1990

Marcus Skupin-Alfa | Deutscher Jugendhallenmeister über 200m in 21,57 Sekunden
Marcus Skupin-Alfa | Teilnehmer an den Juniorenweltmeisterschaften in Plovdiv (Vierter im ZL über 200m in 21,52Sek. und Fünfter mit der DLV-Nationalstaffel über 4x100m in 39,88 Sekunden)
Mali Berger | Senioreneuropameisterin W50 mit der DLV 4x100m-Staffel in 53,47 Sekunden
Willi Kiener | Zweiter der Senioreneuropameisterschaften M50 im Hammerwerfen mit 53,80m

1991

Sabine Fried | Teilnehmerin an den Junioreneuropameisterschaften in Thessaloniki (6. Platz im Diskuswerfen mit 50,70m)
Bernd Vögele, Andreas Meißner, Torsten Werner, Roland Wahl, Wolfgang Weger, Hans Gudehus, Athanasios Kavounis, Andreas Meißner, Matthias Scholz, Christian Straka, Veit Thaler | Deutsche Schülermannschaftsmeister mit 25.104 Punkten
Bernd Vögele, Andreas Meißner, Torsten Werner, Roland Wahl, Wolfgang Weger | Deutsche Schülermeister im Mannschaftsvierkampf mit 23.881 Punkten

1992

Axel Krippschock | Teilnehmer an den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Tyneside (66. Platz in 1:04,45 Stunden)
Sabine Fried | Teilnehmerin an den Juniorenweltmeisterschaften in Seoul (Dritte im Diskuswurf mit 53,94m)
Stefan Vogt | Teilnehmer an den Juniorenweltmeisterschaften in Seoul (7. Platz im Zehnkampf mit 7.171 Punkten)
Sylvia Müller | Deutsche Hochschulhallenmeisterin über 60 m in 7,55 Sekunden

1993

Stefan Vogt | Teilnehmer an den Junioreneuropameisterschaften in San Sebastian (3. Platz im  Zehnkampf mit 7.338 Punkten)
Stefan Vogt, Sebastian Hess, Daniel Seng | Deutsche Jugendmeister im Mannschaftszehnkampf mit 37.958 Punkten
Steffen Munz | Deutscher Schülermeister im Vierkampf mit 5.177 Punkten
Steffen Munz | Deutscher Schülermeister im Achtkampf mit 10.278 Punkten
Steffen Munz, Tobias Schönleber, Tobias Braun, Jens Herdeg und Thorsten Knödler | Deutsche Schülermeister im Mannschaftsvierkampf mit 23.518 Punkten
Steffen Munz, Tobias Schönleber, Jens Herdeg, Thorsten Knödler, Jens Bachmann,
Tobias Braun, Tobias Hergert, Viktor Rodomski, Andreas Terler, Christian Wirth | Deutsche Schülermannschaftsmeister mit 24.876 Punkten
Sylvia Müller | Deutsche Hochschulhallenmeisterin über 200m in 24,45 Sekunden
Axel Krippschock | Teilnehmer an den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Brüssel (84. Platz in 1:05,15 Stunden)

1994

Stefan Vogt | Teilnehmer am Zehnkampf-Europacup in Lyon (8. Platz mit der DLV-Zehnkampf-Mannschaft und 6.999 Punkten)
Jürgen Volkert | Senioreneuropameister M55 im Hochsprung mit 1,65
Edeltraud Strasdas | Dritte der Senioreneuropameisterschaften W55 im Kugelstoßen mit 10,13m

1995

Steffen Munz | Deutscher B-Jugendmeister im Zehnkampf mit 7.527 Punkten
Edeltraud Strasdas | Seniorenweltmeisterin W 55 im 4×100-m-Lauf mit der DLV-Nationalstaffel in 54,8 Sekunden

1997

Steffen Munz | Vizejunioreneuropameister im Zehnkampf in Laibach mit 7.258 Punkten
Kathrin Sonntag | Deutsche B-Jugendmeisterin über 100 m Hürden in 13,60 Sekunden
Kathrin Sonntag | Deutsche B-Jugendmeisterin über 300 m Hürden in 41,80 Sekunden
Sarah Jelitte, Karin Liebhardt, Sandra Salm, Tatjana Koob | Deutsche B-Jugendmeisterinnen mit der 4×100 m-Staffel mit 47,82 Sekunden
Edeltraud Strasdas | Dritte der Seniorenweltmeisterschaften W55 im 100-m-Lauf in 14,04 Sekunden

Edeltraud Strasdas | Seniorenweltmeisterin W55 im 4×100-m-Lauf mit der DLV-Nationalstaffel in 56,47 Sekunden

1998

Jürgen Volkert | Deutscher Seniorenmeister M60 im Hochsprung mit 1,56 m
Jürgen Volkert | Senioreneuropameister M60 im Hochsprung mit 1,55 m

1999

Kathrin Sonntag | Teilnehmerin an den Junioreneuropameisterschaften U20 (9. Platz über 400m Hürden in 60,01 Sekunden)
Oliver Daum | Deutscher Hochschulhallenmeister über 800 m in 1:51,19 Minuten

 


Bernhard_Fischer_gross_b.jpgDer Start in die 80er wird bei der LG Staufen von bekannten Athleten dominiert. Einmal mehr sind es die Werfer und die Zehnkämpfer, die im Mittelpunkt des Interesses stehen. Bevor er sich zum Medizinstudium nach Mainz verabschiedet feiert Siggi Wentz zum vorerst letzten Mal große Erfolge im LG-Dress. Diskuswerfer Bernhard Fischer schleudert die 2-kg-Scheibe über 60m und avanciert vorübergehend zum dominierenden Werfer im Südwesten.

Gleichzeitig nimmt in Heidenheim unter der Obhut von Hans Knoth eine beachtliche Stabhochsprungtradition ihren Anfang. Ralf Sapper springt als erster LG-Athlet über 5m und Friedemann Vetter, der Schützling von Fred Eberle, wird Deutscher Stabhochsprungmeister der Jugend.

Daneben sind es in schöner Regelmäßigkeit Mannschaftserfolge, mit denen sich die LG Staufen als feste Größe in der süddeutschen Leichtathletik behauptet. Bei den württembergischen DJMM- und DSMM-Wettkämpfen wird die LG Staufen bald zum Abonnementsieger.

1980
Bernhard Fischer | Deutscher Juniorenmeister im Diskuswerfen mit 53,90 m
Siegfried Wentz | Militärvizeweltmeister im Zehnkampf mit 7.539 Punkten
Ulla Trumpf | Deutsche Seniorenbeste W35 im Weitsprung mit 5,49m

1982
Ralf Vetter | Deutscher Schülermeister im Vierkampf mit 4.974 Punkten
Willi Kiener | Senioreneuropameister im Hammerwerfen M40 mit 52,66m

1983
Willi Kiener | Deutscher Seniorenbester M45 im Hammerwerfen mit 52,84m

1984
Ralf Sapper | Deutscher Jugendhallenmeister im Stabhochsprung mit 4,90m
Willi Kiener | Deutscher Seniorenbester M45 im Hammerwerfen mit 51,96m

 


 Gallery_140_01.jpgBernhard_Fischer_01_klein.jpgR_Vetter_klein.jpgRalf_Sapper_klein.jpg


1985
Friedemann Vetter | Deutscher Jugendmeister im Stabhochsprung mit 4,60m
Steffen Heller, Andreas Gnaier, Ingo Brantl, Carsten Strasdas und Michael Endle | Deutscher Schülermeister im Mannschaftsvierkampf mit 21.312 Punkten
Ulla Trumpf | Deutsche Seniorenbeste W40 im Weitsprung mit 5,28m
Willi Kiener | Seniorenvizeweltmeister M45 im Hammerwerfen mit 51,28m

1988
Marion Weng | Deutsche Hochschulmeisterin im Weitsprung mit 6,07m
Jürgen Volkert | Deutscher Seniorenmeister M50 im Hochsprung mit 1,67m
Willi Kiener | Dritter der Senioreneuropameisterschaften M50 im Hammerwerfen mit 50,72m

1989
Stephan Knobloch, Klaus Knoll, Steffen Heller und Marcus Skupin-Alfa | Deutscher Jugendmeister in der 4x100m-Staffel mit 41,97 Sekunden
Peter Basic, Philipp Braun, Werner Böhm, Steffen Fetzer, Thomas Hoch, Gernot Nagel, Rudi Petermann, Sven Polzer, Marc Scheloske, Mario Schmid, Thomas Schweizer, Matthias Vogt, Stefan Vogt, Sven Wahl, Rene Welches | Deutscher Schülermeister DSMM mit 24.569 Punkten
Marion Weng | Deutsche Hochschulhallenmeisterin im Weitsprung mit 6,19 m

 


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  • Sehr empfehlenswert ist der mehrfach preisgekrönte OpenSource-Browser Firefox
  • Ebenfalls sehr gut ist der norwegische Freeware-Browser Opera
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 www.lgstaufen.de

 

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Was hat Leichtathletik mit dem Internet zu tun; muß eine LG überhaupt eine Website haben? Gilt nicht für die Leichtathletik mindestens genauso wie für den Fußball:  "Was  zählt, ist auf dem Platz!"?

Man könnte vermutlich einige Argumente aufzählen, die die Notwendigkeit einer Internetseite in Frage stellen. Aber auch wenn die LG Staufen die ersten 37 Jahre ihres Bestehens sehr gut ohne eine Homepage ausgekommen ist, so kann die Internetpräsenz ihr allerdings gewiß auch nicht schaden. Und die Leistungen, die in all den Jahren von den Athletinnen und Athleten der LG erbracht wurden, rechtfertigen eine Darstellung bzw. Würdigung allemal.

Soviel also zur Motivation diese Website zu erstellen. Möglicherweise spielt es daneben noch eine Rolle, daß ich selbst ab Mitte der 80er Jahre als Athlet für die LG Staufen aktiv war. Und mir persönlich erschiene das bekannte Zitat von Albert Camus in einer Abwandlung mindestens genauso plausibel:

Alles, was ich über das Leben weiß, habe ich in der Leichtathletik gelernt.1

Genauso zutreffend freilich und dabei weniger populär-existentialistisch ist der bemerkenswerte Ausspruch von Emil Zátopek2, dem mehrfachen Olympiasieger, der feststellte:

Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft.

Mehr gibt es dazu vermutlich nicht zu sagen.

Marc Scheloske


1 Albert Camus, franz. Schriftsteller und Philosoph, war v.a. in seiner Jugend begeisterter Fußballspieler. Er spielte u.a. in einer algerischen Mannschaft im Tor. Ihm wird die folgende Aussage zugeordnet, die allerdings in mehreren Varianten existiert und nicht tatsächlich verifiziert ist: "Alles was ich über das Leben und die Moral weiß, habe ich vom Fußball gelernt."

2 Emil Zátopek, tschechischer Langstreckenläufer, gewann 1948 in London die Goldmedaille über 10.000m und wurde 1952 in Helsinki sogar dreifacher Olympiasieger (5.000m, 10.000m und Marathon).

In der Hallen-Saison 2015/2016 findet das Training zu folgenden Zeiten statt:


Schwäbisch Gmünd

Aktive/Junioren U 23 » Montag: 17.30-20.00 Großsporthalle | Dienstag: 17.45-20.00 Stadion BSZ | Mittwoch: 17.00-19.30 Großsporthalle  | Donnerstag: 17.00-19.30 Stadion BSZ | Freitag: 16.30-19.30 Großsporthalle | Samstag: 10.30-13.00 Wald/Lorch oder Stadion BSZ  |  Trainer: Lutz Dombrowski

Männliche + Weibliche Jugend U 20 »  Montag: 17.30-20.30 Großsporthalle | Dienstag 17.45-20.00 Stadion BSZ | Mittwoch: 17.00-19.30 Stadion BSZ | Donnerstag 17.00-19.30 Stadion BSZ | Freitag: 16.30-19.30 Großsporthalle | Samstag: 10.30-13.00 Wald/Lorch oder Stadion BSZ  |  Trainer: Lutz Dombrowski

Männliche + Weibliche Jugend U 18 »  Montag: 17.30-20.30 Großsporthalle | Mittwoch: 17.00-19.30 Stadion BSZ | Freitag: 16.30-19.30 Großsporthalle | Samstag: 10.30-13.00 Wald/Lorch oder Stadion BSZ  |  Trainer: Lutz Dombrowski

Männliche + Weibliche Jugend U 16 & U14 
Jahrgänge 2002/2003: » Dienstag: 17.30-19.00 Großsporthalle (Brunner/Dombrowski)| Mittwoch: 17.30-19.00 Stadion BSZ (L. Dombrowski) | Freitag: 16.30-18.30 Großsporthalle (K. Brunner) |  Trainer: Kerstin Brunner, Lutz Dombrowski
Jahrgang 2004: » Dienstag: 16.30-18.00 Großsporthalle (Brunner/Dombrowski)| Freitag: 15.00-16.30 Großsporthalle (K. Brunner) | Trainer: Kerstin Brunner, Lutz Dombrowski
* Achtung: Unsere Trainingsgruppen sind voll. Neueinstieg ins Training erst wieder ab März 2016!

Männliche + Weibliche Jugend U 12  »  Freitag: 15.00-16.30 Großsporthalle  |  Trainer: Eva Kitzenmaier, Sylvia Seidel

Stabhochsprung // Diskus & Kraft  »  Donnerstag: 17.30-19.45 Uhr  |  Sporthalle  |  Trainer: Gerald Baiker, Kerstin Brunner


Heidenheim

Aktive + Männliche/Weibliche Jugend  »  Montag: 17.30-20.00 / Albstadion+LA-Halle  |  Dienstag: 18.30-20.00 / Karl-Rau-Halle  |  Donnerstag: 17.30-20.00 / Karl-Rau-Halle  |  Freitag: 18.00-20.00 / Karl-Rau-Halle  |  Trainer: V. Wolf

Schüler A + B »  Montag: 17.30-19.30 / Albstadion  |  Mittwoch: 17.45-19.00 Uhr / Albstadion  |  Trainer: Joachim Rehbeck, Karlheinz Rößler

Schüler B + C  »  Mittwoch: 16.30-18.00 / LA-Halle  |  Freitag: 16.30-18.00 / LA-Halle  |  Trainer: C. Hensolt, K. Rößler, S. Weger

Laufgruppe  »  Schüler A+B – Montag: 17.30-19.00 / Albstadion  |  Schüler C+D – Donnerstag: 17.30 – 19.00 / Albstadion  |  Trainer: Oswald Rieper


Bopfingen

Aktive + Jugend  »  Montag: 17.30-19.00 / Mittwoch: 17.30-19.30 / Freitag: 17.00-19.00 | Jahnsportplatz bzw. BZ-Halle  |  Trainer: Günter Volk

Schüler A + B  »  Montag: 17.30-19.00 / Freitag: 16.30-18.00  |  Jahnsportplatz/BZ-Halle  |  Trainer: Ingo Glenk, Rainer Ganal

Schüler C + D  »  Freitag: 15.30-16.30  |  Jahnsportplatz/BZ-Halle  |  Trainer: Rainer Ganal


Bettringen

Jugend + Schüler/innen A  »  Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 18.00-20.00  | Stadion BSZ  |  Trainer: Toni Schreitmüller

Schüler/innen B  »  Freitag: 16.30-17.30 / Stadion PH |  Trainer: Markus Seitz, Eva Kitzenmaier

Schüler/innen C  »  Dienstag: 17.30-19.00 / Stadion BSZ  |  Freitag: 16.30-17.30 / Stadion PH |  Trainer: Markus Seitz, Eva Kitzenmaier

Schüler/innen D  »  Montag: 18.00-19.00 / Stadion BSZ  |  Dienstag: 17.30-19.00 / Stadion BSZ  |   Trainer: Emilie Schreitmüller (montags), Markus Seitz, Eva Kitzenmaier (dienstags)

Ausdauertraining  »  Samstags nach Absprache


Lorch

Jugend, Aktive und Senioren » Montag: 19.00-21.00 Uhr  |  Sportplatz bzw. Halle auf dem Schäfersfeld

Schüler  »  Montag: 18.00-19.00 Uhr  |  Sportplatz bzw. Halle auf dem Schäfersfeld


Bargau

Aktive und Jugend: » Montag 20.00 – 21.30, Trainer: Tobias Oberst (Großsporthalle GD) und Freitag 17.00 – 18.30, Trainer Tobias Oberst (Scheuelberghalle)

Schüler A und B (1996-1999) » Freitag 17.00 – 18.30, Trainer: Tobias Oberst, Gerhard Rieg (Scheuelberghalle)

Schüler C » Mittwoch 17.45 – 19.15, Trainer: Annette Wanner, Christine Gößele (Scheuelberghalle)

Schüler D » Mittwoch 13.30 – 14.30, Trainer: Barbara Duschek, Sabine Lingnau, Jutta Koblischke (Scheuelberghalle)


Mögglingen

Nachwuchstraining für Kinder und Jugendliche ab 3. Klasse  »  Mittwoch, 15.30-17.00Uhr   |  Trainerinnen: Beate Friedel

 

Der Zusammenschluß der Leichtathleten der Stauferstädte Schwäbisch Gmünd und Göppingen wurde offiziell am 1. Januar 1970 vollzogen und es dauerte nicht lange bis sich die ersten Erfolge einstellten.

Staffelwechsel1970-11c.jpgNach den ersten Wettkämpfen auf regionaler und württembergischer Ebene wurde klar – mit den Athletinnen und Athleten in den rot-weißen Trikots würde man in Zukunft rechnen müssen.
Der erste Achtungserfolg gelang der 4×100-m-Staffel der Männlichen Jugend A. In der Besetzung Holwein – Zeller – Kasputtis – Aubele holte man sich in 43,0 Sekunden souverän die Württembergische Meisterschaft. Das Photo zeigt den letzten Wechsel von Klaus Kasputtis (der in diesem Jahr die 100m in starken 10,9 Sek. lief) auf den Schlußläufer Kurt Aubele.

Vielleicht ist es bezeichnend, daß es kein Einzelwettbewerb war, in dem die ersten Meisterehren erkämpft wurden. Denn schon bald zeigte sich immer deutlicher: die Mannschafts- und Staffelwettbewerbe sind eine besondere Stärke der LG-Athleten. Und so ist auch aus heutiger kaum verwunderlich, daß 1971 der erste Sieg bei einer Deutschen Meisterschaft ebenfalls einer Mannschaft gelang. Im Fünfkampf der Weiblichen Jugend waren Brigitte Fuchs, Esther Horlacher, Margit Forstner, Renate Heffner und Irmgard Nesper nicht zu schlagen.

Mit 18 862 Punkten verwiesen sie die Konkurrenz aus dem ganzen Bundesgebiet auf die Plätze und stellten sich zusammen mit ihrem Trainer Uwe O. Schmid dem Photographen.

5kampfmannschaft1971-7c.jpg 

Wie “schlagkräftig” diese Truppe war, lässt sich schon allein an ihrem ‘Maskottchen’ ablesen; ohne Vorschlaghammer aber dafür mit glänzenden Leistungen v.a in den Sprint- und Sprungdisziplinen eilten die Staufen-Athleten in den Folgejahren weiter von Meisterschaft zu Meisterschaft. Die wichtigsten Stationen waren:

1972

Kurt Aubele | Deutscher Juniorenmeister über 110m Hürden in 14,42 Sekunden
Martin Kemmer | Deutscher Juniorenmeister im Hochsprung mit 2,10m

1973

Kurt Aubele | Deutscher Juniorenmeister über 110 m Hürden in 14,29 Sekunden
Monika Siegl | Dt. Jugendmeisterin über 800m in der Halle (2:11,4 Min.) und im Freien (2:05,89 Min.)
Brigitte Fuchs, Esther Horlacher, Brigitte Wengenmayr | Dt. Juniorenmeisterinnen im Fünfkampf mit 10.733 Punkten
Monika Siegl | Teilnehmerin an den Junioreneuropameisterschaften (5. im 800-m-Zwischenlauf mit 2:08,19)


 Gallery_140_01.jpgM_Kemmer_klein.jpgM_Siegl_klein.jpgK_Aubele_klein.jpg


Aber auch in den Wurfdisziplinen sorgte die LG Staufen ab Mitte der 70er Jahre für großes Aufsehen in der Leichtathletikszene. Mit Helmut Schreiber und Udo Mäußnest hatte man zwei absolute Spitzenwerfer in den Reihen, die immer für Würfe an die 80m gut waren; Udo Mäußnest holte sich bei den Junioreneuropameisterschaften in Athen sogar die Silbermedaille. Von Erfolg zu Erfolg eilte auch Diskuswerfer Bernhard Fischer der den Württembergischen Rekord schließlich bis auf 60,76 m steigerte.  Und zeitgleich machte eine junge Sprinterin auf sich aufmerksam – Gisela Grässle wurde Deutsche Meisterin über die kurze Sprintdistanz in der Halle und trug mehrmals das Nationaltrikot.

1974

Udo Mäußnest | Deutscher Jugendmeister im Speerwerfen mit 63,58m
Monika Siegl | Dt. Jugendmeisterin über 800m in der Halle (2:12,6 Min.) und im Freien (2:11,23 Min.)

1975

Udo Mäußnest | Deutscher Juniorenmeister im Speerwerfen mit 78,22 m und Vizejunioreneuropameister mit 76,00m
Monika Siegl | Deutsche Juniorenmeisterin über 800 m in 2:07,2 Min.
Gisela Grässle | Teilnehmerin an den Junioreneuropameisterschafen in Athen (4x100m, nicht eingesetzt)

1976

Gisela Grässle | Deutsche Jugendhallenmeisterin über 50 m in 6,55 Sekunden
Gerhard Geller, Christof Deininger, Joachim Lorkowski, Alex Habla und Werner Bihler | Dt. Schülermeister im Mannschaftsvierkampf mit 16.942 Punkten
Ulla Trumpf | Dt. Seniorenbeste W30 im Weitsprung mit 5,93m
 


HJ_Haeberle-18_klein.jpgMit kontinuierlicher Arbeit hatte sich die LG Staufen innerhalb weniger Jahre als feste Größe etabliert. Immer häufiger war von einer bemerkenswerten Talentschmiede die Rede. Die Basis der Erfolge lag freilich schon in dieser Zeit in der großen Bedeutung, die einer vielfältigen leichtathletischen Grundausbildung beigemessen wurde.

Es ist insofern kaum erwähnenswert, daß etwa Bernhard Fischer (der u.a. 1976 den Deutschen Jugendrekord mit dem Diskus auf 57,08m verbesserte) gleichzeitig auch in allen anderen Wurfdisziplinen exzellente Leistungen erzielte.

Damals begründete die LG Staufen auch ihren Ruf als Mehrkampfhochburg. Zwei Namen sind damit in besonderer Weise verknüpft – mit Hans-Joachim Häberle (s. Photo links) und Siggi Wentz starteten zwei der besten Nachwuchszehnkämpfer Deutschlands in rot-weiß. 

1977

Gisela Grässle | Teilnehmerin an den Halleneuropameisterschaften in San Sebastian (Zweite im 60m-Vorlauf in 7,48 Sekunden)
Bernhard Fischer | Teilnehmer an den Junioreneuropameisterschaften in Donezk (Achter im Diskuswerfen mit 48,50m)
Hans-Joachim Häberle | Deutscher Jugendmeister im Fünfkampf mit 6774 Punkten
Ulla Trumpf | Dt. Seniorenbeste W30 im Weitsprung mit 5,96m

1978

Gisela Grässle | Teilnehmerin an den Halleneuropameisterschaften in Mailand (Dritte im 60-m-Vorlauf in 7,58 Sekunden)
Siegfried Wentz | Deutscher Jugendhallenmeister über 60m Hürden in 8,09 Sekunden
Siegfried Wentz | Deutscher Jugendmeister über 110 m Hürden (14,23 Sek.), im Fünfkampf (6752 Pkt.) und im Zehnkampf (13.665 Punkte)

1979

Siegfried Wentz | Junioreneuropameister im Zehnkampf mit 7.822 Punkten
Karl-Friedrich Michel | Deutscher Schülermeister im Speerwerfen mit 59,84 m 

 


Die Grundlagen für spätere Erfolge bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften legte Zehnkämpfer Siggi Wentz als Athlet der LG Staufen

SiggiWentz-17a.jpg