Herausragende Leistung aus der Sicht der LG Staufen war bei den ostwürttembergischen Meisterschaften der A-Jugend im Ulmer Donaustadion die erneute Erfüllung der DM-Norm durch Dreispringerin Laura Geyer, die nun an gleicher Stelle Anfang August bei den nationalen Titelkämpfen antreten darf.
Als Siebter und Achter des 100-m-Endlaufes verbesserte sich Patrick Kerker von 12,25 auf 12,03 und Jörg Eisele von 12,54 auf 12,07 Sekunden. Souveräner Sieger war der Ulmer David Winterstein in 11,32 Sekunden. Er bot auch die beste Leistung über 110 m Hürden mit 14,98 Sekunden. Gerade hier bedauerte man das Fehlen von Andreas Treß, der sich für den Zehnkampf am kommenden Wochenende in Bernhausen schonen musste. Die 200 m wurden zur Beute von Alexander Kolb. Der Oberkochener lief 24,08 Sekunden, Jörg Eisele als Dritter 24,79 Sekunden.
Ohne Konkurrenz war im Stabhochsprung Andreas Kächele, der sich dennoch erfreulicherweise um zwanzig Zentimeter auf genau 4,00 m steigerte. Für Vizemeister Jörg Eisele hätte es im Weitsprung mit 6,59 m hinter Hannes Lecjaks (LG Filstal, 6,93 m) zu einer neuen Bestmarke gereicht, wenn nicht der Rückenwind mit 4,2 m/s zu heftig geblasen hätte. Auch die 5,92 m von Patrick Kerker (Vierter) waren irregulär. Dreisprungsieger Alexander Kolb (TSV Oberkochen) legte 12,96 m vor. Patrick Kerker feierte in dieser Diszplin mit feinen 12,40 m seine Premiere und wurde Zweiter.
Die 100 m der weiblichen Jugend A dominierte Stefanie Saumweber (SSV Ulm) in 12,68 Sekunden. Janina Barth lief als Sechste 13,58 Sekunden. Ihr Debüt für die LG Staufen gab Alexandra Heyd über 800 m und siegte prompt in erstaunlichen 2:32,64 Minuten vor ihrer Teamkameradin Saskia Mangold in 2:37,03 Minuten. Im Weitsprung landeten Laura Geyer und Julia Meyer 5,07 m und 4,91 m auf den Rängen 5 und 6. Im Dreisprung erfüllte die baden-württembergische Hallenmeisterin Laura Geyer mit prächtigen 11,76 m zum zweiten Mal innerhalb einer Woche die Norm (11,50 m) für die deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Mit 10,64 m wurde Julia Meyer Dritte.
Sabrina Hegele (LG Rems-Welland) hieß die Überraschungssiegerin im Kugelstoßen (11,18 m) und Speerwerfen (38,63 m). Auf den Plätzen 3 und 4 stießen Julia Meyer 9,60 m und Laura Geyer 9,15 m. Als Vizemeisterin mit dem Speer erzielte Julia Meyer beachtliche 36,35 m.

Erfolgreichste Teilnehmerin der LG Staufen bei den ostwürttembergischen B-Jugend-Meisterschaften im Ulmer Donaustadion war die Waldstetterin Alexandra Kitzenmaier, die im 200-m-Lauf und im Weitsprung triumphierte.

Mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung gewann Constantin Dory (TS Göppingen) das 100-m-Finale. Tobias Kerker wurde Siebter in 12,09 Sekunden. Schon im Vorlauf hatte er seine Bestzeit von 12,80 auf 12,03 Sekunden heruntergeschraubt. Markus Kuntner verbesserte sich von 12,35 auf 12,02 Sekunden, Gerhard Widmann von 12,53 auf 12,44 (bei 2,6 m/s Rückenwind). Über 200 m kam Tobias Kerker in 24,86 Sekunden auf Platz 5.

Hinter Lukas Weiss (SSV Ulm) verbesserte sich Tobias Kerker im Stabhochsprung um 20 cm auf 3,80 m und wurde Vizemeister. Patrick Hess wurde im Kugelstoßen mit 13,53 m Dritter. Als Siebter steigerte sich Jonathan Seidel um 13 cm auf 10,94 m. Ein Klasse-Ergebnis zeitigte das Speerwerfen: Timm Strecker (LG Filstal) und der Wißgoldinger Patrick Hess (LG Staufen) übertrafen mit 62,90 m bzw. 61,05 m deutlich die DM-Norm von 58,00 m und dürfen beide Anfang August im selben Stadion bei den nationalen Titelkämpfen starten. Auf Rang 7 freute sich der Alfdorfer Jonathan Seidel über eine Steigerung von 36,60 m auf 42,08 m.

Bei der weiblichen Jugend B gab es in den 100-m-Vorläufen neue Bestzeiten für Alexandra Kitzenmaier mit 12,63 (bisher 12,95) Sekunden und für Isabell Blumenstock mit 13,16 (zuvor 13,21) Sekunden. Im Endlauf triumphierte Jana Tromsdorf (SSV Ulm) bei unzulässigen 3,2 m/s Rückenwind in 12,45 vor Alexandra Kitzenmaier in 12,60 Sekunden. Isabell Blumenstock lief als Vierte 13,25 Sekunden. Ihr erstes 200-m-Rennen gestaltete Alexandra Kitzenmaier im Anschluss daran gleich siegreich. Schnelle 26,06 Sekunden zeigten die Uhren. Lea Saur unterbot mit 26.87 Sekunden ihre alte Bestzeit um eine halbe Sekunde und wurde Vierte vor Isabell Blumenstock (27,40) und Franziska Schurr (27,92). An zehnter Stelle landete Anne Riedel mit 29,69 (bislang 30,26) Sekunden.

Auf der 800-m-Strecke zeigte Svenja Sickinger einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Mit 2:20,96 Sekunden kam sie trotz der schwachen Gegnerinnen bis auf eine halbe Sekunde an ihre Bestzeit heran. Über 100m Hürden waren Lea Saur (Vierte in 16,48) und Franziska Schurr (Siebte in 17,54) nicht ganz zufrieden mit ihren Ergebnissen.

Im Hochsprung wurde Lea Saur wurde mit 1,54 m Dritte, Nadine Berger mit 1,30 m Achte. Zwanzig Weitspringerinnen bildeten eine starke Konkurrenz für Alexandra Kitzenmaier, die jedoch gleich mit dem ersten Versuch den Wettbewerb für sich entschied. Allerdings blies bei ihren 5,39 m der Rückenwind mit 2,3 m/s etwas zu stark.

Eine überlegene Vorstellung bot Cassandra Lüder im Kugelstoßen. Die Bettringerin übertraf mit 11,57 m ihre alte Freiluft-Bestleistung um 48 cm und kam der DM-Norm von 11,80 m schon ziemlich nahe. Teamkameradin Annika Seidel verbesserte sich um 16 cm auf 9,69 m und wurde Vizemeisterin. Dieselbe Position nahm sie im Diskuswerfen ein, wo sie sich um 62 cm auf 28,53 m steigerte. Nur Nadine Löffler (LG Lauter) war mit 28,77 m geringfügig besser. Susanne Sihler (LG Alb-Donau) holte sich schließlich das Speerwerfen mit 36,86 m. Auf den Plätzen 9 bis 11 landeten Isabell Blumenstock (26,64 m), Franziska Schurr (26,59 m) und Davina Lüder (24,83 m).

Im Vorgriff auf die nächsten Samstag in Unterkochen stattfindenden ostwürttembergischen Meisterschaften der Schüler A und B wurden im Ulmer Donaustadion bereits einige „Randdisziplinen“ ausgetragen, bei denen die Vertreter der LG Staufen ganz erfolgreich agierten.

So stellte im Stabhochsprung der Klasse M 15 der württembergische Meister Kevin Aichholz mit 3,50 m seine persönliche Bestleistung ein. Sein Bruder Robin überquerte in M 13 immerhin 1,70 m. Den Dreisprung von W 15 gewann die württembergische Hallenmeisterin Julia Köpf mit 10,31 m vor Lena Bryxi mit 10,14 m. Maike Wolf wurde mit 9,89 m Vierte. In ihrem ersten Stabhochsprung-Wettbewerb überwand Lena Bryxi bereits 2,40 m.

Im 2000-m-Lauf von W 14 stellte Ina Brandstetter mit der persönlichen Bestzeit von 8:03,85 Minuten einen neuen Bargauer Rekord auf und wurde Vizemeisterin. Zudem qualifizierte sie sich für die württembergischen Meisterschaften, wo 8:30 Minuten verlangt werden. Für eine Überrraschung sorgte Iris Kerker bei ihrem ersten Stabhochsprung-Wettkampf in W 12. Mit 2,10 m übertraf die Mutlangerin den zwölf Jahre alten Kreisrekord von Gerda Lange (LG Staufen) um neun Zentimeter!

Beinahe ideale Bedingungen hatten die Leichtathleten bei den Regionalmeisterschaften im Ulmer Donaustadion am vergangenen Wochenende. Nur die böigen Winde störten teilweise. Gastgeber SSV Ulm 1846 sicherte sich bei der Titeljagd mit neunzehn Siegen den Löwenanteil vor der LG Staufen (14), LG Filstal (6) und der LSG Aalen (5).

Die Athleten der LG Staufen waren vor allem in den technischen Disziplinen überlegen. Dagegen waren im Sprint diesmal andere schneller. Hauchdünn hatte im 100-m-Finale Patriz-Ilg-Sohn Manuel (TSV Hüttlingen) vor Zehnkämpfer Arthur Abele (SSV Ulm) die Nase vorn. Beide wurden in hervorragenden 10,77 Sekunden gestoppt.

Stefan Köpf (LG Staufen) wurde Fünfter in 11,09, Matthias Barth (Vorlauf 11,25) Sechster in 11,27 Sekunden. Ausscheiden mussten in den Vorläufen Mario Fauser (11,36), Jochen Michl (11,55), Joachim Hof (11,88), Nils Wacker (11,92) und Tobias Bühner (11,98). Auch die 200 m gewann Manuel Ilg in 22,35 Sekunden. Stefan Köpf kam in 22,45 Sekunden auf den dritten, Nils Wacker (24,66) auf den achten Platz. Seinen ersten Regionaltitel gewann Steffen Hauser über 800 m, wobei er sich um eine halbe Sekunde auf 2:07,71 Minuten verbesserte. 

Bester Hochspringer war Andreas Lang (LG Filstal) mit 1,94 m. Als Vierter tauchte Armin Cotic (1,73 m) nach drei Jahren aus der Versenkung plötzlich wieder auf. Den Stabhochsprung holte sich der Ulmer Arthur Abele mit 4,50 m. Tobias Bühner (LG Staufen) wurde mit 4,10 m Dritter. Den Weitsprung ließ sich der baden-württembergische Meister Stefan Köpf mit 7,11 m natürlich nicht nehmen. Im Dreisprung streifte Matthias Barth mit 13,80 m die Norm für die deutschen Juniorenmeisterschaften (14,00 m) und gewann vor Nils Wacker mit 13,20 m.
Zehnkämpfer Tobias Bühner steigerte sich im Kugelstoßen nach einem Urschrei um zwei Zentimeter auf 13,06 m und siegte überraschend vor Armin Cotic, der sich auf 12,89 m verbesserte. Joachim Hof kam mit 11,41 m auf Rang 4.

Erfolgreich verteidigte Dirk Rösiger seinen Titel im Diskuswerfen mit guten 41,50 m. Als Dritter kam Tobias Bühner mit 37,45 m dicht an seine Bestmarke heran. Dass er von seinem früheren Können nur wenig eingebüßt hat, bewies Armin Cotic im Speerwerfen, wo er mit 58,70 m klar vorne lag. Sein Teamkamerad Alexander Mathes sorgte mit 54,60 m für einen LG-Doppelsieg.

Bei den Frauen schloss Carolin Suckel ihren ersten Start im Staufen-Trikot gleich siegreich ab. Die frühere Hamburger Meisterin entthronte im Stabhochsprung mit 3,10 m die Titelverteidigerin Miriam Morhard (3,00 m) und wurde zudem im Weitsprung Dritte mit 5,26 m. Annedore Probst war im Dreisprung mit 10,56 m Alleinunterhalterin.

Die vollständige Ergebnisliste ist hier auf der Seite des Leichtathletikkreises verfügbar. 

Der frischgebackene ostwürttembergische Zehnkampfmeister der A-Jugend, Andreas Treß (LG Staufen), wurde für den DLV-Jugend-Mehrkampf-Cup der Landesverbände am 19./20. Mai in Bernhausen nominiert. Erstmals wird hier eine gemeinsame baden-württembergische Zehnkampf-Mannschaft an den Start gehen. Als Wettkampfleiter wurde WLV-Vizepräsident Fred Eberle berufen. Da trifft es sich gut, dass derselbe in Personalunion auch Trainer von Andy Treß ist…

Ihren ersten Freiluftstart dieses Jahres absolvierte Sarah-Lea Effert (LG Staufen) beim 14. landesoffenen Schüler- und Jugendsportfest in Renningen. Die württembergische Hallenmeisterin der Altersklasse W 14 über 60 m zeigte sich dabei in einer fast schon beängstigenden Frühform.
Mit glänzenden 12,96 Sekunden kam sie im ersten 100-m-Rennen ihres Lebens bei Windstille bereits im Vorlauf bis auf eine Hundertstelsekunde an die WLV-Bestzeit dieser Altersklasse in der vergangenen Saison heran. Im Finale setzte sie noch eins drauf: Bei einem Rückenwind von 2,2 m/s (wobei nach DLV-Regelung in den Schülerklassen die Windmessung eigentlich ausgeschaltet werden müsste) distanzierte sie mit kaum glaublichen 12,64 Sekunden die Konkurrenz um sechs Zehntelsekunden.
Sogar mit über zwei Sekunden Vorsprung gewann die Alfdorferin die 80 m Hürden im Rankbachstadion. Auch hier lag ihre Siegerzeit von 12,83 Sekunden deutlich unter der Norm von 13,50, die für die Teilnahme an den in diesem Jahr erstmals stattfindenden baden-württembergischen Meisterschaften der 14-Jährigen verlangt werden.