche Bestleistung und Platz vier in der Welt: Für die starke Siebenkämpferin von der LG Staufen, Lisa Maihöfer, war es eine sehr erfolgreiche Weltmeisterschaft. Gegen die stärkste Siebenkampfkonkurrenz bei einer U18-WM, die es jemals gab, zeigte die junge Athletin ihr Talent und platzierte sich unter den besten der Welt.

Bereits um 6 Uhr Ortszeit startete der Tag für Lisa Maihöfer, die in Cali nicht nur die Farben der Nationalmannschaft vertrat, sonder auch die der LG Staufen. Nach dem Frühstück ging es direkt ins Aufwärmestadion, ehe sie um 9.30 Uhr mit den 37 anderen Siebenkämpferinnen aus aller Welt in den Startblöcken zum 100m Hürdenlauf stand.

Für die Siebenkämpferin war dieses Rennen ein schöner Auftakt in ihre ersten Weltmeisterschaften, im schnellsten Lauf blieb sie als Vierte klar unter ihrer Bestzeit und verbesserte diese um mehr als zwei Zehntel auf 13,69 Sekunden. Damit legte sie auch ihre Nervosität im Estadio Pascual Guerrero ein wenig ab und bereitete sich gleich auf die nächste Disziplin vor.

Im anschließenden Hochsprung reichte es nicht ganz zum erhofften Sprung über 1,80m, nach mehr als zwei Stunden und vielen Sprüngen in der Mittagshitze von Cali standen aber dennoch gute 1,79m zu Buche. Mit dem geteilten Disziplinsieg übernahm sie damit im Zwischenklassement die Führung.

Nach der mehrstündigen Mittagspause stand das Kugelstoßen auf dem Programm. Auch hier sicherte sie sich im Rahmen des Siebenkampfes mit 12,98m eine neue persönliche Bestleistung und setzte damit ihre starken Leistungen vom Vormittag fort.

Traditionell schließt das 200m-Rennen den ersten Tag des Siebenkampfes ab. Mit einem fulminanten Lauf unter dem nächtlichen Himmel konnte sie auch in der abschließenden Disziplin des ersten Tages eine Bestmarke aufstellen. 25,12 Sekunden und 3590 Punkten bedeuteten nach vier Disziplinen Platz zwei. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits 163 Punkte mehr auf dem Konto als bei ihrem besten Mehrkampf in Bernhausen vor wenigen Wochen.

Nach einer kurzen Nacht im Hotel stand für Maihöfer am nächsten Tag ihre Paradedisziplin an. Bereits im ersten Versuch ging ein Raunen durch den Stadionrund, sehr weit sah der Sprung aus. Nachdem der Kampfrichter den Absprungbalken genauer betrachtete, gab er diesen Versuch leider ungültig. Besser machte sie es im nächsten Durchgang: Ein weiter Sprung in die Grube brachten ihr eine Weite von 6,10m. Nach dieser Disziplin hatte sie erneut die Gesamtführung inne.

Wie zu erwarten, nahmen ihr die Verfolgerinnen im Speerwurf viele Punkte ab. Teilweise wurden von der Konkurrenz Weiten über 50m erzielt, so rutschte die LG-Athletin mit ihren 34,09m nach dem vorletzten Teil des Siebenkampfes auf Platz fünf ab. Dementsprechend groß war die Enttäuschung, weshalb die Betreuer in der Mittagspause mentale Aufbauarbeit leisten mussten.

Beim abschließenden 800m-Lauf und einer erneuten Bestzeit von 2:23,27 Minuten schob sich die junge Mehrkämpferin noch auf einen hervorragenden vierten Platz. Mit 5804 Punkten verbesserte sie nicht nur ihre persönliche Bestleistung um 238 Punkte sondern stellte damit auch einen neuen deutschen Rekord im Siebenkampf der U18 auf.

Diese Punktzahl hätte bei den Weltmeisterschaften vor zwei Jahren noch den sichern Sieg bedeutet, was zeigt, wie stark dieser hochkarätige Wettkampf in diesem Jahr besetzt war und welche Weltklasseleistungen die Mädchen in diesem Jahr ablegten. Trotzdem zeigte sich Lisa Maihöfer nach dem Wettkampf überglücklich über den errungenen vierten Platz. „Für mich war es toll, in diesem Weltklassefeld dabei zu sein, im besten U18-Siebenkampf bei Weltmeisterschaften aller Zeiten“, sagte Lisa nach dem Wettkampf.

Neben den Junioren der U23 trugen auch die U16-Athleten ihre Süddeutschen Meisterschaften im Austadion in Kassel aus. Neben vielen Endkampfteilnahmen gab es auch Medaillen für die LG Staufen zu verzeichnen, Emma Brandstetter holte im Hammerwurf die Bronzemedaille, Eric Maihöfer sicherte sich Silber im Dreisprung.

Im Hammerwurf der W14 vertrat Emma Brandstetter die Farben der LG Staufen. Im Vorfeld war sie leicht erkältete und erwischte einen holprigen Start in den Wettkampf. Im letzten Versuch verbesserte die junge Athletin ihre Bestleistung um sieben Zentimeter und steigerte sich auf 35,95m. Damit sicherte sich Brandstetter den Bronzerang. „Ich bin mit der Leistung bei ihren ersten größeren Wettkampf sehr zufrieden“, sagte Trainer Dirk Rösiger.

In der Altersklasse darüber startete Leona Grimm. In drei Disziplinen kam sie jeweils in den Endkampf. Im Weitsprung zeigte sie zwar tolle Sprünge, hatte allerdings ein wenig mit Anlaufproblemen zu kämpfen und verschenkte jedes Mal ein paar Zentimeter. Dennoch sprang sie am Ende auf Platz acht. Nach drei anstrengenden Läufen zeigte sie zudem im Hürdenfinale eine tolle Leistung und landete dort auf dem siebten Rang. Am Besten lief es für sie im Speerwurf. Hier erzielte sie mit 40,08m eine neue Bestleistung und verbesserte damit ihren alten Rekord um fast fünf Meter, was den fünften Platz bedeutete.

Bei den Jungs M14 vertraten Eric Maihöfer und Philip Kelterer die LG Staufen in sechs Disziplinen. Für Kelterer war über 800m das erklärte Ziel, die Norm für den Baden-Württemberg-Kader zu erlaufen, allerdings schaffte er es nicht seine Taktik ins Rennen umzusetzen und verfehlte so sein Ziel. „Auch im Stabhochsprung und und über die 80m Hürden hätte es besser laufen“, sagte Kelterer nach den beiden Wettkampftagen. Im Weitsprung lief es für ihn besser, hier landete er mit einer neuen Bestleistung auf dem elften Rang.

Eric Maihöfer war über seine Hochsprungleistung nicht ganz zufrieden, hier landete er auf dem undankbaren vierten Platz, höhengleich mit dem Zweitplatziereten. Nur durch die Fehlversuche rutsche er ab. Dafür holte er sich im Dreisprung der älteren M15 mit einer neuen Bestleistung von 12,31m die Silbermedaille. Zudem landete er im Speerwurf auf dem fünften Platz.

Einziger Vertreter bei den M15 war Mike Schmuck. Er startete für die Rot-Weißen über die 100m-Distanz. Im Dritten von sechs Vorläufen hatte er ein wenig mit Gegenwind zu kämpfen und wurde dort Sechster. Mit seiner Zeit verfehlte er den Einzug in den Zwischenlauf knapp um drei Zehntelsekunden.

Ergebnisse:
W14:
Hammer: 3. Brandstetter 35,95m

W15:
Weit: 8. Grimm 5,13m
80m Hürden: 7. Grimm 12,45sek
Speer: 5. Grimm 40,08m

M14:
800m: 13. Kelterer 2:16,91min
80m Hürden: Kelterer 12,80sek
Hoch: 4. Maihöfer 1,65m
Stab: 8. Kelterer 2,60m
Weit: 11. Kelterer 5,63m
Speer: 5. Maihöfer 41,53m

M15:
100m: Schmuck 12,40sek
Drei: 2. Maihöfer 12,31m

Beim Meeting in Zeulenroda und beim European Athletics Classic Permit in Luzern startete Alexander Ziegler von der LG Staufen jeweils im Hammerwurf. Dabei siegte er sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene gegen die Konkurrenz und fuhr dabei im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften wichtige Siege ein.

Beim Meeting in Zeulenroda startete Alexander Ziegler zuerst. Am späten Nachmittag trat er hier im Finale im Hammerwurf an, dort erzielte er mit 73,01m die größte Weite, strich damit einen wichtigen Sieg ein und setzte sich klar gegen die nationale Konkurrenz durch.

Nur vier Tage später startete der Hammerwerfer der LG Staufen, der die Rot-Weißen in zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg vertritt, beim internationalen Meeting in Luzern. Dort setzte sich Ziegler nicht nur gegen die deutschen Athleten durch, sondern auch gegen die internationale Konkurrenz. Im dritten Versuch erzielte er mit 71,83m die beste Weite, zudem blieb er als einziger Werfer über 70m.